Quellen Highlights  

Verstand, Gehirn und Bewusstsein

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Eine Gruppe renommierter Neurowissenschaftler und Ärzte präsentierte ihre neusten Erkenntnisse bezüglich Verstand, Gehirn und Bewusstsein bei den Vereinten Nationen in New York. Ihre Forschungsergebnisse sind revolutionär und deuten auf das Entstehen eines neuen wissenschaftlichen Paradigmas hin. Einige sehenswerte Videos wurden deutsch synchronisiert.

Link zu einigen ausgewählten Videos des UNO Symposiums

Holographisches Universum

00156eAutor Michael Talbot interessierte sich für Parallelen zwischen Mystik und Physik. Ein von Wissenschaftlern entwickeltes holographisches Realitätsmodell kann zahlreiche bisher unerklärliche Phänomene erklären. Michael stellt das Modell vor und spricht über persönliche Erfahrungen, die seine Weltsicht diesbezüglich geprägt haben. Das Interview wurde komplett deutsch synchronisiert.

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Untersuchung von Nahtod-Erfahrungen

00102cDr. Pim van Lommel ist holländischer Kardiologe und hat begonnen Nahtod-Erlebnisse mit wissenschaftlichen Methoden zu erforschen, nachdem zahlreiche seiner Herzstillstands-Patienten ihm von Beobachtungen erzählten, die sie machten, als sie klinisch tot waren. Das gesamte Interview wurde deutsch synchronisiert.

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Wissenschaftswahn

00325tBiochemiker Dr. Rupert Sheldrake untersuchte irre- führende Aspekte der Wissenschaft, speziell Annahmen auf denen die moderne Wissenschaft basiert. Dafür erforschte er die Historie einiger wissenschaftlicher Dogmen und präsentiert seine unbequemen Entdeckungen dazu. 30 Minuten seines englischen Vortrags wurden deutsch synchronisiert.

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Die Macht des Unterbewusstseins

00103dBruce Lipton war Biologie-Professor. Während seiner Forschung mit Genen machte er beeindruckende Entdeckungen. Seine Kernbotschaft : Ihre unterbewussten Überzeugungen bestimmen ihr Leben. Die ersten 24 Minuten des Interviews wurden deutsch synchronisiert.

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Struktur der Realität

00136kThomas Campbell ist Physiker und arbeitete für die NASA. Während der letzten 30 Jahre entwickelte er seine "Theorie von Allem" in der er Physik und Metaphysik in einer ganzheitlichen Theorie zusammenführt. 18 Minuten seines englischen Vortrags wurden deutsch synchronisiert.

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PSI-Forschung

00224vDr. Dean Radin hat sowohl Elektro-technik als auch Psychologie studiert und erforscht seit 12 Jahren PSI-Effekte wie Telepathie und Vorahnungen über die Zukunft. Die von ihm dokumentierten Messergebnisse zeigen, dass diese Phänomene real sind. Ein Interview mit Dean wurde deutsch synchronisiert.

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Wege zum Erwachen

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In diesem englisch-sprachigen Vortrag identifiziert Neil Kramer unterschiedliche Bewusstseinsfilter, die unsere Wahrnehmung der Welt, wie sie wirklich ist, verschleiern und er gibt Hinweise, wie man die Filter abbauen kann Die interessantesten Teile des Vortrags wurden deutsch synchronisiert.

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Kinder erinnern frühere Leben

00101bDr. Jim Tucker ist Psychiater an der Universität von Virginia. Er hat insgesamt 2500 Fälle von Kindern untersucht, die detailierte Erinnerungen an frühere Leben haben. In diesem komplett deutsch synchronisierten Interview spricht er über Fälle, wo Kinder überprüfbare Informationen wie Namen und Lebensumstände genannt haben.

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Erlebnisbericht eines Schlaganfalls

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Neuroanatomistin Jill Bolte Taylor bemerkte eines morgens, dass sie gerade einen massiven Schlaganfall erlitt. Während des Schlaganfalls studierte und merkte sich jeden Augenblick dieser Erfahrung. Dieser englische Vortrag mit deutschen Untertiteln ist ihr Erfahrungsbericht.

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Informationsfilterung im Internet

00118sIn diesem englischen Vortrag spricht Eli Pariser über Internetfilter, die eine nutzerspezifische Vorselektierung von Informationen bei Suchmaschinen oder auch bei Facebook durchführen. Diese Vorfilterung stellt nur solche Informationen bereit, die zum Verhaltensprofil des Nutzers passen und bestätigen somit sein bestehendes Weltbild.

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Kornkreise

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Dieser prämierte englische Dokumentarfilm untersucht das Kornkreisphänomen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Präsentiert wird wissenschaftliche Forschung zusammen mit Videos und Bildern der eindrucksvollsten Kreise.

Link zum Dokumentarfilm im Quellen-Bereich

The Day Before Disclosure

02063mDieser englische Dokumentarfilm behandelt das Thema der Präsenz von UFOs und außerirdischer Intelligenz auf der Erde. Es werden Beweise der letzten 60 Jahre zusammen mit Interviews von Zeugen aus Militär und Regierung gezeigt. Eine Sammlung ungewöhnlicher Informationen. Teile des Films stehen auf deutsch zur Verfügung.

Link zur Dokumentation im Quellen-Bereich

   

00136k

Thomas Campbell ist sowohl Physiker als auch Forscher in den Bereichen Bewusstsein und Struktur der Realität. Während der letzten 35 Jahre hat er seine "Theorie von Allem" entwickelt, in der er sowohl Physik als auch Metaphysik in einem ganzheitlichen Modell zusammenbringt.

Dies ist das vierte Matrixwissen-Interview vom 13. September 2013. Es wurde während der One World Family Days in Stuttgart aufgezeichnet. Entgegen der ersten drei Interviews ist dies mein erstes Video-Interview mit Tom.

Menschen, die noch kein anderes Material von Tom kennen, können sich das Interview zwar problemlos anhören, aber zumindest werden ein paar Begriffe, die Tom verwendet, dann eher unverständlich bleiben. Deshalb ist das Ansehen einiger der Einführungsvideos von Tom zur Vorbereitung sinnvoll. Von daher ist dieses Interview vielleicht primär für Menschen interessant, die Tom's My Big TOE-Theorie bereits kennen, aber gerne mal Tom über ein paar neue Themen sprechen hören wollen.

Für Menschen die Tom's Theorie noch nicht kennen, ist es vielleicht eine gute Idee sich die Sammlung seiner auf deutsch übersetzten Antworten auf frühere Fragen anzuschauen. In der Liste findet man auch ein Video zur Frage "Wer ist Thomas Campbell ?" - eine 13-minütige Vorstellung zu seiner Person.

Tom's (englische) Webseite ist : http://www.my-big-toe.com

Tom's (deutsche) Webseite ist : http://www.meine-grosse-theorie-von-allem.de

Tom's Youtube Kanal : http://www.youtube.com/twcjr44

 

Das Interview wurde auf englisch geführt, liegt aber inzwischen als deutsche Synchronfassung sowie als Übersetzung in Textform vor.

