Quellen Highlights  

Verstand, Gehirn und Bewusstsein

02026a
Eine Gruppe renommierter Neurowissenschaftler und Ärzte präsentierte ihre neusten Erkenntnisse bezüglich Verstand, Gehirn und Bewusstsein bei den Vereinten Nationen in New York. Ihre Forschungsergebnisse sind revolutionär und deuten auf das Entstehen eines neuen wissenschaftlichen Paradigmas hin. Einige sehenswerte Videos wurden deutsch synchronisiert.

Link zu einigen ausgewählten Videos des UNO Symposiums

Holographisches Universum

00156eAutor Michael Talbot interessierte sich für Parallelen zwischen Mystik und Physik. Ein von Wissenschaftlern entwickeltes holographisches Realitätsmodell kann zahlreiche bisher unerklärliche Phänomene erklären. Michael stellt das Modell vor und spricht über persönliche Erfahrungen, die seine Weltsicht diesbezüglich geprägt haben. Das Interview wurde komplett deutsch synchronisiert.

Link zum Interview im Quellen-Bereich

Untersuchung von Nahtod-Erfahrungen

00102cDr. Pim van Lommel ist holländischer Kardiologe und hat begonnen Nahtod-Erlebnisse mit wissenschaftlichen Methoden zu erforschen, nachdem zahlreiche seiner Herzstillstands-Patienten ihm von Beobachtungen erzählten, die sie machten, als sie klinisch tot waren. Das gesamte Interview wurde deutsch synchronisiert.

Link zum Interview im Quellen-Bereich

Wissenschaftswahn

00325tBiochemiker Dr. Rupert Sheldrake untersuchte irre- führende Aspekte der Wissenschaft, speziell Annahmen auf denen die moderne Wissenschaft basiert. Dafür erforschte er die Historie einiger wissenschaftlicher Dogmen und präsentiert seine unbequemen Entdeckungen dazu. 30 Minuten seines englischen Vortrags wurden deutsch synchronisiert.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

Die Macht des Unterbewusstseins

00103dBruce Lipton war Biologie-Professor. Während seiner Forschung mit Genen machte er beeindruckende Entdeckungen. Seine Kernbotschaft : Ihre unterbewussten Überzeugungen bestimmen ihr Leben. Die ersten 24 Minuten des Interviews wurden deutsch synchronisiert.

Link zum Interview im Quellen-Bereich

Struktur der Realität

00136kThomas Campbell ist Physiker und arbeitete für die NASA. Während der letzten 30 Jahre entwickelte er seine "Theorie von Allem" in der er Physik und Metaphysik in einer ganzheitlichen Theorie zusammenführt. 18 Minuten seines englischen Vortrags wurden deutsch synchronisiert.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

PSI-Forschung

00224vDr. Dean Radin hat sowohl Elektro-technik als auch Psychologie studiert und erforscht seit 12 Jahren PSI-Effekte wie Telepathie und Vorahnungen über die Zukunft. Die von ihm dokumentierten Messergebnisse zeigen, dass diese Phänomene real sind. Ein Interview mit Dean wurde deutsch synchronisiert.

Link zum Interview im Quellen-Bereich

Wege zum Erwachen

00133h

In diesem englisch-sprachigen Vortrag identifiziert Neil Kramer unterschiedliche Bewusstseinsfilter, die unsere Wahrnehmung der Welt, wie sie wirklich ist, verschleiern und er gibt Hinweise, wie man die Filter abbauen kann Die interessantesten Teile des Vortrags wurden deutsch synchronisiert.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

Kinder erinnern frühere Leben

00101bDr. Jim Tucker ist Psychiater an der Universität von Virginia. Er hat insgesamt 2500 Fälle von Kindern untersucht, die detailierte Erinnerungen an frühere Leben haben. In diesem komplett deutsch synchronisierten Interview spricht er über Fälle, wo Kinder überprüfbare Informationen wie Namen und Lebensumstände genannt haben.

Link zum Interview im Quellen-Bereich

Erlebnisbericht eines Schlaganfalls

00125z

Neuroanatomistin Jill Bolte Taylor bemerkte eines morgens, dass sie gerade einen massiven Schlaganfall erlitt. Während des Schlaganfalls studierte und merkte sich jeden Augenblick dieser Erfahrung. Dieser englische Vortrag mit deutschen Untertiteln ist ihr Erfahrungsbericht.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

Informationsfilterung im Internet

00118sIn diesem englischen Vortrag spricht Eli Pariser über Internetfilter, die eine nutzerspezifische Vorselektierung von Informationen bei Suchmaschinen oder auch bei Facebook durchführen. Diese Vorfilterung stellt nur solche Informationen bereit, die zum Verhaltensprofil des Nutzers passen und bestätigen somit sein bestehendes Weltbild.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

Kornkreise

01092p
Dieser prämierte englische Dokumentarfilm untersucht das Kornkreisphänomen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Präsentiert wird wissenschaftliche Forschung zusammen mit Videos und Bildern der eindrucksvollsten Kreise.

