Quellen Highlights  

Verstand, Gehirn und Bewusstsein

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Eine Gruppe renommierter Neurowissenschaftler und Ärzte präsentierte ihre neusten Erkenntnisse bezüglich Verstand, Gehirn und Bewusstsein bei den Vereinten Nationen in New York. Ihre Forschungsergebnisse sind revolutionär und deuten auf das Entstehen eines neuen wissenschaftlichen Paradigmas hin. Einige sehenswerte Videos wurden deutsch synchronisiert.

Link zu einigen ausgewählten Videos des UNO Symposiums

Holographisches Universum

00156eAutor Michael Talbot interessierte sich für Parallelen zwischen Mystik und Physik. Ein von Wissenschaftlern entwickeltes holographisches Realitätsmodell kann zahlreiche bisher unerklärliche Phänomene erklären. Michael stellt das Modell vor und spricht über persönliche Erfahrungen, die seine Weltsicht diesbezüglich geprägt haben. Das Interview wurde komplett deutsch synchronisiert.

Link zum Interview im Quellen-Bereich

Untersuchung von Nahtod-Erfahrungen

00102cDr. Pim van Lommel ist holländischer Kardiologe und hat begonnen Nahtod-Erlebnisse mit wissenschaftlichen Methoden zu erforschen, nachdem zahlreiche seiner Herzstillstands-Patienten ihm von Beobachtungen erzählten, die sie machten, als sie klinisch tot waren. Das gesamte Interview wurde deutsch synchronisiert.

Link zum Interview im Quellen-Bereich

Wissenschaftswahn

00325tBiochemiker Dr. Rupert Sheldrake untersuchte irre- führende Aspekte der Wissenschaft, speziell Annahmen auf denen die moderne Wissenschaft basiert. Dafür erforschte er die Historie einiger wissenschaftlicher Dogmen und präsentiert seine unbequemen Entdeckungen dazu. 30 Minuten seines englischen Vortrags wurden deutsch synchronisiert.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

Die Macht des Unterbewusstseins

00103dBruce Lipton war Biologie-Professor. Während seiner Forschung mit Genen machte er beeindruckende Entdeckungen. Seine Kernbotschaft : Ihre unterbewussten Überzeugungen bestimmen ihr Leben. Die ersten 24 Minuten des Interviews wurden deutsch synchronisiert.

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Struktur der Realität

00136kThomas Campbell ist Physiker und arbeitete für die NASA. Während der letzten 30 Jahre entwickelte er seine "Theorie von Allem" in der er Physik und Metaphysik in einer ganzheitlichen Theorie zusammenführt. 18 Minuten seines englischen Vortrags wurden deutsch synchronisiert.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

PSI-Forschung

00224vDr. Dean Radin hat sowohl Elektro-technik als auch Psychologie studiert und erforscht seit 12 Jahren PSI-Effekte wie Telepathie und Vorahnungen über die Zukunft. Die von ihm dokumentierten Messergebnisse zeigen, dass diese Phänomene real sind. Ein Interview mit Dean wurde deutsch synchronisiert.

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Wege zum Erwachen

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In diesem englisch-sprachigen Vortrag identifiziert Neil Kramer unterschiedliche Bewusstseinsfilter, die unsere Wahrnehmung der Welt, wie sie wirklich ist, verschleiern und er gibt Hinweise, wie man die Filter abbauen kann Die interessantesten Teile des Vortrags wurden deutsch synchronisiert.

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Kinder erinnern frühere Leben

00101bDr. Jim Tucker ist Psychiater an der Universität von Virginia. Er hat insgesamt 2500 Fälle von Kindern untersucht, die detailierte Erinnerungen an frühere Leben haben. In diesem komplett deutsch synchronisierten Interview spricht er über Fälle, wo Kinder überprüfbare Informationen wie Namen und Lebensumstände genannt haben.

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Erlebnisbericht eines Schlaganfalls

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Neuroanatomistin Jill Bolte Taylor bemerkte eines morgens, dass sie gerade einen massiven Schlaganfall erlitt. Während des Schlaganfalls studierte und merkte sich jeden Augenblick dieser Erfahrung. Dieser englische Vortrag mit deutschen Untertiteln ist ihr Erfahrungsbericht.

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Informationsfilterung im Internet

00118sIn diesem englischen Vortrag spricht Eli Pariser über Internetfilter, die eine nutzerspezifische Vorselektierung von Informationen bei Suchmaschinen oder auch bei Facebook durchführen. Diese Vorfilterung stellt nur solche Informationen bereit, die zum Verhaltensprofil des Nutzers passen und bestätigen somit sein bestehendes Weltbild.

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Kornkreise

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Dieser prämierte englische Dokumentarfilm untersucht das Kornkreisphänomen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Präsentiert wird wissenschaftliche Forschung zusammen mit Videos und Bildern der eindrucksvollsten Kreise.

Link zum Dokumentarfilm im Quellen-Bereich

The Day Before Disclosure

02063mDieser englische Dokumentarfilm behandelt das Thema der Präsenz von UFOs und außerirdischer Intelligenz auf der Erde. Es werden Beweise der letzten 60 Jahre zusammen mit Interviews von Zeugen aus Militär und Regierung gezeigt. Eine Sammlung ungewöhnlicher Informationen. Teile des Films stehen auf deutsch zur Verfügung.

Link zur Dokumentation im Quellen-Bereich

   

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Physiker Thomas Campbell stellt in seinen Vorträgen zur Struktur unserer Realität die Behauptung auf, dass wir in einer virtuellen Realität leben. Er begründet diese Schlussfolgerung mit den Ergebnissen der Quantenphysik, genauergesagt denen des Doppelspaltexperiments. In diesem Artikel sollen sowohl Aufbau und Ergebnisse des Experiments in einfachen Worten erklärt werden.

 

Der Inhalt dieses Artikels steht auch als Video zur Verfügung, in dem die Kernbotschaften unter Zuhilfenahme zahlreicher animierter Grafiken eventuell sogar besser verständlich erklärt werden als das diesem Artikel selbst möglich ist :

 

1. Allgemeine Einführung zum Doppelspaltexperiment

Das Basiswissen zum Doppelspaltexperiment wurde bereits in einem anderen Artikel im Wissenspool zusammenfasst und soll deshalb an dieser Stelle nicht nochmal ausführlich erklärt werden. Somit hier nur eine ganz kompakte Zusammenfassung :

Das Doppelspaltexperiment entstand aus der Fragestellung heraus, ob es sich bei Licht um eine Welle oder um Teilchen handelt. Wenn eine Welle auf einen Spalt trifft, kommt zu einem als Beugung bezeichneten Effekt. Das bedeutet, dass sich hinter dem Spalt eine kreisförmige neue Welle bildet. Wenn man zwei Spalte nebeneinander betrachtet ergibt sich durch die Überlagerung dieser beiden neuen Wellen ein Interferenzmuster.

Beim Doppelspaltexperiment geht es darum, z.B. Photonen in Richtung eines Doppeltspalts zu schießen und dann in gewissem Abstand hinter dem Doppelspalt auf einem Schirm das Ergebnis des Experiments zu beobachten. Wenn es sich bei Photonen - man könnte auch sagen bei Licht - um eine Welle handelt, würde man erwarten auf dem Schirm ein Interferenzmuster der beiden sich überlagernden Wellen zu sehen. Wenn Licht hingegen ein Teilchen wäre, würde man erwarten, nur zwei helle Steifen auf dem Schirm zu sehen. Ein Teilchen würde entweder durch den einen oder den anderen Spalt fliegen und direkt hinter dem Spalt einen Lichtpunkt auf dem Schirm erzeugen. Bei vielen Teilchen nacheinander würde sich dann jeweils ein heller Steifen hinter jedem der beiden Spalte ergeben.