Zeitmarken für Teil 1 der deutschen Synchronfassung:

0:01:00 Widersprüchliche Absichten durch gesellschaftliche Konventionen
0:13:05 Disharmonie als künstliche Stimulation für den evolutionären Entwicklungsprozess
0:23:40 Verbindung zwischen Krebserkrankungen und kollektiver Selbstzerstörung
0:35:10 Soziale Konventionen, Tom's Nutzung / Verständnis des Begriffs Archetyp
0:44:40 Altern in westlichen Gesellschaften, der Archetyp der ewigen Jugend

 

Zeitmarken für Teil 2 der deutschen Synchronfassung:

0:00:05 Der Bewusstseinscomputer, Interaktion zwischen unterschiedlichen Realitätskonstrukten
0:11:10 Energieparasiten - Welche Rolle spielen sie in unserer Realität?
0:20:05 Die metaphysische Rolle unserer Augen
0:27:05 Der Übergang vom außerkörperlichen Zustand in den physischen Körper
0:36:40 Ausgabeformate für Bewusstseinsdatenbankzugriffe - Tom's mentales Head-up-Display
0:55:35 Ende des Interviews

 

Zeitmarken für die englische Fassung des Interviews:

0:01:00 Widersprüchliche Absichten durch gesellschaftliche Konventionen
0:13:05 Disharmonie als künstliche Stimulation für den evolutionären Entwicklungsprozess
0:23:40 Verbindung zwischen Krebserkrankungen und kollektiver Selbstzerstörung
0:35:15 Soziale Konventionen, Tom's Nutzung / Verständnis des Begriffs Archetyp
0:44:50 Altern in westlichen Gesellschaften, der Archetyp der ewigen Jugend
0:50:30 Der Bewusstseinscomputer, Interaktion zwischen unterschiedlichen Realitätskonstrukten
1:01:30 Energieparasiten - Welche Rolle spielen sie in unserer Realität?
1:10:30 Die metaphysische Rolle unserer Augen
1:17:30 Der Übergang vom außerkörperlichen Zustand in den physischen Körper
1:27:05 Ausgabeformate für Bewusstseinsdatenbankzugriffe - Tom's mentales Head-up-Display
1:46:00 Ende des Interviews

 

Download MP3 (englisch) : 2013-09-13_Matrixwissen.de_Tom-Campbell.mp3 (Rechte Maustaste und dann "Ziel speichern unter" um die MP3-Datei herunterzuladen)


Deutsche Übersetzung (Text) 

1. Widersprüchliche Absichten durch gesellschaftliche Konventionen

Matrixwissen: Für das heutige Interview haben wir Physiker und Autor Thomas Campbell als Gast. Tom ist gerade in Stuttgart bei den One World Family Days, wo er heute morgen einen Podiumsvortrag gehalten und einen Workshop durchgeführt hat. Dabei hat er seine "Große Theorie von Allem" vorgestellt, die er im Lauf der letzten 35 Jahre entwickelt hat.

Beruflich war Tom unter anderem für die NASA und das US Verteidigungsministerium tätig, aber er ist gleichzeitig Bewusstseinsforscher und hat in den 70er Jahren zusammen mit Robert Monroe am Monroe Institut das menschliche Bewusstsein erforscht. Da Tom schon zahlreiche einführende Interviews zu seiner Theorie gegeben hat, werden wir in diesem Interview nicht auf das Grundwissen zu seiner Theorie eingehen, denn das findet man in kostenlos verfügbaren Videos auf seinem Youtubekanal (Link -> http://www.youtube.com/twcjr44)

Stattdessen werden wir uns heute über einige Themen unterhalten, über die er bisher noch nicht so oft gesprochen hat, die aber in Beziehung zu seiner Theorie stehen. Meine erste Frage betrifft dabei widersprüchliche Absichten:

Eine der Kernaussagen Ihrer My Big TOE-Theorie ist: Unsere Absicht hat wesentliche Auswirkungen auf die Welt, die wir erleben. Wenn wir uns genauer anschauen, wie unsere Gesellschaft aufgebaut ist, dann findet wir dort Strukturen vor, die es uns besonders schwer machen, eine schlüssige und rationale Absicht zu formulieren. Betrachten wir z.B. das Bruttoinlandsprodukt (kurz BIP) - das ist die wesentliche Messgröße, an der wirtschaftlicher Erfolg in westlichen Ländern gemessen wird.

Umso höher das BIP umso besser, aber wenn wir uns genauer anschauen, was zu einem hohen BIP beiträgt, dann wird die Sache ziemlich schräg: Umso mehr Menschen krank sind und medizinische Behandlungen brauchen, umso stärker steigt das BIP. Umso mehr technische Produkte kurz nach Ablauf der Garantie kaputt gehen, umso besser, denn dann müssen neue Produkte gekauft werden, die wiederum zu einem höheren BIP beitragen.

Wenn wir Geld mit Aktivitäten verdienen können, welche die Umwelt verschmutzen, dann führt dies auch zu einem höheren BIP. Eine so eine widersprüchliche Messgröße als Indikator für gesellschaftlichen Fortschritt im Wirtschaftssystem zu verwenden, muss sich auch auf unsere individuellen Absichten auswirken, wenn wir in diesem System leben.

Was können Sie uns über die dabei wirkenden Mechanismen sagen und wie können wir am besten unterscheiden, ob eine Absicht wirklich von uns als Individuum stammt oder ob sie uns durch gesellschaftliche Konventionen in den Kopf gesetzt wurde?


Tom Campbell: Ok, es gibt zwei Klassen von - naja man könnte sie Folgen nennen. Beabsichtigte Folgen und unbeabsichtigte Folgen.

In dem von Ihnen erwähnten Beispiel zum Bruttoinlandsprodukt ist der beabsichtige Aspekt: Ein höheres BIP ist gut, umso mehr wir produzieren, umso besser ist das für uns alle. Dann gibt es aber eben auch unbeabsichtige Folgen: Es ist möglich kurzfristig glänzend dazustehen, wenn man betrügt, die Umwelt verschmutzt oder wenn man andere Menschen ausnutzt, z.B. indem man Arbeiter für einen so niedrigen Lohn beschäftigt, dass sie davon nicht leben können.

Dadurch kann ein Unternehmer noch mehr Gewinn erzielen, das BIP steigt und die Bilanz sieht wunderbar aus, aber das führt eben zu unbeabsichtigten Folgen. Wenn man eine bestimmte Messgröße verwendet, über die man bestimmt, wie gut oder erfolgreich ein Land oder auch ein einzelner Mensch ist und wenn man dafür bestimmte Beurteilungskriterien verwendet, dann werden Menschen Wege finden, das Bewertungssystem auszutricksen.

Sie werden die Kriterien durch Betrug erfüllen. Betrug ist eben einfacher als gute Arbeit zu leisten. Die Festlegung der Bewertungskriterien führt dazu, dass man Menschen Anreize bietet zu versuchen diese Kriterien auf Kosten anderer nicht erfasster Kriterien zu erfüllen, was dann zu Nebeneffekten führt.