Link zum Dokumentarfilm im Quellen-Bereich

The Day Before Disclosure

02063mDieser englische Dokumentarfilm behandelt das Thema der Präsenz von UFOs und außerirdischer Intelligenz auf der Erde. Es werden Beweise der letzten 60 Jahre zusammen mit Interviews von Zeugen aus Militär und Regierung gezeigt. Eine Sammlung ungewöhnlicher Informationen. Teile des Films stehen auf deutsch zur Verfügung.

Link zur Dokumentation im Quellen-Bereich

   

Zwar benutzt jeder Mensch täglich Geld, aber die wenigsten Menschen wissen, wie das Geldsystem überhaupt funktioniert. Dieser Artikel geht der Frage nach, wo Geld eigentlich herkommt und wieso das Geldsystem in einer existenziellen Krise steckt :


1. Geld als Schuld

In der Vergangenheit war Geld meist durch Edelmetalle wie Gold oder Silber gedeckt. Dies bedeutet, man konnte sein Geld theoretisch jederzeit bei der Bank gegen Edelmetalle im entsprechenden Gegenwert eintauschen. Dies ist jedoch heute nicht mehr der Fall. Das letzte westliche Land mit Golddeckung war die Schweiz. Sie wurde jedoch als Folge ihres Beitritts zum Internationalen Währungsfond im Jahr 1992 gezwungen, die Golddeckung des Schweizerfrankens aufzugeben.

Heute sind alle westlichen Währungen nur durch Schulden gedeckt. Es ist absolut wesentlich die Tragweite dieser Tatsache zu verstehen : Dort, wo vor nicht mal 100 Jahren noch Gold als Gegenwert stand, steht heute nur noch ein Zahlungsversprechen in Form eines Schuldscheins. Im Gegensatz zu Gold, können sich diese Zahlungsversprechen in ungünstigen Fällen, wie einem Bankrott des Schuldners, in Luft auflösen. Ähnlich einer Waage, wo auf der einen Seite Geld und auf der anderen Seite Gold stand, bedeutet dies aber heute, dass nun Geld auf der einen Seite nur noch Schulden auf der anderen Seite gegenüber steht. Werden die Schulden wertlos, weil der Schuldner pleite geht, verliert in diesem System auch automatisch das Geld seinen Wert, da es in dem Moment durch nichts mehr gedeckt ist.

Dies ist einer der wesentlichen Gründe, wieso man um jeden Preis versucht, zunächst Großbanken und nun ganze Staaten zu retten. Wenn eine kleine Firma pleite geht und dadurch deren Zahlungsversprechen wertlos werden, muss die kreditgebende Bank dies als Verlust verbuchen. Geschieht dies aber mit Großbanken oder sogar mit Staaten, kann das gesamte Geldsystem in einer Kettenreaktion implodieren und das gesamte Geld ist dann praktisch wertlos. Wenn ein Staat pleite geht, also seine Schulden nicht mehr bezahlen kann, wird dies auch als Staatsbankrott bezeichnet - mehr dazu unter Punkt 4

 

2. Geldschöpfung im Schuldgeld-System

Wie gerade beschrieben, ist Geld im bestehenden System untrennbar mit Schulden verknüpft. Wenn man also der Frage nachgeht, wo Geld eigentlich herkommt bzw. wie es "entsteht" so ist die Antwort eindeutig : Geld kann nur in dem Moment "entstehen", wo jemand einen Schuldschein - also ein zukünftiges Rückzahlungsversprechen - unterzeichnet. Hier sind zwei Szenarien zu unterscheiden :

a) Gibt z.B. ein Unternehmen eine Anleihe aus (das übliche Wort für einen Schuldschein in diesem Fall), so leiht es sich Geld von Personen, die bereits Geld haben und die dem Unternehmen dieses Geld leihen. In diesem Fall "entsteht" also kein Geld, es wechselt nur den Besitzer.

b) Geld "entsteht" allerdings bei den Zentralbanken (Der Federal Reserve Bank in Amerika oder der EZB in Europa). Wenn z.B. ein Staat eine Staatsanleihe ausgibt (das übliche Wort für einen Schuldschein eines Staates), so kann die Zentralbank diese Staatsanleihe "kaufen". Im Gegensatz zum zuvor beschriebenen Prozess muss die Zentralbank dies aber nicht mit eigenem Geld tun : Da sie das "Monopol zur Geldschöpfung" inne hat, kann sie nun "Geld aus dem Nichts schöpfen" und zwar genau soviel wie es dem Wert der Staatsanleihe entspricht. Die Staatsanleihe ist dann als Sicherheit für das neu geschaffene Geld hinterlegt und der Staat erhält von der Zentralbank das Geld.