In dem einfachen Aufbau des Doppeltspaltexperiments zeigt sich stets ein Interferenzmuster auf dem Schirm. Photonen scheinen also irgendwie doch keine Teilchen zu sein, sondern gleichen eine Welle, denn am Doppelspalt zeigen Photonen das Beugungsverhalten einer Welle.

Wenn man jedoch an beiden Spalten je einen Photonensensor anbringt und man somit messen kann, ob ein Photon durch den einen oder den anderen Spalt geflogen ist, verändert sich das Messergebnis auf dem Schirm schlagartig. Man sieht dann nur noch zwei helle Streifen auf dem Schirm, so wie man das von Teilchen erwarten würde. Allein durch die Messung der Photonen am Doppelspalt, scheint sich ihr Verhalten von dem einer Welle zu dem eines Teilchens zu verändern.

Da die Messung am Doppelspalt durch Photonensensoren in Wirklichkeit nicht ganz so einfach realisiert werden kann, soll im zweiten Teil dieses Artikels der genaue Versuchsaufbau des Experiments erklärt werden :

 

2. Das "Delayed Choice Quantum Eraser" Experiment

Der folgende Versuchsaufbau zeigt das "Delayed Choice Quantum Eraser" Experiment, wie es bereits im Jahr 1982 durch Scully and Drühl vorgeschlagen wurden. Damals fehlten allerdigns noch die erforderliche Messgeräte, weshalb das Experiment erst im Jahr 1999 wirklich durchgeführt werden konnte. Auch wenn das Experiment auf den ersten Blick ziemlich kompliziert aussieht, sie werden seinen Aufbau in wenigen Minuten verstanden haben :

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Hinter dem Doppelspalt befindet sich ein Beta-Bariumborat Kristall, der die Eigenschaft hat, aus einem einzelnen Photon, das auf ihn trifft, zwei miteinander verschränkte identische Photonen mit der halben Frequenz des Urspungsphotons zu erzeugen. Warum man das Photon in zwei identische miteinander verschränkte Photonen aufspalten muss, wird in kürze klar werden. Die gelbe Linse hat die Aufgabe, Photonen, die durch den oberen Spalt geflogen sind und sich somit auf dem roten Pfad befinden und Photonen, die durch den unteren Spalt geflogen sind und sich somit auf dem türkisen Pfad befinden, so abzulenken, dass sie beide auf den Sensor D0 hier oben treffen. Ziel dieser Anordnung ist es, am Sensor D0 messen zu können, ob sich ein einzelner Streifen oder ein Interferenzmuster ergibt, ohne unterscheiden zu können durch welchen der beiden Spalte die Photonen geflogen sind, die das Muster bilden. Informationen über beide Spalte sollen gezielt nicht erfasst werden, indem nur ein Sensor verwendet wird, der beide Signale erfasst, ohne sie unterscheiden zu können.

Betrachten wir also zunächst den roten Pfad. Ein Photon fliegt durch den rot markierten Spalt und es wird am Beta-Barium-Borat-Kristall aufgespalten. Ein Teil fliegt Richtung gelber Linse, der andere Teil wird über ein Prisma nach unten abgelenkt, trifft auf ein weiteres Prisma und schließlich auf einen grünen halbdurchlässigen Spiegel. Alle drei dieser grünen Spiegel haben die Eigenschaft, dass sie Licht, das auf sie trifft, in 50% aller Fälle einfach komplett durchlassen und in 50% der Fälle wird das Licht am Spiegel komplett reflektiert und umgelenkt. Die Auswahl des Pfads an diesen Spiegeln ist also ein 50/50 Zufallsprozess. Durchschnittlich wird also jedes zweite Photon nach oben abgelenkt und trifft auf Sensor D4. Im anderen Fall, fliegt das Photon direkt durch den Spiegel, wird an diesem grauen normalen Spiegel komplett reflektiert und trifft auf einen zweiten grünen Spiegel.

Die Darstellung dieses zweiten grünen Spiegels in der vorliegenden Grafik leider nicht ganz korrekt man muss sich den Spiegel leicht gedreht vorstellen, damit der Reflektionswinkel stimmmt. Im ersten Fall wird das Photon nicht abgelenkt, fliegt direkt durch den Spiegel und trifft auf Sensor D1. Im zweiten Fall wird es reflektiert und trifft auf Sensor D2.

Betrachten wir nun kurz den türkisen Pfad von Photonen die durch den unteren Spalt geflogen sind. Auch sie werden aufgespalten und durch die Prismen abgelenkt. Am ersten grünen Spiegel wird wieder jedes zweite Photon reflektiert und trifft deshalb auf Sensor D3. Im zweiten Fall fliegt das Photon einfach durch den grünen Spiegel, wird am grauen Spiegel reflektiert und trifft auf den zweiten grünen Spiegel, den Sie sich wieder leicht gedreht vorstellen müssen. 50% der Photonen fliegen gerade durch den Spiegel und treffen auf Sensor D2, die anderen 50% werden am Spiegel reflektiert und treffen auf Sensor D1.

Photonen, die durch den oberen Spalt geflogen sind und sich somit auf dem roten Pfad befinden, können nur die Sensoren D1, D2 und D4 erreichen können, allerdings nicht Sensor D3. Auf welchen der drei möglichen Sensoren ein Photon trifft, hängt von den Zufallsprozessen an den grünen Spiegeln ab, aber bei einem dieser drei Sensoren muss das Photon zwangsläufig landen. Analog gilt für den türkisen Pfad, dass Photonen, die durch den unteren Spalt geflogen sind, nur in den Sensoren D1, D2 oder D3 landen können, niemals jedoch im Sensor D4. Dadurch sollte klar sein, dass ein vom Sensor D4 erfasstes Photon, zwangsläufig durch den oberen Spalt geflogen sein muss, weil es für Photonen, die durch den unteren Spalt geflogen sind, keine Möglichkeit Sensor D4 zu erreichen. Analog gilt deshalb für Photonen, die vom Sensor D3 erfasst werden, dass diese Photonen zwangsläufig durch den unteren Spalt geflogen sein müssen. Für Photonen, die in den Sensoren D1 und D2 landen, lässt sich nicht feststellen, durch welchen der beiden Spalte sie ursprünglich geflogen sind, denn zu diesen beiden Sensoren führt sowohl ein roter als auch ein türkiser Pfad.

Nun haben Sie den Aufbau des Experiments fast verstanden. Ein wesentlicher Aspekt fehlt jedoch noch, nämlich die Funktion von Sensor D0 am oberen Rand und der Grund warum man das Photon mittels des Beta-Barium-Borat Kristalls in zwei identische Teile aufspalten muss.

Die Sensoren D1 bis D4 sind identische Sensoren, sie können messen, ob ein Photon auf den Sensor getroffen ist, dabei zeichnen sie jedoch kein Bild auf sondern liefern nur die Information, dass ein Photon gemessen wurde. Sensor D0 hingegen funktioniert ähnlich wie eine Kamera, er zeichnet also die genaue Position auf, wo das Photon auf den Schirm getroffen ist.