Wie Sie bereits gesagt haben, es ist verwirrend, dass wir in unserer Gesellschaft so viele widersprüchliche Botschaften dazu erhalten, was gut und was schlecht ist. Unsere Intensionen sind zwar im Wesentlichen positiv aber sie führen häufig zu negativen Konsequenzen, die nicht beabsichtigt waren. Das liegt einfach daran, dass wir über eine limitierte Sichtweise verfügen.

Den ersten Zusammenhang zu meiner My Big TOE Theorie sehe ich also darin, dass hier Folgen einer limitierten Sichtweise vorliegen. Wenn man über eine limitierte Sichtweise verfügt, denkt man kurzfristig und achtet ausschließlich auf die größte unmittelbare Bedrohnung im direkten Umfeld.

Wenn diese "Bedrohung" darin besteht, dass Erfolg allein über die Menge produzierter Güter bemessen wird, dann setzt man alles dran, so viel wie möglich zu produzieren, egal was dadurch an Nebeneffekten wie Umweltverschmutzung oder Ausbeutung entsteht, denn die gehen nicht in die Bewertung mit ein.

Wir müssen uns aber über die größeren Zusammenhänge bewusst werden, auch wenn wir in einer limitierten Sichtweise leben. Wir Menschen tendieren dazu, kurzsichtig zu leben und alles Handeln ist auf kurzfristigen Erfolg ausgerichtet. Wir maximieren kurzfristigen Schein auf Kosten von Nachhaltigkeit. Unsere gesamte Gesellschaft ist auf Kurzfristdenken ausgerichtet. In der Geschäftswelt denken wir nur bis zum nächsten Quartals-Bericht für die Aktionäre und es ist wichtiger, dass dieser Bericht gut erscheint anstatt wirklich gut zu sein.

Der äußere Schein spielt sowohl in unserem Leben als auch in der gesamten Geschäftswelt eine wichtigere Rolle als was tatsächlich real ist. Das ist ein Charakterzug des Lebens mit limitierter Sichtweise. Welche Rolle spielen dabei aber nun unsere Absichten ?

Wenn jemand vor hat, die von ihm erlebte Realität durch eine Veränderung der eigenen Absicht zum Positiven zu verändern, dann muss diese Absicht vom Standpunkt des großen Ganzen aus formuliert werden. Meine gesamte My Big TOE Theorie basiert auf der Sichtweise des großen Ganzen und man muss diesen Standpunkt einnehmen, um sie zu verstehen.

Das bedeutet, man muss stets alle Konsequenzen im Auge behalten, die sich durch die eigene Absicht ergeben. Dadurch fokussiert man seine Absicht meist auf die ganz einfachen Dinge: Seien Sie nett zu anderen Menschen, daraus können kaum negative Folgen entstehen. Seien Sie ehrlich, legen Sie wert auf Ihren guten Ruf und darauf, wie hilfreich Sie für andere Menschen sein können.

Aus solchen einfachen Absichten können sich eigentlich keine negativen Folgen ergeben. Behalten Sie also die globalen Aspekte im Auge, dann werden ihre Absichten etwas Positives in der Welt bewirken. Sobald Sie aber anfangen auf Detailebene Absichten zu formulieren, wie z.B. dass ihre Produktionszahlen steigen sollen, dann müssen sie gleich eine ganze Reihe eventueller Nebenwirkungen berücksichtigen.

Von daher versuche ich meine Absichten auf Dinge zu fokussieren, die aus Sicht des großen Ganzen relevant sind. Auf Detailebene lasse ich den Dingen im Wesentlichen ihren Lauf. Wenn ihre Angestellten über eine gute Moral verfügen, wenn ihre Produkte nützlich sind und deshalb nachgefragt werden, dann gibt es keine Gründe, wieso dabei nicht alle Beteiligten einen Vorteil aus ihrer Geschäftsaktivität ziehen können.

Wir brauchen keine Gewinner-Verlierer-Geschäftsmodelle, wir können die Modelle so gestalten, dass alle davon profitieren. Aber dazu braucht man Menschen in einflussreichen Positionen, die wollen, dass alle profitieren und das ist oft nicht der Fall. Deswegen die Mächtigen zu beschuldigen, ist aber auch der falsche Ansatz, denn diese Mächtigen repräsentieren einfach unseren kollektiven Seinszustand.

Wenn Menschen in Gesprächen darüber sprechen, was alles schief läuft, dann erlebe ich immer wieder Schuldzuweisungen. Es sind immer die anderen, die schlimme Dinge tun. Meistens fokussieren Menschen dabei auf die Mächtigen, die Konzernchefs oder die Illuminati.
Diese Mächtigen sind aber nicht wirklich anders als der Rest der Bevölkerung.

Wenn man zufällig einen Normalbürger auswählen würde und ihn in so eine Machtposition bringt, dann würde dieser Normalbürger sich nicht viel anders verhalten. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass einige eben über diese Macht verfügen und dadurch können sie viele Leben beeinflussen, sie können dadurch anderen helfen oder ihnen schaden. Die meisten Menschen haben diese Macht aber nicht.

Ein Mächtiger kann dabei zum Beispiel Regeln festlegen, durch die eine halbe Million Menschen in Armut gestürzt werden, ein anderer schlägt daheim vielleicht seine Frau und tritt den Hund. Es ist aber einfach nicht so, dass es da diese kleine Gruppe von bösen Mächtigen gibt und wenn wir die nur irgendwie loswürden, dann wäre alles gut.

Diese Mächtigen sind nicht wirklich so viel anders als der Normalbürger, sie verfügen eben einfach über Macht und es ist diese Macht in Kombination mit einem großen Ego und vielen Ängsten, was dann dazu führt, dass jemand Mächtiges vielen Menschen Schaden zufügen kann.

Man muss das aber aus einem größeren Gesamtzusammenhang heraus betrachten. Sonst identifiziert man vorschnell die Mächtigen als das Problem und alles dreht sich darum diese Mächtigen loszuwerden. Aber das ist keine Lösung, denn jemand anderes würde auf die freigewordene Machtposition aufrücken, dann gäbe es vielleicht eine kurzfristige Verbesserung der Situation aber langfristig werden uns diese Mächtigen stets unseren kollektiven Seinszustand widerspiegeln. Unser kollektiver Seinszustand bestimmt wie sich die Mächtigen verhalten.

Es geht also nicht darum die anderen zu verändern, sondern wir müssen uns selbst verändern. Wenn wir diese positive Veränderung dann mit anderen teilen, wirkt sich das positiv auf unser Umfeld aus. Es ist also unsere eigene Veränderung, die sich dann auch auf die Mächtigen auswirkt, denn sie reflektieren unseren kollektiven Zustand auf höherer Ebene.