Im Rahmen der Finanzkrise der letzten Jahre haben die Zentralbanken (speziell die amerikanische FED) allerdings nicht nur Staatsanleihen als Sicherheit akzeptiert, um dafür im Gegenzug Geld zu drucken. So wurden auch Schuldversprechen, die deutlich unsicherer sind, wie die unter dem Begriff "Subprime" bekannt gewordenen Kredite überschuldeter Hausbesitzer in gebündelten Paketen von Großbanken als Sicherheit akzeptiert, um dafür "Geld aus dem Nichts" zu erschaffen.

Der Gesamtbetrag an Geld, das die amerikanische FED allein seit dem Jahr 2007 "aus dem Nichts" erschaffen hat, ist unbekannt, da bereits im Jahr 2006 beschlossen wurde, die Kennzahl der Geldmenge M3 nicht mehr zu veröffentlichen. Durch diese Verschleierungstaktik weiß man zwar nicht, wieviel Geld gedruckt wurde, aber im Dezember 2010 wurde die FED von einem Gericht dazu gezwungen einige Zahlen offenzulegen, die Notkredite an Großbanken betreffen. So hat die FED im Rahmen ihres Krisenprogramms "TAF" insgesamt 3.3 Billionen Dollar erschaffen (1250 Milliarden Dollar davon für "Subprime"-Papiere). Zusätzlich zum Krisenprogramm "TAF" gab es weitere Programme wie das "PDCF"-Programm. Hier wurden zusätzlich Kredite an Großbanken vergeben. Addiert man die Notprogramme zusammen, so erhielt die Citigroup 2.2 Billionen Dollar, Merrill Lynch 2.1 Billionen Dollar, Morgan Stanley 2.0 Billionen Dollar, Bank of America 1.1 Billionen Dollar, Bear Stearns 960 Milliarden Dollar und Goldman Sachs 620 Milliarden Dollar. Die gesamten Hilfen liegen also im zweistelligen Billionen Dollar Bereich - einer ungeheuerlichen Summe, wenn man sie mal mit den deutschen Staatsschulden von 2.042 Billionen Euro Ende März 2012 vergleicht.

Der in letzter Zeit in den Medien benutzte Begriff des geplanten "Quantitative Easing" (zu deutsch "mengenmäßige Lockerung") steht für das nächste Programm der FED, durch das amerikanische Staatsanleihen durch die FED gekauft und somit wieder neues Geld gedruckt wird. In ersten Schritten sind hier 600 Milliarden Dollar geplant, aber weitere Schritte sind bereits absehbar.

Wie ein Spiegel-Artikel vom 22.5.2011 zeigt, hat auch die EZB Schuldverschreibungen mit oft zweifelhaftem Wert als Sicherheiten akzeptiert. Der Wert der Papiere beträgt laut Artikel "mehrere hundert Milliarden Euro". In einem Artikel vom 6.6.2011 wurde dazu die Summe von 840 Milliarden Euro genannt, von denen 360 Milliarden "nicht marktfähig" - sprich unverkäuflich sind. Die genannten Summen berücksichtigen noch nicht die von der EZB aufgekauften Staatsanleihen von Griechenland, Spanien, Portugal, Irland etc. Ende November 2011 belief sich die Summe der seit Mai 2010 von der EZB aufgekauften Staatsanleihen auf 203,5 Milliarden Euro.

Letztenendes ermöglichen diese Eingriffe, dass das ganze System noch eine Weile ohne abzustürzen weiterläuft, allerdings auf Kosten von Vertrauen und Sicherheit, denn die hinterlegten Sicherheiten könnten sich als mehr oder weniger wertlos erweisen. Der Absturz des Systems wurde somit nur zeitlich verzögert.