Der letzte Aspekt, den Sie noch verstehen müssen, bevor es zu den Ergebnissen des Experiments geht, besteht in den Laufzeiten der einzelnen Pfade : Licht bewegt sich bekanntlich mit Lichtgeschwindigkeit, deshalb gilt, dass umso kürzer der Pfad, umso schneller erreicht das Photon den Sensor. Die Pfadlängen in diesem Experiment sind so ausgelegt, dass das nach oben Richtung gelber Linse abgelenkte Photon stehts zu erst auf Sensor D0 trifft, bevor das Partnerteilchen überhaupt auf den ersten grünen Spiegel geschweige denn die Sensoren D1 bis D4 treffen kann. Somit erfolgt das Ergebnis der Messung beim Sensor D0 immer zuerst und dann mit leichter Verzögerung erreicht das Partnerphoton einen der Sensoren D1 bis D4.

Der Coincidence Counter am rechten Rand übernimmt die Auswertung der Ergebnisse der Messdaten. Er stellt quasi die Verbindung zwischen dem Ergebnis von Sensor D0 mit den Ergebnissen der anderen 4 Sensoren her. Er kann somit jeden einzelnen Lichtpunkt, der von einem Photon auf dem Sensor D0 erzeugt wurde, zu einem der vier Sensoren D1 bis D4 zuordnen bei dem das zugehörige Partnerphoton gelandet ist. Somit wird es möglich, die Daten von Sensor D0 in 4 Einzelbilder aufzuspalten, die jeweils einem der Sensoren D1 bis D4 zugeordnet werden können.

Das folgende Bild zeigt die Rohdaten von Sensor D0 links oben. Diese Rohdaten weisen nur ein breites helles Band in der Mitte des Schirms auf und liefern in diesem Rohzustand keine verwertbaren Aussagen über das Experiment. Erst wenn man jedes einzelne Photon, das von Sensor D0 gemessen wurde, dem jeweiligen Sensor D1 bis D4 zuordnet, wo das Partnerphoton gemessen wurde, wird plötzlich ein Muster sichtbar :

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Wenn man sich die aufgespaltenen Sensordaten in der rechten Spalte anschaut, fällt auf, dass die den Sensoren D1 bzw. D2 zugeordneten Messdaten ein Interferenzmuster aufweisen, während die den Sensoren D3 bzw. D4 zugeordneten Messdaten kein Interferenzmuster aufweisen.

Für Photonen, welche auf die Sensoren D1 oder D2 getroffen sind, ist es unmöglich festzustellen, durch welchen Spalt sie geflogen sind, denn diese Information wurde durch die Zufallsprozesse an den grünen Spiegeln quasi "gelöscht". Das verschränkte Partnerphoton erzeugt in diesen Fällen stets ein Interferenzmuster, genauso wie beim einfachen Doppelspaltexperiment ohne Photonensensoren am Doppelspalt.

Für Photonen, welche auf die Sensoren D3 oder D4 getroffen sind, ist klar identifizierbar durch welchen Spalt sie geflogen sein müssen. Das verschränkte Partnerphoton erzeugt in diesem Fall kein Interferenzmuster, genauso wie beim einfachen Doppelspaltexperiment mit Photonensensoren am Doppelspalt.

Warum sollte uns dies jedoch zu Denken geben ?

Das Problem mit diesem Ergebnis ist, dass das verschränkte Photon, das nach oben Richtung gelber Linse abgelenkt wird, auf den Sensor D0 trifft, bevor sein Partnerphoton auf den ersten grünen Spiegel trifft. Zu diesem Zeitpunkt kann das obere Photon eigentlich noch gar nicht wissen, ob es ein Interferenzmuster bilden muss oder nicht, denn durch die längere Laufzeit des unteren Pfads, ist die Entscheidung, auf welchen Sensor das untere Photon treffen wird, noch gar nicht gefallen.

Wie kann das obere Photon in jeder einzelnen Messung bereits vorher wissen, welchen Weg das untere Photon durch die grünen Spiegel wählen wird ? Es kann es nicht wissen, weil die Entscheidung ein Zufallsprozess ist und trotzdem weiss das obere Photon in jedem einzelen Fall bescheid, sonst würden wir nicht ein Interferenzmuster in den Daten sehen, die Sensor D1 bzw. D2 zugeordnet wurden allerdings kein Interferenzmuster in den Daten, die Sensor D3 bzw. D4 zugeordnet wurden.

Haben Sie das Paradoxe an dem Ergebnis des Experiments verstanden ?

Was sagen Wissenschaftler zum Ergebnis dieses Experiments ? Wenn man versucht die Ergebnisse des Delayed Choice Quantum Eraser Experiments mit Newton'scher Physik und aus einer rein materialistschen Weltsicht heraus zu erklären, steht man vor einer unlösbaren Aufgabe. Aus diesem Grund machen viele Wissenschaftler einen Bogen um das Thema, denn es scheint auf den ersten Blick so, als ob hier gegen unser Verständnis von Kausalität und Zeit verstoßen wird.

Zwar können die Formeln der Quantenphysik das Phänomen mathematisch erklären, aber für Laien ist es schwer, diesen Herleitungen und Schlüssen zu folgen. Als Alternative zu diesen komplexen Formeln soll deshalb nun im dritten Teil dieses Artikels auf die Ideen von Physiker Thomas Campbell eingegangen werden, denn mit seinem Realitätsmodell kann er die seltsamen Ergebnisse auf relativ einfache Weise erklären.


3. Thomas Campbell's Modell einer virtuellen Realität

Thomas stellt sein Realitätsmodell normalerweise in einem zweitägigen Workshop in etwa 16 Stunden vor. Da nur wenige Menschen bereit sind, sich soviel Zeit zu nehmen, geschweige denn ein 800 seitiges englisches Buch zu lesen, soll im folgenden versucht werden, nur einige Aspekte seines Realitätsmodells zur Erklärung heranzuziehen. Seien also also vorab darauf vorbereitet, das hier nicht alles von Adam und Eva her abgeleitet wird und dass deshalb einiges in den Raum gestellt werden wird, das Tom ausführlich in seinem Buch herleitet.

Tom behauptet, dass wir in einer virtuellen Realität leben. Was genau meint er damit eigentlich ? Die Grundidee dazu soll zunächst anhand folgender Grafik erklärt werden :

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Der untere Teil der Grafik repräsentiert unsere dreidimensionale physische Realität. Dort befindet sich alles, was wir um uns herum wahrnehmen. Dann postuliert Tom allerdings, dass es noch so etwas wie eine Meta-Ebene jenseits unserer Realität gibt, in der alle Informationen über unsere Realität gespeichert sind, diese Meta-Informationsebene soll im oberen Teil der Grafik angedeutet sein. Dass es so etwas wie höhere Dimensionen gibt, ist ein Konzept, dass auch in anderen wissenschaftlichen Ansätzen Anwendung findet, z.B. bei der String-Theorie. Die Annahme, dass es noch etwas außerhalb dem uns bekannten dreidimensionalen Realitätskonstrukts gibt, ist also keineswegs unwissenschaftlich.

Um das Konzept mit der Meta-Informationsebene besser zu verstehen, betrachten wir kurz das Phänomen verschränkter Teilchen, wie sie im Delayed Choice Quantum Eraser Experiment zum Einsatz kamen. Verschränkte Teilchen haben die Eigenschaft, dass sie aufgrund des Prozesses mit dem sie erzeugt wurden, je einen nach oben und einen nach unten orientieren Spin haben. Spin steht hier vereinfacht ausgedrückt für sowas wie eine Drehung um die eigene Achse, das eine Teilchen dreht sich quasi links rum das andere rechts rum. Der Spin des einen Teilchens kann sich auf grund von physikalischen Erhaltungsgesetzen nur ändern, wenn sich der Spin des Partnerteilchens gleichzeitig ändert. Diese Gleichzeitigkeit der Änderung des Spins gilt sogar, wenn die beiden Teilchen sich Lichtjahre voneinander entfernt befinden.