Die ganzen kleinen Probleme im Außen - die von vielen als große Probleme angesehen werden - würden sich einfach in Luft auflösen wenn wir erstmal unsere inneren Probleme bearbeiten würden. Und was unsere Absicht bei widersprüchlichen an uns herangetragenen Botschaften betrifft, da würde ich vorschlagen sich auf das große Ganze zu fokussieren und einfach zu versuchen, anderen Menschen freundlich und hilfbereit zu begegnen und ein Teil der Lösung und nicht ein Teil des Problems zu sein.

Wenn man beim Denken die Sicht des großen Ganzen im Auge behält, wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit Absichten formulieren, die sich insgesamt positiv auswirken. Wenn man hingegen versucht die Dinge so hinzumanipulieren, wie man sie gerne hätte, dann hört man auf sein Ego. Das Ego will stets, dass alle nach seiner Pfeife tanzen. "Ich möchte einen kräftigen Profit in diesem Quartal erwirtschaften, weil dann erhalte ich im Gegenzug einen dicken Bonus oder werde befördert."

In diesem Fall versucht man das Umfeld so zu manipulieren, damit man selbst davon profitiert und das bekommt, was man will. Dieser Ansatz funktioniert aber praktisch nie und er hat stets unerwünschte Nebeneffekt nicht nur für andere sondern auch für einen selbst. Das ist auch der Grund warum solche Menschen selten glücklich sind, selbst wenn sie reich sind. Solche Menschen sind von ihrem Ego geleitet und laufen vor ihren Ängsten weg. Das macht einen aber zu einem unglücklichen Menschen, egal wieviel Geld man hat.

 

2. Disharmonie als künstliche Stimulation für den evolutionären Entwicklungsprozess

Matrixwissen: Meine nächste Frage steht mit der letzten in engem Zusammenhang und sie betrifft die Frage ob aus Sicht des großen Ganzen eventuell Disharmonie notwendig für unsere Weiterentwicklung ist: Wenn wir in einer Welt leben würden, in der alles auf Liebe und Harmonie basiert, würde sich vielleicht wenig verändern. Signifikanter Entwicklungsfortschritt scheint ein gewisses Maß an Reibung bzw. Unstimmigkeit zu benötigen.

In unserer gegenwärtigen Zeit erleben wir erhebliche Unstimmigkeiten in vielen Bereichen. Dadurch ergibt sich einerseits das Potenzial für echt positive Weiterentwicklung, andererseits besteht auch die Möglichkeit dass wir durch devolutionäre Entwicklung auf eine niedrigere Stufe zurückfallen.

Denken Sie, es gibt eine Kraft in der Welt, welche die Aufgabe hat, dafür zu sorgen, dass stets ein gewisses Maß an Reibung und Konflikten aufrecht erhalten wird, um dadurch den evolutionären Entwicklungsprozess am Laufen zu halten und um zu verhindern, dass dieser Prozess stagniert? Wird so eine Kraft vielleicht sogar durch das größere Bewusstseinssystem aktiv unterstützt - denn selbst wenn so eine Kraft oberflächlich betrachtet zu mehr Disharmonie und höherer Entropie führt, so liefert sie eben doch die notwendigte Stimulation, um eine echte Weiterentwicklung unseres Bewusstseins hervorzubringen?


Tom Campbell: Nein, ich sehe keine Notwendigkeit für eine negative Kraft, welche Herausforderungen herbeiführt, die für unser Wachstum notwendig sind. Ich denke wir Menschen sind verdammt gut darin, solche Herausforderungen durch unser Verhalten selbst zu erzeugen, da brauchen wir keine zusätzliche Hilfe durch negative Kräfte.

Rein theoretisch könnte es natürlich sein, dass wir uns irgendwann mal so weit entwickeln, dass alle Menschen glücklich und kooperativ zusammenarbeiten und sich dadurch unsere Weiterentwicklung verlangsamt. Das sind jetzt rein intellektuelle Überlegungen und Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen, aber ich denke in diesem Fall würde es einfach dazu kommen, dass sehr viele neue Bewusstseinseinheiten in diese harmonische virtuelle Realität strömen würden.

Man hätte dann viele junge nicht sehr weit entwickelte Bewusstseinseinheiten, die neu dazukommen, einfach weil es ein gutes und sanftmütiges Lernumfeld wäre, eben perfekt um erste Erfahrungen zu sammeln. Außerdem wäre gut denkbar, dass man einige Haudegen
aus anderen nicht so harmonischen Realitätssystemen hier her schickt, damit sie erleben, dass es auch anders geht.

Vor diesem Hintergrund glaube ich nicht, dass wir jemals einen Mangel an Herausforderungen für uns, unsere Egos und unsere Ängste erleben werden und dass es deshalb notwendig wäre, solche Herausforderungen künstlich zu erzeugen. Wir werden wohl niemals an den Punkt kommen, dass wir niemanden haben, der Ärger macht und wir den Ärger deshalb künstlich induzieren müssten. Das ist also eine rein theoretische Fragestellung, aber sie ist wohl fürs praktische Leben nicht relevant.

Diese Herausforderungen ergeben sich allein dadurch, dass wir nicht in einem geschlossenen System leben. Einige Menschen glauben, dass wir in unserer virtuellen Realität - also auf der Erde - in einem geschlossenen System leben und dass wir uns alle langsam weiterentwickeln und verbessern bis dadurch irgendwann das ganze System freundlich und sanftmütig ist.

Das System ist aber nicht geschlossen, es ist nicht so dass es nur die 7 Milliarden Wesen auf der Erde gibt, die immer wieder aufs neue inkarnieren und sich dadurch verbessern. Es kommen stets neue Wesen von anderswo hinzu und andere Wesen inkarnieren dafür nicht wieder auf der Erde. Wenn man dabei einen gewissen Entwicklungsstand erreicht hat, beginnt man als Lehrer zu wirken, um dadurch anderen zu helfen.

Es geht dann nicht mehr allein um die eigene Weiterentwicklung, denn wenn man ein gewisses Stadium erreicht hat, ist man besser in der Lage anderen zu helfen. Dabei treffen wir alle stets auf neue Herausforderungen und wir brauchen uns keine Sorgen darüber zu machen, dass es zu wenige davon gibt. Aber die Äußerung, dass es negative Kräfte gibt, welche bewusst Probleme erzeugen, habe ich schon öfters gehört.

Es gibt negative Wesen, die sich auf einen negativen Entwicklungspfad begeben haben. Sie tun dies in der Regel durchs Ausüben von Kontrolle anstatt offen, liebevoll und fürsorglich zu sein. Man kann z.B. durch Meditation lernen, die eigenen Gedanken und Absichten zu kontrollieren und man kann diese Fähigkeit sowohl für positive als auch für negative Ziele einsetzen.

Man kann als Voodoo-Zauberer andere Menschen krank machen oder man kann als Arzt Menschen heilen. Für beides bedarf es eines gewissen Maßes an fokussierter Absicht. Es gibt also Wesen, die sich auf den negativen Entwicklungspfad begeben, aber dieser Pfad ist äußerst limitiert. Man kann dabei nur begrenzte Macht erreichen, denn der negative Ansatz vereitelt sich früher oder später selbst.