3. Zinsen im Schuldgeld-System

Die Erzeugung von neuem Geld in einem Schuldgeld-System erfolgt also immer durch die Aufnahme neuer Schulden. Doch besteht nicht nur die Verpflichtung diese Schulden selbst irgendwann zurückzuzahlen, sondern es werden natürlich auch Zinsen fällig. Da die Zinsen auch in Form von Geld zurückgezahlt werden müssen, ergibt sich an dieser Stelle ein unlösbares Problem : Bei der Erzeugung von Geld durch Schulden wird nur genau die Menge an Geld erzeugt, die der Höhe der Schulden entspricht. Somit muss bei einer Rückzahlung der Schulden das Geld für die Zinszahlungen irgendwo anders herkommen. Natürlich ist auch anderes Geld als das des betreffenden Kredits im Umlauf und man kann sich dieses Geld z.B. durch Arbeit verdienen und dadurch den Kredit samt Zinsen zurückbezahlen. Wenn man aber das Gesamtsystem betrachtet, ist ALLES Geld, das sich im Umlauf befindet, Schuldgeld und die Schulden durch die dieses Geld erzeugt wurde, müssen irgendwann zurückbezahlt werden. Somit sollte klar sein, dass in diesem System automatisch IMMER zu wenig Geld vorhanden ist, nämlich genau soviel wie zur Zinszahlung erforderlich ist. Durch die zeitliche Überlappung der Kreditlaufzeiten fällt dies zwar nicht sofort auf, aber wenn zu einem Tag X alle Kredite global fällig gestellt würden, wäre offensichtlich, dass nur genug Geld da ist, um die Kredite selbst zurückzuzahlen, für die Zinszahlungen wäre kein Geld mehr da.

In jedem Schuldgeld-System ist die Geldmenge aufgrund des Zins-Mechanismus dazu gezwungen, immer weiter zu wachsen. Das zusätzlich erforderliche Geld für Zinszahlungen muss immer durch neue Verschuldung erschaffen werden. Wenn sich aber Privatleute und Unternehmen nicht weiter verschulden können oder wollen, so bleibt nur der Staat als Institution übrig, die sich immer weiter verschuldet und dadurch neues Geld ins System bringt, um es am Leben zu halten. Vielleicht wird an dieser Stelle klar, wie sinnlos das politische Gerede von einer "Schuldenbremse" für den Staatshaushalt ist. Der Staat MUSS sich immer weiter verschulden und eine Rückzahlung der Staatschulden ist UNMÖGLICH. Es gibt nicht genug Geld, um die Staatsschulden samt Zinsen zurückzubezahlen und jede Rückzahlung von Schulden ohne sofortige Neuverschuldung entzieht dem Gesamtsystem Geld. Die Geldmenge muss aber stetig wachsen. Aus diesem Grund werden Staatsschulden praktisch nie zurückgezahlt sondern nur "übergerollt", das heisst eine abgelaufene Staatsanleihe wird zurückgenommen und das Geld für die Rückzahlung stammt von einer neuen Staatsanleihe, die kurz zuvor aufgelegt wurde. Letztenendes ist das Schuldgeld-System ein staatlich legalisiertes Schneeballsystem und es wird enden wie jedes andere Schneeballsystem auch.


4. Staatsbankrott und Währungsreform

Man spricht von einem Staatsbankrott, wenn ein Staat seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann - ihm also das Geld ausgeht. Dies setzt voraus, dass es ihm nicht mehr gelingt genügend Steuern einzunehmen bzw. eigene Staatsanleihen zu verkaufen. Der Verkauf von Staatsanleihen wird zunehmend schwieriger, wenn das Vertrauen in die Fähigkeit zur Rückzahlung der Staatsschulden verloren geht. In diesem Fall kann dann immer noch die jeweilige Notenbank einspringen und ihr "Monopol zur Geldschöpfung" nutzen, um die Staatsanleihen in Geld umzuwandeln. Der Fachbegriff für diesen Vorgang ist die Monetisierung von Staatsanleihen.

Da die Monetisierung von Staatsanleihen zu einer Ausweitung der Geldmenge führt, wird das Geld, das sich vorher bereits im Umlauf befand, durch solche Eingriffe - speziell wenn es um große Geldmengen handelt - automatisch weniger Wert. Man spricht von Kaufkraftverlust oder auch Inflation. Da in einem Schuldgeld-System die Notenbank die Möglichkeit hat, unbegrenzt "Geld aus dem Nichts" zu erschaffen, führt dieser Prozess eigentlich immer in eine Hyperinflation, wobei das Geld rapide weniger wert ist. Man spricht von Hyperinflation ab einer monatlichen Inflationsrate von über 50% was durch den Zinseszinseffekt einer jährlichen Inflationsrate von 13.000% entspricht. Hyperinflation führt zu einer Flucht in Sachwerte wie z.B. Edelmetalle, die im Vergleich zu Geld ihren Wert im wesentlichen behalten.