In der Physik sorgt dieser von Einstein als "gespenstische Fernwirkung" bezeichneten Effekt schon seit Jahrzehnten für Verwunderung, denn es scheint, als ob hier Informationen zwischen den verschränkten Teilchen schneller als mit Lichtgeschwindigkeit übertragen werden, was die Relativitätstheorie verletzen würde. Wie erklärt Tom dieses Phänomen in seinem Modell ?

Tom sagt, die eigentliche Information über die Teilchen liegt auf der Meta-Informationsebene außerhalb unserer 3D-Realität. Unsere Realität wird basierend auf diesen Informationen erzeugt, deshalb der Begriff virtuelle Realität. Wenn der Spin des linken Teilchens umgepolt wird, liegt diese Information sofort und ohne Zeitverzögerung auf der Meta-Informationsebene vor.

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Mit zur Zeit verfügbarer Technologie kann man zwar den Spin der Teilchen messen, man kann den Spin jedoch nicht beliebig ändern bzw. umpolen. Tom denkt, dass dies jedoch in naher Zukunft möglich werden wird. Da die Informationen über beide Teilchen auf der Meta-Informationsebene quasi an der selben Stelle gespeichert ist, ändert sich nicht nur die Information des umgepolten Teilchens sondern die Information des Partnerteilchen ändert sich direkt mit.

Da allerdings das Partnerteilchen in unserer 3D-Realität auch nur aus den Informationen erzeugt wird, die über es auf der Meta-Informationsebene vorliegen, ändert sich deshalb sein Spin in unserer Realität ebenfalls ohne irgendeine zeitliche Verzögerung.

Es wird also keine Information innerhalb der 3D-Realität zwischen beiden Teilchen übertragen. Und da keine Information innerhalb der 3D-Realität übertragen wurde, wurde auch nicht die Realitätivitätstheorie verletzt. Der Kernpunkt ist, die Information wurde außerhalb unserer 3D-Realität übertragen und nicht innerhalb.

Um diese abstrakte Idee von Informationen außerhalb unserer 3D-Realität etwas anschaulicher zu machen, betrachten wir kurz eine Analogie mit einem 3D-Computerspiel : Tom's virtuelle Realitätssicht besagt, dass etwas nur in unserer 3D Realität dargestellt werden muss, wenn wir es mit unseren eigenen Augen sehen können. Der Begriff dargestellt wird hier im gleichen Sinn verwendet, wie in einem 3D-Computerspiel grafische Elemente auf dem Bildschirm dargestellt werden.

Wenn unsere Spielfigur in einem 3D-Computerspiel nach vorne schaut, müssen Gegenstände, die sich hinter ihr befinden nicht dargestellt werden, erst wenn sie sich umdreht und die Gegenstände ins Sichtfeld der Spielfigur rücken, müssen sie dargestellt werden.

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Existieren die Gegenstände hinter unserer Spielfigur also nicht, wenn sie nach vorne guckt ? Nun, sie existieren zumindest auf der Ebene der Information, die außerhalb der 3D-Realität liegt, nämlich im Arbeitsspeicher unseres Computers. In unserer Realität gehen wir aufgrund unserer Annahme, dass unsere Realität objektiv ist, davon aus, dass natürlich alle Gegenstände immer da sind, auch wenn niemand hinschaut. Das ist aber eben nur eine Annahme, sicher wissen tun wir das nicht.

Wenn sich die Informationen auf der Meta-Informationsebene ändern, kann sich auch unsere physische Realität scheinbar rückwirkend verändern, solange innerhalb der 3D-Realität keine Beweise - wie z.B. Messdaten der Photonensensoren am Doppelspalt - vorliegen, die dies verhindern. Die Realität muss auf jeden Fall widerspruchsfrei sein und Daten die innerhalb der 3D-Realität vorliegen dürfen keinesfalls zu Widersprüchen führen.

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Und wie erklärt Tom das Ergebnis des Delayed Choice Quantum Eraser Experiments ? Ganz einfach : Da wir nicht in einer objektiven Realität leben, muss sich das Photon, das auf den Sensor D0 trifft gar nicht sofort entscheiden, ob es ein Interferenzmuster oder kein Interferenzmuster bilden muss. Das Ergebnis der Messung am Sensor D0 befindet sich aus Sicht unserer 3D-Realität betrachtet so lange in einem undefinierten Zustand, bis das Partnerphoton auf einen der Sensoren D1 bis D4 getroffen ist.

Aus Sicht unserer 3D Realität werden wir nie erfahren, dass sich das Messergebnis für kurze Zeit in einem undefinierten Zustand befunden hat, denn wir haben keine Chance diese Lücken in den Messdaten zu sehen. Die 3D Realität, die ab dem Moment erzeugt wird, wo das Partnerphoton auf einen der 4 Sensoren getroffen ist, basiert auf den Daten der Meta-Informationsebene und die wird die Lücke in den Messdaten ab diesem Moment rückwirkend mit konsistenten Messdaten auffüllen.

Trifft das Partnerphoton auf Sensor D3 oder D4 dann muss das Messung von Sensor D0 teilchenverhalten widerspiegeln. Trifft das Partnerphoton hingegen auf Sensor D1 oder D2 muss die Messung von Sensor D0 ein Interferenzmuster zeigen. Das wesentliche Kriterium an dieser Stelle ist Widerspruchsfreiheit aller in unserer 3D-Realität vorliegenden Daten, die muss stets sichergestellt sein und das Ergebnis der Messung am Sensor D0 wird deshalb so ausfallen, dass es konsistent mit der Messung des Partnerphotons ist.

An dieser Stelle soll noch darauf hingewiesen werden, dass die vorher verwendete Erklärung mit einer "Messung, die das Kollabieren der Wahrscheinlichkeitsfunktion zu einem physischen Teilchen auslöst" besser anders formuliert werden sollte, denn wenn Tom's Realitätsmodell zutrifft, basiert unsere gesamte 3D-Realität nur auf Information.

Jeder bewusste Beobachter nimmt die 3D Realität basierend auf den ihm zur Verfügung stehenden Informationen der Meta-Informationsebene wahr und die Konsistenz aller individuellen Erfahrungen der bewussten Beobachter wird durch die Konsistenz der Daten sichergestellt, auf denen ihre Erfahrung basiert. 

 


Es ist nicht leicht, unseren Verstand mit diesen Konzepten vertraut zu machen, denn wir sind so sehr an rein lineares Denken und unseren Glauben an eine objektive Realität gewöhnt, dass wir beides nicht gerne hinterfragen. Obwohl die hier beschriebene Interpretation des Doppelspaltexperiments seine seltsamen Ergebnisse erklären kann, wird es wohl noch lange Zeit brauchen bis Wissenschaftler bereit sind, sich diese neue Sichtweise zu eigen zu machen.

Vor 500 Jahren waren alle Menschen vollkommen davon überzeugt, dass die Erde eine Scheibe ist. Wird es nochmal 500 Jahre dauern, bis die Idee, dass wir in einer virtuellen Realität leben und dass Realität nicht objektiv ist, einen allgemein anerkannten Aspekt unseres Weltbilds darstellt ? Wer weiß, hoffentlich dauert es diesmal nicht ganz so lange aber bis dahin sollen Sie zumindest mal ein paar Minuten darüber nachdenken, was sie gerade erfahren haben.