Auf dem negativen Entwicklungspfad gibt es kein Vertrauen. Anstatt von Vertrauen findet man dort Neid. Jeder, der es dort geschafft hat, Macht zu erreichen, wird von anderen beneidet, die ihm die Macht wieder wegnehmen wollen. Der negative Ansatz ist also selbstzerstörerisch und basiert im wesentlichen auf Angst. Alles was auf Angst basiert, ist aber stark limitiert, denn Angst stiftet Uneinigkeit, wodurch es schwer ist, viel Macht anzuhäufen.

Es gibt einige Kulturen, z.B. an der Küste von Afrika, wo man Menschen dafür bezahlt, einem durch geistiges Heilen zu helfen. Sie können andere also gesund machen, aber genauso gibt es dort Menschen, die man dafür bezahlen kann, Feinden auf geistigem Wege zu schaden. Das funktioniert also in beiden Richtungen und ist dort Teil der Kultur.

Die Kultur dort ist anders als unsere westliche Kultur und viele Menschen leben deshalb dort in Angst und es ist diese Angst, die sie so leicht manipulierbar macht. Negativ ausgerichtete Menschen werden aber stets ein großer Fisch in einem kleinen Teich bleiben.

Wenn man sie mit den Bewohnern eines größeren Teichs vergleicht, wo es viele Fische gibt, die positiv ausgerichtet sind, dann stellen sich selbst die großen negativen Fische aber plötzlich als kümmerliche Schwächliche heraus, wenn man sie mit den stärkesten der positiv ausgerichteten Fische vergleicht. Negativ ausgerichtete Wesen bleiben also in der Regel ein lokales Phänomen. Die großen Fische, die sich negativ ausgerichtet haben, wollen in ihrem kleinen Teich bleiben, wo man sie fürchtet und wo sie über Macht verfügen.

Ja, es gibt also negative Einflüsse, es gibt in unserer Realität Wesen, die über keinen Körper verfügen und die manchmal versuchen Menschen zu beeinflussen. Es gibt also solche negativen Wesen, aber sie können uns nicht wirklich manipulieren, was sie tun können ist, uns zu schlechtem Verhalten zu animieren.

Aber in den meisten Fällen schenken sie uns eher keine Aufmerksamkeit, denn wir Normalbürger sind für sie im Grunde belanglos. Wenn aber jemand über Macht verfügt und deshalb viel Leid in der Welt anrichten kann, dann kommt es vor, dass negative Wesen solche Mächtigen dazu animieren, entsprechend zu handeln.

Mächtige werden in dieser Hinsicht also mehr herausgefordert als Normalbürger, aber damit müssen sie eben lernen umzugehen. Sie werden aber zu nichts gezwungen, sondern sie entscheiden stets selbst, wie sie handeln. Aber es gibt eben negative Wesen, die Mächtige dazu anregen, durch ihr Handeln anderen Menschen zu schaden. Wir müssen lernen damit unzugehen und es ist nicht wirklich schwer einfach nein zu sagen und nicht entsprechend zu handeln.

Durch solche Anregung macht man nicht einfach aus einem guten Menschen einen bösen Menschen, aber Menschen, die bereits über entsprechende Neigungen verfügen, lassen sich durch Anregung dazu bringen, über ihre bisherigen Grenzen hinauszugehen, einfach weil ihnen entsprechende Gedanken in den Kopf gesetzt wurden.

In gewisser Weise ist das wie in der mittelalterlichen Sichtweise, dass auf einer Schulter ein kleiner Engel und auf der anderen ein kleiner Teufel sitzt und beide flüstern uns ins Ohr, um uns zu manipulieren. Als Metapher betrachtet, kann dies zutreffen, aber das größere Bewusstseinssystem hat generell eher einen positiven Einfluss auf uns.

Unsere Weiterentwicklung ist gleichbedeutend mit der Weiterentwicklung des größeren Bewusstseinssystems und es möchte, dass wir uns erfolgreich weiterentwickeln und will uns dabei helfen, aber es gibt eben auch Kräfte, die wollen, dass wir scheitern. Wir reden hier aber über kleine Stupser in seltenen Fällen. Deshalb kann sich niemand rausreden nach dem Motto "Der Teufel hat mich dazu gezwungen". Das ist keine akzeptable Ausrede und wir sind stets selbst verantwortlich.

Uns werden also nie die Herausforderungen ausgehen, sodass wir welche künstlich erzeugen müssten. Den negativen Kräften ist es in gewissen Grenzen erlaubt mit uns zu interagieren, aber das gleiche gilt für die positiven Kräfte. Der Kampf zwischen positiven und negativen Kräften ist Teil des Spiels.

Insofern werden negative Wesen nicht irgendwo weggesperrt, damit sie niemanden beeinflussen können. Aber positive Wesen können uns eben genauso beeinflussen und jeder Mensch muss dabei die Verantwortung für sein Handeln und seine Entscheidungen selbst tragen.

 

3. Verbindung zwischen Krebserkrankungen und kollektiver Selbstzerstörung

Matrixwissen: Ok, bei meiner nächsten Frage geht es ums Thema Krebs. In unseren früheren Interviews hatten wir über Alzheimer gesprochen und heute würde ich gerne kurz über Krebs sprechen, denn Krebs ist eine andere in westlichen Ländern weit verbreitete Krankheit. Was mich besonders interessiert ist unsere Sichtweise bezüglich Krebs. Mediziner betrachten Krebs als krankes Gewebe, das aus dem Körper entfernt werden muss, aber die jetzigen Krebszellen sind ja aus früher gesunden Zellen entstanden.

In gewisser Weise beinhaltet Krebs ein Element von Selbstzerstörung und ich frage mich, ob es vielleicht metaphysische Zusammenhänge zwischen Krebs und dem Umgang der Menschheit mit Planet Erde gibt. Einige Menschen sind der Ansicht, dass die Menschheit sich auf der Erde wie ein Krebsgeschwür verhält, weil wir immer mehr der Natur zerstören, obwohl wir von ihr abhängig sind.

Was können Sie uns über eine potenzielle metaphyische Verbindung zwischen kollektivem selbstzerstörerischem Verhalten und der Zunahme von Krebs als Krankheit bei Individuuen sagen?


Tom Campbell: Es gibt dabei tatsächlich eine Verbindung und ich bin da heute morgen bei meinem Vortrag kurz drauf eingegangen. Wenn Zellen innerhalb von biologischen Systemen mehr Ressourcen konsumieren als sie ans System zurückgeben und sie übermäßig wachsen, dann nennen wir das Krebs.

Ja wir als Menschheit tun etwas Vergleichbares mit unserem Planeten. Wir überfordern die Erde durch Umweltverschmutzung und verhalten uns ähnlich wie ein Krebsgeschwür. Wir sind dabei das Ökosystem zu zerstören, von dem unser eigenes Überleben abhängig ist. Krebszellen handeln genauso, sie wachsen bis sie dadurch den Wirt töten von dem ihr eigenes Überleben abhängt.
 