Hier eine Liste von Hyperinflationen, über die in den Medien nur selten berichtet wird, da das Thema zu brisant ist : Österreich, Ungarn und Polen (1921-1924), Griechenland (1943/44), Volksrepublik China (1949/50), Bolivien (1985), Nicaragua und Jugoslawien (1988), Brasilien und Argentinien (1989/90), Russland (1992), Georgien (1992-94), Angola (1994-1997) und Simbabwe (2006-2009).

Hyperinflationen enden meistens mit einer Währungsreform. Hierbei wird die alte Währung praktisch wertlos und durch eine neue Währung ersetzt. Bei einer Währungsreform gelten meist unterschiedliche Umrechnungskurse für Bargeld, Bankguthaben und Schulden. Ein Staatsbankrott ist die Hauptursache für eine Währungsreform. Die Staatsanleihen werden hierbei stärker entwertet als alle anderen Schuldformen. Staat, Unternehmen und einzelne Bevölkerungsgruppen werden also bei der Umstellung ungleich behandelt.

 

5. Nachwort

Ich hoffe Sie haben durch diesen kurzen Artikel etwas über das bestehende Geldsystem gelernt. Auch wenn uns durch Politiker und Experten immer wieder versichert wird, dass "das Geld sicher ist", so haben Sie vielleicht nun verstanden, dass dies nur so lange der Fall ist, wie genügend Menschen noch Vertrauen ins Geld haben. Es ist somit Aufgabe von Politikern und Experten, die Illusion von Sicherheit aufrecht zu erhalten und sie handeln somit im Interesse des Systems, wenn sie die eigene Bevölkerung belügen. Trotz allem ist die Lebensdauer jedes Schuldgeld-Systems begrenzt. Beenden möchte ich diesen Artikel mit einem passenden Zitat von Voltaire :

00219t

 

 

"Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück : Null"

Voltaire ( 1694-1778 )

 

 

 

Wem dieser Artikel etwas zu trocken war, dem sei der englisch-sprachige Zeichentrickfilm "The American Dream" empfohlen. Er erklärt die Funktionsweise des Geldsystem verpackt als lustige Zeichentrick-Geschichte. Für Leute, die sich das ganze lieber auf deutsch anschauen wollen, sei der deutsche Zeichentrickfilm "Fabian - Warum überall Geld fehlt" empfohlen. Er erklärt das Thema auf ähnliche Weise. Beide Filme kann man sich im Quellen-Bereich ansehen.

Falls Sie etwas von dem was Sie hier gelesen haben nicht glauben, sei auf eine Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank verwiesen, in der der Prozess der Geldschöpfung "aus dem Nichts" ganz offen und unverblümt erklärt wird. Die Veröffentlichung ist im Quellen-Bereich verfügbar.

Außerdem findet man im Quellen-Bereich ein deutsch synchronisiertes Interview mit dem ehemaligen Zentralbanker und Finanzexperten Bernard Lietaer zum Thema "Wie funktioniert Geld ?"


Ergänzung : Dieser Artikel beginnt zwar mit der historischen Entwicklung vom gold-gedeckten Geld zum schuld-gedeckten Geld, allerdings halte ich "einfache" Lösungen wie eine Rückkehr zur Golddeckung weder für realisierbar noch für sinnvoll. Wenn es eine wirklich gute Lösung gäbe, hätte ich sie hier erwähnt, aber ich bin selbst noch auf der Suche nach einer Lösung, die mich überzeugt. Um zu humanen und realistischen Lösungen zu gelangen, ist aber erstmal mehr Wissen in der Bevölkerung zu den systembedingten Problemen des gegenwärtigen Geldsystems notwendig und dafür ist dieser Artikel gedacht. Interessante Ideen für Verbesserungen seien an dieser Stelle trotzdem erwähnt : Bernard Lietaer stellt in seinem FEASTA-Vortrag Verbesserungsvorschläge vor (zweites Video im verlinkten Artikel). Außerdem findet man bei den Vorträgen im Bereich Geld & Wirtschaft zahlreiche Ansätze.

 

Kommentare   

0 #9 Georg Bender 2017-10-07 17:25
Leider wird das FIAT Geldsystem nicht verstanden.
Die Verbriefung (Suprime) ist systemimmanent, weil Geld in der Realwirtschaft aus nicht getilgten Bankkrediten besteht.

Die Technikarten haben eine Bilanzverkürzung vorgenommen und die Risiken in den Kapitalmarkt (Schuldengeldspielwarenmarkt) verschoben.