Informationen über Ereignisse in unserer 3D-Realität, die sie aus den Nachrichten erfahren, mögen interessant sein, aber Informationen über die Struktur unserer 3D-Realität selbst könnten hingegen wirklich wichtig sein. Denn wenn Tom's Realitätsmodell stimmt, führt die Veränderung von Daten auf der Meta-Informationsebene zu Veränderungen in unserer 3D-Realität, die aus diesen Daten erzeugt wird und jeder Menschen kann in begrenzem Rahmen Zugriff auf die Daten der Meta-Informationebene bekommen.

Wenn sie mehr darüber erfahren wollen, wie das geht, schauen Sie sich mal Tom's Vorträge auf Youtube an oder lesen Sie sein englisches Buch, das es kostenlos auf Google-Books gibt. Einige Ausschnitte von Tom's englischen Vorträgen wurden von mir deutsch synchronisiert, damit auch Menschen, die kein englisch können zumindest einen ersten Einblick in weitere Aspekte von Tom's Realitätsmodell erhalten.

Alle Informationen von Tom gibt es vollkommen kostenlos, denn Tom will Ihnen nichts verkaufen, sondern er möchte Ihnen nur eine andere Sichtweise auf die Welt vermitteln, von der er aus eigener Erfahrung weiss, dass sie das eigene Leben in jeder Hinsicht verbessert.

 

Kommentare   

0 #33 A. Jour-Spitzer 2017-01-12 22:57
Vielleicht liegt die Erklärung für das Ergebnis auch innerhalb der Bezugssysteme, die beteiligt sind. Ich sehe hier unser Bezugssystem und das der Photonen. Für die Photonen vergeht keine Zeit, da sie sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Aus unserer Sicht vergeht während des Experimentes die Zeit x. Im Grunde sind für die Photonen bei Emittieren die gleichen Umgebungsbedingungen vorhanden wie bei Auftreffen auf einen Sensor. Ich stelle mir vor, wenn wir nun in unserem Zeitverständnis innerhalb des Experimentes etwas anstellen bzw. messen, schalten usw. passiert dies aus der Sicht der Photonen sofort oder immer. Aus dieser Sicht betrachtet, 'weiss' das Photon bereits die ganze Zeit über, was 'wann' passiert oder welchen Weg es nimmt. Wenn halt die Information, welcher Weg genommen wurde innerhalb unseres Bezugssystems und unserem Zeitverständnis eindeutig ist, ergibt sich ein Strich. Ansonsten ein Interferenzmuster. Dies ist aufgrund der Welleneigenschaft des Photons so. Vielleicht ergibt sich das potentielle Phänomen daraus, dass hier zwei Bezugssysteme interagieren, deren Zeitdefinition einerseits anders ist, andererseits bei einem Vergleich, der bei diesem Experiment zwangsläufig stattfindet, zu Ergebnissen führt, die innerhalb unseres Bezugssystems überraschend oder ungewöhnlich sind. Vielleicht ist es deshalb nicht irgendwie magisch, sondern erscheint aus unserer Sicht und Zeitverständnis nur schwer erklärbar oder verständlich.
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0 #32 Christian Hornstein 2016-09-03 12:11
Die relevante Information über die Herkunft von Photonen wird in derlei Paradigmen durch physikalische Manipulation erzeugt, was dazu führt, dass die Photonen, die lokalisatorische Detekoren erreichen, nicht den gleichen physikalischen Einflüssen unterliegen, wie die Photonen die die anderen Detektoren erreichen. Wir wissen nicht sicher, ob diese Einflüsse relevant sind. Daher wäre es m.E. besser, um die Hypothese zu prüfen, der entscheidende Faktor bei der Festlegung der Photonen-Muster in den Daten des D0-Detektors sei das mögliche Wissen des Betrachters über die Quelle der Photonen, diese physikalischen Bedingungen konstant zu halten und nur den informationellen Aspekt der Anordnung zu variieren z.B. so: Die Information des Koinzidenzzählers über die Zuordnung D0=>D1-4 wird von einer Software ausgelesen und im Zähler sogleich gelöscht, dann anhand einer echten Zufallsvorschrift in Bezug auf ihre Herkunft umbenannt, so dass nur noch die Information über die unterschiedliche Herkunft vorliegt, aber nicht über welche Herkunft. In einem solchen Fall müssten sich entsprechend o.g. Hypothese vier Wellenmuster ergeben. Umgekehrt, sobald die Software so eingestellt wird, dass sie die Zuordnung des Zählers konserviert, z.B. indem sie gespeichert wird, müssten sich unterschiedliche Muster je nach Herkunft ergeben. Nur bei einem solchen Paradigma wäre gesichert, dass der entscheidende Faktor das mögliche Wissen des Betrachters über die Quelle der Photonen ist. Hat man so ein Experiment schon einmal durchgeführt?
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+1 #31 Bernd Wehmöller 2016-03-11 18:39
[quote name="CD"]
Ich finde deine Argumentation sehr gut nachvollziehbar. Soweit ich es nun verstanden habe (wenn "verstehen" der richtige Begriff in diesem Zusammenhang ist), geht es hier nicht um Kausalität oder Zeitprobleme, da die Entscheidung, ob das Lichtquant sich wie eine Welle oder wie ein Teilchen verhält, erst in dem Moment getroffen wird, in dem der Messvorgang tatsächlich ausgewertet wird - oder anders, die Wellenfunktion kollabiert wenn ich die Messung in Information verwandle. Das passiert aber erst, wenn das zweite Teilchen auf dem Detektor ankommt bzw. wenn ich die Messung auswerte - ist das soweit richtig?
Nun, das macht es auch nicht verständlicher oder? :-)

Egal, nun aber meine Frage. Was passiert denn, wenn ich nach der Durchfürhung des Experiments, aber noch bevor ich eine Auswertung vornehme, alle Informationen über dieTeilchen an Detector 1,2 und 3 lösche - also ich sorge dafür, dass die Information darüber, welche Teilchen auf Detector 1,2 oder 3 eingetroffen sind nicht mehr vorliegen. Nun werte ich D 4 aus und erwarte, dass ich ein Teilchenbild sehe, also keine Interferrenz für D4 Teilchen.

Jetzt enferne ich aus allen an D0 gemessenen Teilchen diejenigen, die an D4 angekommen sind.

Was sehe ich nun auf D0? Komplette interferrenz oder weiterhin ein nicht auswertbares Bild aus Interferrenzmuster und Teilchenbild?

Ich würde nun erwarten, dass man nur noch Interferrenz sieht, da ich ja die Information über die an D3 angekommen Teilchen nicht mehr habe. Richtig?

Wenn das so stimmt, bedeutet dass dann nicht, dass das Ergebnis vollkommen und ausschließlich von unserem Wissen über das System abhängt? Das verwirrt mich, denn ich halte es eigentlich mit Einstein ... der Mond ist da, dem ist es egal ob ich hinsehe oder nicht.