Es gibt dabei also Parallelen. Das ist ein Aspekt, Krebs als sowas wie eine ablehnende Grundhaltung. Man könnte Krebs als angstbasierte Grundhaltung betrachten, die das große Gesamtbild aus den Augen verloren hat. Wenn sich alles nur um mich dreht und alle anderen egal sind, solange ich nur meinen Anteil bekommen und behalten kann, dann handeln wir wie Krebszellen.

So verhalten sich Krebszellen, sie wachsen und vermehren sich schneller als andere Zellen und sie beginnen damit, alle Nährstoffe aus dem Blutkreislauf abzugreifen, bevor diese zu anderen Zellen gelangen. Weil Krebszellen so schnell wachsen, brauchen sie mehr Nährstoffe. Unser Körper ist da sehr flexibel und das führt dazu, dass sich neue Blutbahnen bilden, die dann den Krebszellen nützen anstatt die gesunden Zellen zu versorgen. Irgendwann führt dass dann dazu, dass der Krebs zum Tod des Körpers führt.

Das ist die Folge von extremer Selbstzentriertheit. Wenn sich alles nur um mich und um meins dreht. Das gleiche gilt für die Menschheit als Ganzes. Wenn sich alles nur um uns dreht und wir extrem selbst-zentriert sind, dann beginnen wir wie Krebszellen zu handeln. Wir greifen mehr Resourcen ab, als uns zustehen. Wir stellen Forderungen auf und wenn andere dadurch zu Schaden kommen, betrachten wir das als deren und nicht als unser Problem.

Das ist ein Muster von angstbasiertem, selbst-zentriertem Verhalten. Das gilt für eine Zelle oder für einen Menschen oder die Menschheit als Ganzes. Dieses Muster steht für Degenerieration, welche durch einen nicht-kooperativen, selbst-zentrierten Ansatz entsteht. Für degenerative Krankheiten wie Krebs oder auch Erkrankungen des Herzens gibt es zwei wesentliche Ursachen:

Die erste Ursache ist unsere Ernährung, also was wir essen und die zweite Ursache ist, dass wir uns zu wenig bewegen. Schlechte Ernährung ist also ein echtes Problem. Wir stopfen uns mit Junk-Food voll und tun nichts, um unserem Körper dabei zu helfen mit diesem Essensmüll fertig zu werden. Wir sitzen vor dem Fernseher anstatt uns zu bewegen, wodurch wir es unserem Körper zusätzlich schwer machen.

Wenn ich über unseren Körper spreche, meine ich dabei speziell die biochemischen Prozesse, die basierend auf den Naturgesetzen ablaufen. Dadurch wird es zunehmend schwierig, die Gesundheit unseres Körpers zu erhalten.

Wenn man einen Körper mit Essensmüll vollstopft, dann wird er eben krank. Wie genau wird der Körper aber krank? Gerade bei diesen langsamen degenerativen Krankheiten wird man nicht wirklich schnell krank. Das ist ein Prozess, wo man dem Körper Dinge abverlangt, ohne ihm die dafür notwendigen Ressourcen bereitzustellen. Das ist ein längerer Prozess von Überbeanspruchung und Vernachlässigung des Körpers und irgendwann führt das dann zum Versagen des Systems.

Das ist vergleichbar damit, wenn man eine Maschine hat, die dafür ausgelegt war, 10 Stunden am Tag zu laufen. Statt dieser 10 Stunden lässt man sie aber rund um die Uhr laufen. Man schenkt sich auch die Wartung und ölt die Maschine nicht und tauscht auch keine Zahnriemen aus. Wenn man so handelt, geht die Maschine irgendwann kaputt, irgendein Bauteil wird nach einiger Zeit versagen.

Welches Bauteil dabei versagt, ist schwer zu sagen, aber es ist meistens eins, welches übermäßig beansprucht wurde. Beim menschenlichen Körper ist das häufig unser Herz. Mangelnde Bewegung und fettes Essen führt zu verstopften Arterien. Die Probleme treten also an diesen Schwachstellen auf.

Aus der Perspektive von Bewusstsein ist folgendes dazu zu sagen: Menschen, die in einem angstbasierten Gesellschaftssystem wie dem unseren leben, sind häufig unglücklich. Sie denken häufig negative Gedanken, sie mögen ihr eigenes Leben nicht, sie mögen nicht, wer sie sind, sie mögen weder ihren Lebenspartner noch ihren Chef.

Es gibt sehr wenig, das sie mögen und das ihren Freude im Leben bereitet. Für die Mehrheit der Menschheit ist das normal. Ein glückliches und erfülltes Leben zu führen, ist heute leider eher die Ausnahme. Das ist bedauerlich, denn wenn man viele negative Absichten in sich trägt, nach dem Motto "Das Leben ist ungerecht", dann spiegelt sich diese negative Einstellung irgendwann im eigenen Körper wider.

Nehmen wir an Sie haben einen Körper, der von sich aus bereits nur gerade noch so funktioniert und es schafft gesund zu bleiben. Wenn Sie dann noch negative Absichten in sich tragen, führt das dazu, dass der Körper endgültig krank wird. Wenn die Absicht so etwas beinhaltet wie "Ach, mein Leben ist so sinnlos, ich will nicht länger leben", dann führt das vielleicht zu einer tödlichen Krankheit. Das ist der von Ihnen gewählte Ausweg.

Wir würden das zwar nicht als Selbstmord bezeichnen, denn dafür ist es nicht schnell genug, aber man könnte es als degenerativen Selbstmord bezeichnen. In dem Fall fällt es unserem Verstand leicht, das Krebswachstum anzuregen, denn der Körper ist bereits geschwächt. Wenn unser Körper hingegen gesund wäre, dann hätte eine negative Absicht es deutlich schwerer eine Krebserkrankung auszulösen.

Es wäre zwar immernoch möglich, reichlich Negativität und Ausdauer vorausgesetzt, aber es wäre zumindest deutlich schwieriger. Wenn man sich gesund ernährt und Sport treibt, ist es deutlich unwahrscheinlicher an Krebs oder Herzproblemen zu erkranken. Es ist also eine Kombination aus Negativität und Angst, die dazu führt, dass der Körper krank wird und für viele ist so eine Krankheit ihr gewählter Ausweg, um dieses Leben zu beenden.

Diesen Menschen reichts, sie mögen ihr Leben nicht und entwickeln eine tödliche Krankheit. Das scheint ein "dafür konnte ich ja nichts, die Krankheit ist schuld"-Ausweg zu sein. Aber viele Menschen führen den eigenen Tod über ihre Negativität und den Umgang mit ihrem Körper selbst herbei.

Wenn wir positiver wären, wenn wir voller Freude und bewusster wären, dann würden wir erst gar keinen Essensmüll zu uns nehmen. Wir wüssten dann, dass es ungesund ist und würden spüren, wenn unser Körper Probleme hat und würden es erst gar nicht so weit kommen lassen.