Die FED hat nun diese Risiken übernommen zur Vereitelung von Krisen. Die Geldmenge wurde wieder auf das vor der Verbriefung bestehende Niveau zu heben.

Die EZB macht nun das gleiche, damit die Krisen nicht wieder auf Knopfdruck entstehen können. Solange das Bankensystem den Austausch umsetzt, können keine Krisen entstehen!

Die heterodoxe moderne Geldtheorie, stellt auch klar, dass ein Staat keine Einnahmen braucht, er beschafft sich das Geld vom Bankensystem (Währungshüter). Die selbst auferlegten unsinnigen Hemmnisse der Politiker, dienen also völlig anderen Zielen. Wir sind keine Steuer- oder Sozialzahler, weil Geld immer zuerst ausgegeben werden muss.

Wann wird das System endlich richtig erklärt, damit jedem Menschen klar wird, dass die Existenzkämpfe und Armut, eine von Ökonomen und Politiker gemachte Zustände sind, um die Menschen gegeneinander aufhetzen zu können.

Es gäbe noch sehr viel im Zusammenhang mit den Sozialsystemen (Rückfluss nicht Bezahlen = Geldverknappungsspiele) zu berichten?
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+1 #8 vedder 2017-02-17 21:16
Die Grundlage für eine menschliche Gesellschaft sollte ein dienliches Geldsystem sein und nicht ein 400 Jahre altes Schuld-Geld-System aus dem Feudalismus!
Schaut man sich alleine die Bilanz des Geldsystems an, wird das ganze Übel eines perversen menschenverachtendem Geldsystem sichtbar: permanent und regelmäßig Rezession, Depression, Inflation, Deflation, Währungskrisen und Kriege. Dazu Elend, Armut, Hunger und Obdachlosigkeit. Obendrein ist es der perfekte Nährboden für Betrug, Korruption, Erpressung, Diebstahl, Raub und Mord. Der Grund ist immer Geldnot oder Geldgier. Das Geldsystem ist also buchstäblich die treibende Kraft für alle kriminellen Handlungen und sorgt überdies für Terror und Herrschaftsausübung. Es hintertreibt massiv die Sicherheit der Bürger und sogar die nationale Sicherheit des Landes. Auch befördert unser Geldsystem obendrein Hass, Neid, Habgier, Missgunst, Arroganz und Hochmut - den Egoismus. Es sorgt dafür das Menschen ständig gegeneinander kämpfen. Man nennt es liebevoll Wettbewerb. Zwar brachte das Geldsystem auch für einige einen gewissen Wohlstand, doch immer auf Kosten anderer. Außerdem wurde der Wohlstand regelmäßig auch durch Kriege zerstört, wie die Geschichte es zeigte. Eine Lösung wäre: Informationsgeld (siehe im Netz)
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-6 #7 Nico Bleckmann 2016-12-02 21:33
Meine Alternative zum bestehenden Geldsystem wäre der Bitcoin. Die Menge an Bitcoins ist begrenzt, der Bitcoin kennt keinen Zins oder Zinseszins und keine Zentralbank könnte mehr die Geldmenge beeinflussen.
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+3 #6 Jonas 2015-03-08 00:04
Hallo ihr von Matrixwissen,

ich bin noch Schüler und muss ein Referat über Funktion und Sinn des Geldes machen. Ohne euch wäre ich niemals auf die Kritik mit dem Zins gestoßen und dachte, diese sei sehr selten. DANKE!! Dabei findet man zu Hauf darüber Sachen im Netz - nur unser Lehrer hat noch nie etwa davon gehört, ebenso wenig wie das Lehrbuch :(

Ich fand noch heraus, dass prof bernd senf hier auf dem gebiet ein Experte zu sein scheint, welcher dieses Schema zum Zinssystem in seinem Referat und Buch herleitet:
www.schulzeux.de/images/geschichte/Der_nebel_um_das_Geld.jpg

Diese 5 Krisen bestehen und verschärfen sich in einem zinsbasierten Geldsystem, was man oben noch in eurem Text ergänzen könnte. Es ist so logisch, doch ich verstehe nicht, wieso darüber NIEMAND öffentlich diskutiert. Kein Regionalblatt, keine Tageszeitung, nichts. ?!

Gruß jonas
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+1 #5 Flash 2014-09-29 05:11
Sehr verehrte Damen und Herren,
noch eine Ergänzung:

Desweiteren sei darauf verwiesen, daß die Geldmenge mit jeder Kreditvergabe wächst, was in Zeiten eines sog. Wirtschaftwachtums auch kaum ein Problem ist, da auch die Menge der verkauften Waren und Dienstleistungen zunimmt.
Während die Zinsen "auf dem Markt" verdient werden, siehe z.B. Handelsüberschüsse (d.h. eine Nation nimmt mehr Geld ein als diese für Importe ausgibt usw.).