Noch eine Bemerkung zur Idee der virtuellen Realität ... da muss schon ein ziemlicher Brocken von Quantencomputer am Start sein, der jedesmal wenn ich nach A oder B schaue alles berechnet was ich sehe, und auch was jeder andere sieht. Und auch noch sicher stellt, dass alles was ich sehe mit den Gesetzen der Physik übereinstimmt, auch wenn ich mir eine Galaxie in 10 Mrd. Lichtjahren Entfernung ansehe oder eine Gravitationswelle messe. Ich glaube die "Theorie" bringt mehr Probleme in die Diskusision als sie lößt.
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-1 #30 Skäptikker 2015-05-23 23:43
Eine sehr raffinierte Versuchsanordnung und ein plausibles Erklärungsmodell dazu, das lässt sich schon sagen. Aber, wie leider oft zu beobachten, wird der eigentlichen Natur des Ganzen zu wenig Rechnung getragen, nämlich: im kleinsten Bereich existieren zunächst keinerlei raumzeitliche oder quantenmechanische Objekte sondern nur unentschiedene Potentiale. Was sollte es denn auch sein, solange noch keinerlei Entscheidungskriterium zu irgend etwas vorliegt? Licht ist da weder Photon noch Welle. Erst mit dem ersten Entscheidungskriterium z.B. einer Messung definiert es sich, und zwar je nach Art des Kriteriums mehr oder weniger spezifisch. Im schwächsten Fall als bloße Welle und im stärkstem Fall als Photon. Im mittlerem Fall photonartig mit Wellenanteil. Somit kann Licht als "Photon" natürlich auch Interferenzen erzeugen, weil es niemals gänzlich ohne Wellenanteil existiert. Bei solchen Versuchsanordnungen darf man nicht übersehen, das die Erscheinungsform nie für die weitere Versuchsanordnung festgeschrieben verbleibt, sondern bei jedem Kriterium neu definiert wird. Die zeitliche Frage in dieser Versuchsanordnung stellt sich erst und durch die Verschränkung. Sie hat mit der eigentlichen Doppelspaltthematik im Grunde nichts zu tun.
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+1 #29 Matrixwissen 2015-01-27 23:00
@CD

Danke für den ausführlichen Kommentar, denn er bringt die unterschiedliche Herangehensweise vom materialistischen und vom quantentheoretischen Ansatz gut auf den Punkt.

Unser gegenwärtiges westliches Weltbild ist nunmal von Materialismus, Objektivität und linearer Zeit geprägt aber für die beschriebene quantenmechanische Interpretation muss man außerhalb dieser drei Konzepte denken. Ich finde Tom baut mit den von ihm verwendeten Metaphern Verständnisbrücken, die nicht im Widerspruch zur beschriebenen quantenmechanischen Erklärung stehen. Diese Erklärung wird aber sprachlich anders verpackt, indem Tom z.B. den Ursprung der Wahrscheinlichkeitsverteilunge n über Datenbanken erklärt oder das Erzeugen der physischen Realität mit dem Rendern einer virtuellen Realität durch einen Computers vergleicht. Darüber werden Analogien hergestellt, die es einem Normalbürger ermöglichen sich vom Ausgangspunkt der materialistischen Perspektive der Thematik anzunähern. Das hat zumindest einigen Menschen den Zugang zu einer nicht-materialistischen Interpretation des Experiments erleichtert - für diese Menschen war sein Modell vermutlich schon hilfreich, weil sie sonst gar keinen Zugang zu der Thematik gefunden hätten.
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+1 #28 CD 2015-01-27 11:35
Langsam :o) Schon die Kopenhagener Interpretation von 1927 spricht der Quantenwelt, vor allem der Wellenfunktion, KEINE Realität in materialistischen Sinne zu. Quantenobjekte werden als formale Objekte (also als geistige Konstrukte) zur Vorhersage der relativen Häufigkeit von Messergebnissen interpretiert. Nur die Messergebnisse selbst werden als die einzigen Elemente der Realität angesehen.

Diese gemessenen Quanteneffekte, die definitionsgemäß erst unterhalb gewisser raumzeitlicher Grenzen stattfinden, kommen aufgrund prinzipiell unkontrollierbarer Wechselwirkungen zwischen Objekt und Messgerät zustande.

Wird etwa ein Teilchen, das sich in Superposition befindet, in diesem Sinne gemessen, so wird im Moment dieser Messung der gemessene Quantenzustand FESTGELEGT. Und dies gilt ebenso (oder umso mehr) für verschränkte Teilchen.

Messen darf dabei also weder als störungsfreies Messen verstanden werden (Beispiel: Belichtungsmesser oder Infrarotthermometer), noch im Sinne von nichtreaktivem Beobachten (Beispiel: den Mond durch Hingucken beobachten), noch im Sinne von Ablesen (Beispiel: die Höhe eines Tisches durch Dranhalten eine Zollstocks ablesen).

Messen in der Quantenwelt bedeutet, einen Quantenzustand zu BESTIMMEN im Sinne von: den gemessenen Zustand als faktisches Messergebnis herzustellen - wobei der Ausgang dieser Präparation unvorhersagbar vom Zufall und/oder von einer Wahrscheinlichkeitsfunktion (Wellenfunktion) abhängt.

Trifft nun der eine Teil der beiden verschränkten Photonen zuerst auf D0, so wird zu diesem Zeitpunkt und an dieser Stelle noch gar nichts gemessen - umso weniger, als ein einzelnes Teilchen per Definition kein Muster und schon gar kein Interferenzmuster mit sich alleine bilden kann. Dazu bedarf es (vieler) weiterer (gleichzeitiger oder folgender) Teilchen.

Das Teilchen befindet sich statt dessen in einem undefinierten, ungemessenen Zustand, und zwar so lange, bis das verschränkte Partnerphoton auf einen der Sensoren D1 bis D4 getroffen ist.

Die Messungen als solche finden also erst im statistischen Zusammenspiel vieler Signalphotonen, die auf D0 auftreffen, mit den gemessenen oder ungemessenen verschränkten Partnerphotonen auf D1 bis D4 statt.

Für Photonen (Plural!), die auf D1 oder D2 treffen, wird die WELCHER-WEG-INFORMATION gelöscht (und nur diese Löschung ist ja der eigentliche Witz in Quantum-Eraser-Experimenten). Nur ohne die WELCHER-WEG-INFORMATION erzeugen die vielen verschränkten Partnerphotonen auf D0 ein Interferenzmuster, genauso wie beim einfachen Doppelspaltexperiment ohne Photonensensoren am Doppelspalt.

Für Photonen, die auf D3 oder D4 treffen, ist klar identifizierbar, durch welchen Spalt sie geflogen sein müssen, heißt: Die WELCHER-WEG-INFORMATION wurde gemessen bzw. FESTGESTELLT. Die verschränkten Partnerphotonen erzeugen in diesem Fall kein Interferenzmuster, genauso wie beim einfachen Doppelspaltexperiment mit Photonensensoren am Doppelspalt.

Anders gesagt: Verschränkte Photonen, die auf D0 treffen, bevor ihre Partnerphotonen auf den ersten grünen Spiegel treffen, haben und brauchen keine irgendwie geartete Vorahnung, ob sie Teil eines Interferenzmusters sein werden oder nicht. Ein Muster ergibt sich per Definition erst aus einer Vielzahl von Messpunkten.

Die Musterbildung ist und bleibt somit ein statistischer Prozess, dessen finales Ergebnis sich erst in der Auswertung ergibt - wenn das Matching aus dem Zusammenspiel von vielen Signalphotonen mit den ebensovielen verschränkten Partnerphotonen auf D1/D2 bzw. D3/D4 erfolgt ist.

Verschränkte Teilchen mögen uns seltsam vorkommen, die ganze Quantenmechanik ebenso schwer verständlich. Aber für manchen sind das Bruch- und Prozentrechnung ja auch. Ein kausales Problem, Materialismus, Objektivität und lineare Zeit als Grundannahmen der Interpretation für quantenmechanische Messungen zu bemühen, ist aber unnötig und vernebelt das Denken.

Denn weder unterstellt die Kopenhagener Interpretation noch setzt sie voraus, dass Realität objektiv ist und Zeit linear verläuft. Diese Aspekte sind hier schlicht überhaupt nicht relevant, denn die Quantentheorie ist keine reale sondern eine statistische Theorie.