Diese Aspekte von negativem Bewusstsein und schlechter Ernährung wirken wechselseitig aufeinander, sie verstärken sich gegenseitig. Wir hocken vorm Fernseher und essen Kartoffelchips weil wir uns in Zombies verwandelt haben, die sich unterhalten lassen wollen. Verstand und Körper wirken dabei zusammen und verschmelzen zu einem großen interaktiven Schlamassel.

Dies spiegelt uns unseren Seinzustand wider und für die meisten von uns bedeutet das, ein von Ego und Angst getriebenes Leben zu leben. In unserer Gesellschaft leben wir in permanentem Stress. Das gab es so vor 100 Jahren noch nicht, da gab es zwar auch viele Stressfaktoren, die es heute nicht mehr gibt aber eben kein permanenter Stress.

Viele von uns haben Jobs, die permanenten Stress deutet, man wird rund um die Uhr gefordert. Das führt dann wiederum zu einer Kultur, in der Herzprobleme und Krebs weit verbreitet sind. Es kommt kaum vor, dass jemand nicht wenigens 2 oder 3 Bekannte hat, die mal an Krebs erkrankt waren. Viele haben selbst im familiären Umfeld 2 oder 3 Menschen, die mal Herzprobleme oder Krebs hatten.

Diese Krankheiten sind so weit verbreitet, weil wir uns das selbst antun aber ich glaube, dass Krebs und Herzprobleme vermeidbar wären und dass unsere Gesinnung und unser Lebensstil dabei eine zentrale Rolle spielen. Das sind keine fundamentalen Angriffe auf unseren Körper, denen wir hilflos ausgeliefert sind. Wir sind mit schuld daran, dass diese Krankheiten so weit verbreitet sind. Das sind kulturelle und keine rein physischen Krankheiten.

 

4. Soziale Konventionen, Tom's Nutzung / Verständnis des Begriffs Archetyp

Matrixwissen: Ok, jetzt würde ich gerne das Thema wechseln und über Archetypen sprechen. In früheren Interviews hatten Sie den Begriff Archetyp verwendet, der vom Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung eingeführt wurde. Ich würde Sie darum bitten, uns zu erklären, was Sie unter dem Begriff Archetyp verstehen.

Sehen Sie z.B. Archetypen als kollektive Gedankenkonstrukte, die von vielen Menschen gemeinsam erschaffen wurden und sind sie in diesem Sinn rein passive Energien, die über keinen freien Willen verfügen oder würden Sie sagen, dass Archetypen sowas wie ein Selbstbewusstsein entwickeln können? Können Archetypen vielleicht selbst Absichten und so etwas wie freien Willen entwickeln?

 

Tom Campbell: Ich würde sagen, dass Archetypen eher sowas wie ein kollektives Bewusstsein darstellen, aber dass sie keine eigenen Absichten entwickeln. Quasi ein kollektives Bewusstsein auf der Seinsebene. Dabei spielt auch die biologische Ebene des Menschseins eine Rolle.

Wir unterscheiden häufig zwischen Menschen auf der einen Seite und Tieren auf der anderen Seite, aber wir Menschen sind im Grunde auch Tiere, die sich auf der Erde entwickelt haben. Wir verfügen genauso wie Tiere über Instinkte, also Dinge, die wir tun, weil sie uns quasi in den Knochen stecken.

Wir haben im Rahmen unserer Entwicklung im Laufe von Millionen von Jahren bestimmte Denkweisen und Haltungen entwickelt. Darüber sind wir uns aber nicht bewusst, wir denken, dass all unser Handeln auf bewussten Entscheidungen basiert und dass wir die Entscheidungen durch unseren freien Willen treffen.

Unsere Handlungen basieren jedoch oft nicht auf bewussten Entscheidungen, sondern da spielen unsere Instinkte eine Rolle. Neben individuellen Instinkten gibt es auch so etwas wie soziale Instinkte. Damit meine ich soziale Konventionen. Wieso verhalten wir uns so wie wir uns verhalten? Wir handeln so aufgrund unserer Kultur und weil wir damit aufgewachsen sind.

Wir denken dann natürlich, dass man sich eben genau so verhält, wie wir es gelernt haben. Wir hinterfragen diese kulturellen Handlungsweisen nie und denken nicht darüber nach. Wir verhalten uns also oft wie Zombies. Wir handeln so, weil alle anderen genauso handeln. Wir hinterfragen dieses Verhalten nie und sich anders zu verhalten, würde sich falsch anfühlen.

Es gibt also diese Aspekte des Handelns, die uns quasi in den Knochen stecken. Sie haben nichts mit unserem bewussten Verstand zu tun und das sind keine bewussten kollektiven Handlungen. Wir sind in Wirklichkeit alle miteinander vernetzt und verfügen über einen kollektiven Kommunikationskanal. Auf diesem Wege beeinflussen wir uns gegenseitig und zwar nicht auf der Ebene des Intellekts sondern auf der Ebene des Seins.

Wir wissen aus der Psychologie von Menschenmassen, dass sich in einer Gruppe von Menschen, in der alle über eine negative Geisteshaltung verfügen, jedes Individuum schlimmer verhält, als wenn es alleine wäre. Das ist der Effekt des Mobs, wir beeinflussen einander und bringen dadurch in uns das Negative hervor. Der gesamte Mob sinkt auf das Niveau derjenigen Teilnehmer mit dem niedrigsten Entwicklungsstand ab.

Ähnliche Effekte gibt es aber auch am positiven Ende des Spektrums. Wenn man positiv gestimmte Menschen zusammenbringt, dann kann so eine Gruppe Menschen in ihrem Umfeld mit auf dieses positive Niveau hochziehen. Das ist das genaue Gegenteil des Mob-Effekts. Deshalb ist es auch so wichtig sich seine Freunde richtig auszuwählen. Freunde können einen hoch oder runterziehen.

Dabei spielt der erwähnte unbewusste Kommunikationskanal eine Rolle. Menschen können sich bestimmte Haltungen aneignen, die in ihrer Kultur weit verbreitet sind, einige solcher Haltungen können sogar in der gesamte Spezies Mensch verbreitet sein. Einige dieser Haltungen sind Teil unserer Instinkte und stecken uns in den Knochen.

Wir kommunizieren diese Haltungen untereinander auf unbewusster Ebene und das ist so verbreitet, dass es sich manchmal so anfühlen kann, als ob diese Dinge ein Eigenleben entwickeln. Das sind Archetypen. Man findet sie auf der Ebene der menschlichen Spezies und in allen Kulturen. Die menschliche Sexualität wäre ein Beispiel dafür, sie ist Teil unserer Instinkte.

Egal in welcher Kultur man aufgewachsen ist, bei der Sexualität gibt es häufig ähnliche Verhaltensmuster. Da kommen dann natürlich einige kulturspezifische Ergänzungen hinzu. In einigen Kulturen geht man mit Sexualität offen um, in anderen läuft das alles heimlich ab. Einige Kulturen sind vorwärts gewandt, andere sind rückwärts gewandt, in einigen geht es schnell zur Sache, in anderen eher langsam.