Kredite wiederum werden dann in größerem Umfang "faul", wenn dieses Wirtschaftswachstum ausbleibt und sich z.B. Investitionen nicht mehr rendieren.
Deshalb ist übrigens die "Zinskritik" auch nur in Krisenzeiten populär.

Mit freundlichen Grüßen
Flash
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-7 #4 Flash 2014-09-29 00:57
Sehr verehrte Damen und Herren!
Die von Ihnen vertretene Theorie, daß im "Geldsystem" aufgrund der zu zahlenden Zinsen "unterm Strich" zu wenig Geld vorhanden wäre, ist falsch.

Schließlich werden die Zinsen wieder investiert, Löhne für Bankangestellte bezahlt oder sonstwie ausgegeben, d.h. das Geld aus den Zinseinnahmen gelangt wieder in Umlauf.
(Während z.B. die Zinseinnahmen der sog. Notenbanken in die Staatshaushalte als zusätzliche Einnahmen eingehen.)

Mit freundlichen Grüßen
Flash
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-2 #3 guadalupe 2014-06-06 11:41
Lösung der Schuldgeldproblematik
Ein schuldfreies Geld
www.rheingoldblog.de
www.rheingoldregio.de
Wir demokratisieren und dezentralisieren die Geldschöpfung, indem wir uns, also die einzelnen Wirtschaftenden, zu De-Zentralbanken erklären. Damit werden wir zu Gläubigern unserer eigenen Schulden und zahlen den Zins an uns selbst. Da das Quatsch ist, lassen wir das Zinszahlen :-) schwupp, haben wir qua constructionem zinsfreies Geld. Problem gelöst :-) - Wir sind jetzt etwa 1.000 Teilnehmer
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+3 #2 hans richter 2014-01-20 23:20
Unser Geldsystem hat in der Tat einen schweren Fehler. Die Theorie von nicht mitgeschöpften Zins ist ein Trugschluss.

Reformidee: Schuldfreies Geld

www.monetative.de/
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-1 #1 Alexander Wilhelm 2012-07-20 08:00
Danke für die exzellente Darstellung!
Als Ergänzung zum Papiergeld evtl.

John Law (1671 bis 1729)(“Erfinder” des Papiergelds in der europäischen Neuzeit)

John Law hatte – nebst der erfolglosen mit dem Papiergeld – auch sehr gute Ideen, auch in Richtung Monetative (s. VWL Prof. und Energiesflusskenner (Wilhelm Reich) Bernd Senf): Denn ein weiterer Aspekt seiner wirtschaftspolitischen Maßnahmen war der Versuch, sämtliche gewerblichen Monopole, die Notenemission und die Steuereintreibung aus privater Hand in staatliche Regie zu überführen.

[Allerdings aus ganz anderen Gründen als Prof. Bernd Senf:

Durch die Notenemission in staatlicher Regie, so hoffte er, könne die öffentliche Hand ausreichend Gewinn machen und ihre Verbindlichkeiten ablösen.]

wertmetallbox.wordpress.com/.../...
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Zitat  

Unsere Medien sind dazu da uns zu beschäftigen – nicht uns aufzuklären und zu informieren - sondern wir müssen beschäftigt werden. Weil der Deutsche regt sich sehr gerne auf. Das liegt in seiner Natur. Und das muss aber gesteuert werden. Damit wir uns nicht über Dinge aufregen, die wirklich systemverändernd sein könnten, da müssen uns Skandale präsentiert werden.

00344p

 

Volker Pispers

(Kabarettist)

 

 

 

 

   

Sonnenaktivität  

Neustes SOHO Bild
n-latest
Sonnenaktivität
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Geomagnetisches Feld
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Im Rampenlicht  

00127bBen Underwood verlor im Alter von 3 Jahren beide Augen, er brachte sich daraufhin selbst bei mittels Klicks, die er mit der Zunge erzeugte, ein Echobild seiner Umgebung wahrzunehmen und somit wieder sehen zu lernen.

Link zur Kurzbiographie

   

Quellen Highlights  

Wie funktioniert Geld ?

00398rBernard Lietaer war belgischer Zentralbanker, Hedgefondsmanager und Professor für Finanzwirtschaft. Er verfügt über 30 Jahre an Erfahrung im Finanzbereich. In diesem deutschen Interview spricht er Klartext zu Geld, Euro, Dollar und deren Zukunft.