Und das ist auch der Grund, warum der Aufenthaltsort eines Teilchens eben nicht durch seine Ortskoordinaten in Abhängigkeit von der Zeit beschrieben wird, sondern durch eine Wellenfunktion, also durch eine Wahrscheinlichkeitskurve (eine relative Häufigkeitsverteilung) mit Maxima und Minima an mehr als einer Stelle.

Den Zustand eines Quantenobjektes als faktisches Messergebnis zu bestimmen (sprich: erst herstellen zu müssen) erklärt auch, warum gemäß Unschärferelation Ort und Impuls eines Teilchens nicht gleichzeitig bestimmbar und Raumzeitdarstellung und Kausalitätsforderung nicht beide gleichzeitig erfüllt sein können:

Die Wellenfunktion erlaubt hier konsequenterweise nur, für jeden Ort die Wahrscheinlichkeit anzugeben, mit der ein Teilchen dort gefunden wird, wenn eine bestimmende, also das Messergebnis herstellenden Messung vorgenommen wird.

Und nochmal: Die Quantentheorie ist eine statistische Theorie. Die Wellenfunktion ist folglich für ein einzelnes Teilchen gar nicht vermessbar, da sie bei der ersten Messung festgesetzt und damit vollständig verändert wird. Und genau das ist es, was man als Kollaps der Wellenfunktion bezeichnet.
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0 #27 Matrixwissen 2015-01-23 21:18
@CD
Wenn man vom materialistischen Ansatz ausgeht und davon, dass Realität objektiv ist und Zeit linear verläuft, dann trifft der eine Teil des verschränkten Teilchens zuerst auf D0 und muss dort beim Auftreffen eine Reaktion zeigen. Dass diese Reaktion erst später über die Zuordnung zu einem der anderen D1-D4 Sensoren sinnvoll ausgewertet werden kann, stimmt zweifellos, aber dabei wird aus materialistischer Perspektive nur ein bereits existierender Messpunkt zu einem der 4 Einzelbilder zugeordnet. Der Messpunkt entsteht ja nicht erst im Moment der Zuordnung, er kann aber erst ab diesem Moment sinnvoll interpretiert werden. Aber entstanden sein, muss er im Moment des Auftreffens auf D0 und zu diesem Zeitpunkt ist die Pfadentscheidung für D1-D4 noch nicht getroffen und somit unklar ob dieser Messpunkt Teil eines Interferenzmusters sein muss oder nicht. Darin sehe ich nach wie vor ein kausales Problem, solange Materialismus, Objektivität und lineare Zeit als Grundannahmen der Interpretation der Messung dienen.
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-1 #26 CD 2015-01-23 10:37
Es gibt kein Paradox in diesem Experiment.

Ein konkretes Muster auf DO kann immer nur rückwirkend erkannt (besser: rekonstruiert) werden - nämlich erst NACHDEM das Matching erfolgt ist, also erst nachdem diejenigen Photonen detektiert wurden, die es erlauben, bei den Photonen, die auf D0 auftreffen, bestimmte Untergruppen auszumachen. Wann und wo oder in welchem räumlichen oder zeitlichen Abstand die Partnerphotonen detektiert (und gematcht) werden, ist ganz egal.

Das Gesamtmuster am Detektor D0 zeigt für sich allein genommen gar nichts bzw. immer nur überlagerte (verschmierte) Rohdaten - daher ist es nicht möglich, allein daraus zu schließen, was mit den Partnerphotonen passiert, wenn man nur die Signalphotonen für sich betrachtet.

Das Matching der Photonen mit Hilfe des Koinzidenzzählers ist vielmehr zwingend erforderlich, um die überlagerten Daten der Signalphotonen am Detektor D0 überhaupt erst in die vier Einzelmuster sortieren zu können.

Es bedarf hier weder der Idee einer zeitlich rückwärtsgerichteten Informationsübertragung noch einer Informationsübertragung mit Überlichtgeschwindigkeit noch einer sonstigen "spukhaften Fernwirkung" zwischen den - per Definition! - verschränkten Teilchen.

Das Experiment lässt sich ganz einfach und klassisch erklären: Erst nach der Datenauswertung liegen die Ergebnisse vor.

Und die Erkenntnis ist eher trivial: Das Verhalten von verschränkten Teilchen ist so, wie das Verhalten von verschränkten Teilchen definiert wurde. Das ist eine Tautologie, so wie null gleich null.

Folglich ist Thomas Campbell's Modell einer virtuellen Realität hier weder notwendig noch hinreichend, weder erforderlich noch hilfreich, weder ursächlich noch daraus ableitbar.
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+1 #25 Nina 2014-09-21 22:11
Matrixwissen,

Danke für die sehr sehr gute und verständliche Erklärung. Anhand meiner Fragen erkennt man wahrscheinlich auch das ich kein sehr Fachwissender bin, aber ich bin fasziniert und interessiert

Das Leben, die Physik, das Universum..unsere Welt ist eine sehr seltsam, faszinierende :)

Danke, Gruß
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+1 #24 Matrixwissen 2014-09-19 21:24
@Nina

Das "Ansehen" steht hier repräsentativ für jegliche Form der Wahrnehmung. Was man z.B. ertasten kann muss natürlich genauso dargestellt werden, nur eben nicht unbedingt optisch.

Die harte Masse muss sich genausowenig "auflösen" oder "erzeugt" werden, wie Masse in einem 3D-Computerspiel erzeugt oder aufgelöst werden muss. Wenn man in einem Computerspiel gegen eine Wand läuft, fungiert diese als unüberwindbares Hindernis und kann nicht durch die Wand durchlaufen. Die Tatsache, dass die Wand im Computerspiel "dargestellt" wird, wenn man sie anguckt und dass man sich anstößt, wenn man dagegen läuft, bedeutet nicht, dass deshalb Masse erzeugt wird. Die Wand ist virtuell wie alles in dem Computerspiel und diese Analogie wird im virtuellen Realitätsansatz einfach auf unsere Realität übertragen. Die Tastatur ist eine virtuelle Tastatur mit physikalischen Eigenschaften, wie z.B. dass die stabil wirkt, wenn man sie anfasst und dass sie ein gewisses Gewicht hat, wenn man sie hochhebt. Das sind Eigenschaften, die auf Informationen über die Tastatur basieren. Die Informationen über ein Objekt legen fest, wie sich die Masse von Objekten für uns anfühlt, bzw. wie sie sich verhält, aber die Masse muss deshalb nicht "erzeugt" werden. Gewicht ist eine Eigenschaft von physischen Objekten, aber um Gewicht zu haben, reicht die Information aus "Die Tastatur wiegt 500 Gramm", es muss dafür nicht 500 Gramm Masse erzeugt werden.

Es hilft vielleicht die ebenfalls etwas paradoxe Situation im materialistischen Ansatz als Vergleich heranzuziehen: Alle Masse besteht hier aus Atomen, aber wir wissen inzwischen, dass Atome zu 99,999% aus leerem Raum bestehen. Trotzdem kann man durch eine Wand die auch zu 99,999% als leerem Raum besteht nicht durchlaufen. Alles was der virtuelle Realitätsansatz macht ist zu sagen, dass die restlichen 0,001% die die Masse im materialistischen Ansatz ausmachen auch nicht auf fundamentaler Ebene existieren, sondern, dass die Masse selbst auf Information basiert und dass unser Erleben von Masse auf die Informationen über die Eigenschaften von Masse zurückzuführen ist.
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0 #23 Nina 2014-09-19 07:58
@ Matrixwissen

Danke für die schnelle und sehr verständliche Antwort. Nach dem Realitätsansatz existiert also Masse nicht immer, sondern Sie wird berechnet wenn sie in unser Beobachtungsfeld kommt, bzw wir ein Objekt ansehen. Was mir dabei nicht klar ist, bzw worauf ich mit meiner letzten Frage hinaus wollte war: Nach diesem Realitätsansatz ist der Computer auf dem ich gerade schreibe nicht da, wenn ich mich mit dem Rücken zu ihm drehe oder den Raum verlasse. Oder? Korrigier mich wenn ich falsch liege. Wenn ich aber meinen Arm ausstrecke, ohne hinzusehen, dann kann ich den PC anfassen, oder fällt das auch schon in den Bereich beobachten? Ich frage mich, was mit der ja offensichtlichen Masse die ich gerade berühre, passiert wenn ich nicht hinsehe oder weg bin. Löst diese feste, harte Masse, meine Tatstaur sich auf? Verschiebt sie sich in eine andere Dimension? Das ist so ziemlich das einzige was mir als Frage offen bleibt nach dem Lesen der Theorie.

Gruß und Vielen Dank
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0 #22 Matrixwissen 2014-09-18 11:14
@dreysacz

Sorry, der Kommentar ging irgendwie unter und erst durch den Kommentar von heute morgen, habe ich ihn wieder gesesehen. Tom würde auf diese Frage vermutlich wie folgt antworten:

Ohne dass jemand sich das Messergebnis ansieht, besteht keine Notwendigkeit dafür ein Interferenzmuster oder kein Interferenzmuster zu erzeugen, weil es sowieso nicht wahrgenommen wird. In einer virtuellen Realität muss nur wahrgenommene Information gerendert bzw. dargestellt werden, also würde Tom wohl Option C vertreten, ein Mainstreamphysiker würde vermutlich Option B vertreten und Option A würde vermutlich niemand vertreten, denn ein nicht angeschlossener Sensor ist wie ein nicht vorhandener Sensor.

Zu 2: Die Grundlagen zum Kollaps der Wellenfunktion wurden von Werner Heisenberg und John von Neumann erarbeitet. Die erste Veröffentlichung dazu stammt aus dem Jahr 1932 "Mathematische Grundlagen der Quantenmechanik"
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+1 #21 Matrixwissen 2014-09-18 11:12
@Nina

Es ist ja nicht so, dass die Realität "nicht exisiert, weil sie auf Information basiert". Es geht hier nur darum, dass die Information "primär" ist und die physische Realität erst basierend auf diesen Informationen "erzeugt" bzw berechnet und uns dargestellt wird. Alles was wir als in dieser Realität befindlicher Teilnehmer wahrnehmen ist die erzeugte Realität und die wirkt real und lässt sich natürlich auch anfassen.

Der Unterschied ist also : Materialismus sagt, Masse ist fundamental und existiert immer, auch wenn kein Beobachter anwesend ist, der sie beobachtet. Der virtuelle Realitätsansatz sagt, Masse wird nur "dargestellt" bzw berechnet wenn es einen Beobachter gibt, der sie wahrnimmt aber für diesen Beobachter wirkt die Masse dann genauso real wie die Masse des Materialismus
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0 #20 Nina 2014-09-18 10:19
Ich habe eine frage zur realität. Ich stimme zu und bin absolut der Meinung das unsere realität nicht objektiv ist. Nun zur frage: Wenn ein Objekt, nur eine Information auf Meta-ebene ist,außerhalb meiner 3D "Realität", von mir selbst erschaffen, warum kann ich es dann anfassen? Informationen kann man doch nicht anfassen.

Gruß
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-1 #19 Janosch B. 2014-04-30 21:01
Wichtig finde ich zu Verstehen das eine Welle nur im 2Dimensionalen existiert. Im 3Dimensionalen ist eine Welle ein Wirbel!
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Quellen Highlights  

Wie funktioniert Geld ?

00398rBernard Lietaer war belgischer Zentralbanker, Hedgefondsmanager und Professor für Finanzwirtschaft. Er verfügt über 30 Jahre an Erfahrung im Finanzbereich. In diesem deutschen Interview spricht er Klartext zu Geld, Euro, Dollar und deren Zukunft.

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Fließband-Journalismus

00390jNick Davies arbeitet seit über 35 Jahren als investigativer Journalist. In diesem deutschen Vortrag spricht er über seine Einsichten dazu, wie das Pressegeschäft wirklich abläuft. Er zeigt, wieso objektive Berichterstattung unmöglich ist und welche Interessenskonflikte wahrheitsgemäßen Journalismus zunehmend torpedieren.

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Geld & Zeitenwende

00108iIn seinem Vortrag spricht Autor Charles Eisenstein über die Funktion von Geld und wie es die Beziehung der Menschen zur Welt verändert hat. Er teilt seine Vision über eine Gesellschaft, in welcher die Menschen ihre Beziehung zur Natur neu entdecken und Wertschätzung nicht mehr nur in Geld ausgedrückt wird. Ein Teil wurde deutsch synchronisiert.

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Wirtschaftsmafia & globales Imperium

00100a 120John Perkins arbeitete viele Jahre als Chef-Ökonom eines großen Be- ratungsunternehmens. Im Lauf der Jahre wurde er sich immer mehr über die massive Korruption bewusst, auf der das Imperium der USA basiert. Einige Zeit spielte er das Spiel mit, schließlich kündigte er und erzählte, was er erlebt hat. Ein wirklich sehenswertes englisches Interview !

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9/11 - Untersuchung eines schweizer Historikers

00104e

Dr. Daniele Ganser ist schweizer Historiker, der an der Universität Basel unterrichtet. In diesem Vortrag stellt er die Ereignisse von 9/11 aus Sicht eines Historikers vor. Ein sehenswerter Überblick zu Themen und Beweisen, welche die Massenmedien nicht erwähnen.

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Crashkurs

00106gChris Martenson's "Crashkurs" aus dem Jahr 2009 wurde vor kurzem komplett deutsch synchronisiert. In diesem Vortrag werden die systemimmanenten Probleme von Wirtschaft, Finanzsystem und Gesellschaft auf verständliche Weise erklärt.

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The Story of Stuff

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The Story of Stuff ist ein deutsch-synchronisierter 20-minütiger Dokumentarfilm, der einen kritischen Blick auf die westliche Konsumkultur wirft und dabei auch das Thema versteckter Kosten bei der Produktion billiger Waren beleuchtet.

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Problema - 100 tiefgründige Fragen

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Im September 2006 trafen sich über 100 große Denker zu einem Gespräch in Berlin. Während dieses 9-stündigen Tages wurden allen Teilnehmern 100 tiefgründige Fragen gestellt und ihre Antworten wurden gleichzeitig gefilmt.

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Wahrheitssuche

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In dieser englischen Vortragsreihe gibt Mark Passio eine umfassende Übersicht über seine Suche nach Wahrheit. Mark deckt dabei ein breites Spektrum ab, er ist ein exzellenter Sprecher und die Vorträge sind übersichtlich strukturiert. Sehr empfehlenswert !

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Propaganda in einer Demokratie

02058hDer englisch-sprachige Dokumentarfilm Psywar untersucht wie Propaganda und Öffentlichkeitsarbeit zu einem machtvollen Werkzeug westlicher Demokratien geworden sind. Die Beeinflussung der Wahrnehmung ersetzte ausgewogene Berichterstattung in den Medien und Sie sollten verstehen, wie Sie manipuliert werden.

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9/11 - Brisante Beweise - Experten sagen aus

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