Link zum Interview im Quellen-Bereich

Fließband-Journalismus

00390jNick Davies arbeitet seit über 35 Jahren als investigativer Journalist. In diesem deutschen Vortrag spricht er über seine Einsichten dazu, wie das Pressegeschäft wirklich abläuft. Er zeigt, wieso objektive Berichterstattung unmöglich ist und welche Interessenskonflikte wahrheitsgemäßen Journalismus zunehmend torpedieren.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

Geld & Zeitenwende

00108iIn seinem Vortrag spricht Autor Charles Eisenstein über die Funktion von Geld und wie es die Beziehung der Menschen zur Welt verändert hat. Er teilt seine Vision über eine Gesellschaft, in welcher die Menschen ihre Beziehung zur Natur neu entdecken und Wertschätzung nicht mehr nur in Geld ausgedrückt wird. Ein Teil wurde deutsch synchronisiert.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

Wirtschaftsmafia & globales Imperium

00100a 120John Perkins arbeitete viele Jahre als Chef-Ökonom eines großen Be- ratungsunternehmens. Im Lauf der Jahre wurde er sich immer mehr über die massive Korruption bewusst, auf der das Imperium der USA basiert. Einige Zeit spielte er das Spiel mit, schließlich kündigte er und erzählte, was er erlebt hat. Ein wirklich sehenswertes englisches Interview !

Link zum Interview im Quellen-Bereich

9/11 - Untersuchung eines schweizer Historikers

00104e

Dr. Daniele Ganser ist schweizer Historiker, der an der Universität Basel unterrichtet. In diesem Vortrag stellt er die Ereignisse von 9/11 aus Sicht eines Historikers vor. Ein sehenswerter Überblick zu Themen und Beweisen, welche die Massenmedien nicht erwähnen.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

Crashkurs

00106gChris Martenson's "Crashkurs" aus dem Jahr 2009 wurde vor kurzem komplett deutsch synchronisiert. In diesem Vortrag werden die systemimmanenten Probleme von Wirtschaft, Finanzsystem und Gesellschaft auf verständliche Weise erklärt.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

The Story of Stuff

02016p
The Story of Stuff ist ein deutsch-synchronisierter 20-minütiger Dokumentarfilm, der einen kritischen Blick auf die westliche Konsumkultur wirft und dabei auch das Thema versteckter Kosten bei der Produktion billiger Waren beleuchtet.

Link zur Dokumentation im Quellen-Bereich

Problema - 100 tiefgründige Fragen

02055e
Im September 2006 trafen sich über 100 große Denker zu einem Gespräch in Berlin. Während dieses 9-stündigen Tages wurden allen Teilnehmern 100 tiefgründige Fragen gestellt und ihre Antworten wurden gleichzeitig gefilmt.

Link zur Dokumentation im Quellen-Bereich

Wahrheitssuche

02006f
In dieser englischen Vortragsreihe gibt Mark Passio eine umfassende Übersicht über seine Suche nach Wahrheit. Mark deckt dabei ein breites Spektrum ab, er ist ein exzellenter Sprecher und die Vorträge sind übersichtlich strukturiert. Sehr empfehlenswert !

Link zur Vortragsreihe im Quellen-Bereich

Propaganda in einer Demokratie

02058hDer englisch-sprachige Dokumentarfilm Psywar untersucht wie Propaganda und Öffentlichkeitsarbeit zu einem machtvollen Werkzeug westlicher Demokratien geworden sind. Die Beeinflussung der Wahrnehmung ersetzte ausgewogene Berichterstattung in den Medien und Sie sollten verstehen, wie Sie manipuliert werden.

Link zur Dokumentation im Quellen-Bereich

9/11 - Brisante Beweise - Experten sagen aus

02002b
Die Gruppe "Architekten und Ingenieure für die Wahrheit zu 9/11" produzierte diesen Dokumentarfilm, in dem 53 Experten zu den wissenschaftlichen Fakten bezüglich 9/11 interviewt werden. Das Ergebnis ist eine fesselnde Sammung an Beweisen, warum die Regierungsversion der Ereignisse nicht stimmen kann.

Link zum Dokumentarfilm im Quellen-Bereich

Architekten zu 9/11

00160iRichard Gage arbeitet seit über 20 Jahren als Architekt und hat in dieser Zeit mehrere Hochhäuser gebaut. In seinem deutsch-synchronisierten Vortrag informiert er über Nachforschungen zu 9/11, die er gemeinsam mit 1900 anderen Architekten angestellt hat. Dabei ist er auf erhebliche Widersprüche gestoßen.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

   

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