Aber auf fundamentaler Ebene gibt es aufgrund von Archetypen solche Ähnlichkeiten. Menschen reagieren auf bestimmte Symbole und Ideen oder auf bestimmte Geschichten, die ihre Kultur ihnen vermittelt. Diese Archetypen verkörpern, was es bedeutet Mensch zu sein.

Wir teilen also diese Ideen und Konzepte über einen unbewussten Kommunikationskanal und auf diese Weise werden unsere Ansichten darüber, was es bedeutet Mensch zu sein, beeinflusst. Ich denke, das ist es, was Jung entdeckt hat. Dass es da von vielen geteilte Ideen, Konzept und Gefühle gibt, die innerhalb einer Kultur oder auch in der gesamten Menschheit oder auch in einer Untergruppe innerhalb einer Kultur auftreten.

Wenn viele Menschen ein gedankliches Konzept teilen, verbreitet es sich immer weiter, dafür wurde der Begriff "Modeerscheinung" geprägt. In den USA gab es vor vielen Jahren sogenannte "Beanie Babies", das waren ausgestopfte Puppen, die eigentlich nichts besonderes waren, aber irgendwie trat dieser Puppen-Trend ins kollektive Bewusstsein ein und plötzlich wollte jeder diese Puppen haben.   

Damals standen die Menschen um 4 Uhr morgens in einhundert Meter langen Schlangen vor den Geschäften, um diese Puppen zu ergattern. Wieso passiert so etwas? In den 50er Jahren passierte das gleiche mit Hula Hoop Reifen. Es gibt eben diese Modeerscheinungen, sie können unsere Kleidung oder andere Dinge wie unsere Frisur betreffen. Sie durchdringen dabei unsere gesamte Kultur.

Das geschieht nicht auf intellektueller Ebene sondern dabei spielt geteilte Aufregung eine Rolle. "Schau mal, wie toll das hier ist" "Oh, das ist ja super, das will ich auch haben". Diese Ideen verbreiten sich wie ein Lauffeuer und dann kommt es zu einem Ansturm und alle wollen es haben.

Dabei kann auch geschickte Vermarktung eine Rolle spielen, aber so eine geschickte Vermarktung stößt nur einen Prozess im kollektiven Bewusstsein an und dann springen immer mehr Menschen auf diesen Zug auf und plötzlich ist ein Trend entstanden. 5 Jahre später interessiert sich dann aber niemand mehr dafür, dann gibt es bereits neue Modererscheinungen, das sind quasi Resonanzschwingungen im kollektiven Bewusstsein.

Wir sind da alle gemeinsam dran beteiligt. Genauso wie uns der Mob nach unter ziehen kann, können uns positive Menschen nach oben ziehen und die Modeerscheinungen ziehen uns in ihren Bann. Das liegt in der Natur unserer zwischenmenschlichen unterbewussten Vernetzung. Wir kommunizieren darüber unsere Freude genauso wie unsere Aufregung oder unsere Unzufriedenheit.

Das ist ein Teil unseres Problems: Wir verbreiten negative Nachrichten und wiederholen sie immer und immer wieder. Positive Nachrichten hingegen finden fast keine Erwähnung. Das macht es besonders schwer aus dem Negativitäts-Teufelskreis auszubrechen.

Wir ignorieren das Positive und verbreiten nur das Negative und dann wundern wir uns darüber, wieso alle so schlecht drauf sind. Mit dem permanenten Fokussieren darauf, was schief läuft, ziehen wir uns gegenseitig nach unten. Wir beschuldigen uns gegenseitig. Wir fokussieren auf die schlimmen Dinge, die in der Welt passieren. "Oje, im nächsten Jahrzehnt geht alles vor die Hunde", "Wir haben nicht mehr genug von diesem oder jenem"

Wenn man nur genügend Angst geschürt hat, kann man dadurch eine Hysterie oder einen Modetrend auslösen. Es ist ein Modetrend, negativ zu sein, es ist ein Modetrend zu erkennen, dass die Welt, in der wir leben, echt beschissen ist und nicht schön.

Wenn dann jemand sagt "aber die Welt ist doch großartig", wird er von allen schief angeguckt, nach dem Motto "Sie haben wohl schon länger keine Nachrichten geschaut". Man wird als irre angesehen, weil man positiv gestimmt ist. Das ist eins unserer Probleme: Negativität und Nörgelei sind bei uns zu Modetrends geworden, weil wir uns so sehr darauf fokussieren.

 

4b. Altern in westlichen Gesellschaften, der Archetyp der ewigen Jugend

Matrixwissen: Ok, ich würde gerne kurz über einen bestimmten Archetyp sprechen und zwar den Archetyp der ewigen Jugend. In westlichen Gesellschaften färben sich viele ältere Menschen die Haare, um die offen sichtbaren Aspekte des Alterungsprozesses zu verstecken und weiter jung auszusehen. Das ist nur ein Beispiel aber wir scheinen generell ein Problem mit dem älter werden zu haben und dabei scheint die Oberflächlichkeit unserer Kultur eine Rolle zu spielen.

Wenn wir die Rolle unseres Körpers überbewerten und Aspekte wie Weisheit - die mit dem Altern einhergehen - vernachlässigen, dann sehen wir ältere Menschen mehr als eine nutzlose Bürde anstatt sie als Quelle für Weisheit zu betrachten. Was können Sie uns zum Umgang mit dem älter werden in westlichen Gesellschaften sagen und wieso verfügt der Archetyp der ewigen Jugend über so enorme Anziehungskraft in unserer Gesellschaft?


Tom Campbell: Ich denke Oberflächlichkeit ist eher eine Folgeerscheinung. Natürlich ist unsere Kultur oberflächlich und Anschein ist alles was in ihr zählt. Aber die fundamentale Ursache ist Angst.

Menschen haben Angst davor alt zu werden. Sie haben Angst vor dem Tod, sie haben Angst ihre Vitalität zu verlieren. Alles, was mit dem älter werden zutun hat, ist eher unerfreulich und mit vielen Ängsten verbunden. Immer wenn Angst im Spiel ist, stellt diese Angst einen Angriffspunkt da, über den man diese angsterfüllten Menschen manipulieren kann und jeder, der uns Menschen manipulieren möchte, kann Angst als Griff benutzen, um dadurch Menschen in eine bestimmte Richtung oder zu bestimmten Handlungen zu bewegen.

Wir haben so große Probleme weil die Vermarkter in unserer Kultur die Angst vor dem Altwerden als ideales Manipulationsinstrument entdeckt haben, um uns dazu zu bekommen, Milliarden von Dollars für Produkte auszugeben, die uns das Gefühl geben, dass wir durch sie nicht altern werden. Das ist natürlich irrwitzig, jeder weiß, dass wir altern, egal wie viele Pillen wir schlucken.

Aber man kann so tun, als ob diese Creme Falten verschwinden lässt oder dieses Makeup einen besser aussehen lässt. Man kann so tun als ob dadurch irgendwie der Alterungsprozess gestoppt werden kann. Diese Marketingstrategie basiert auf Angst und anstatt uns zu beruhigen und die Angst zu überwinden, heizt unsere Kultur sie noch zusätzlich an. Wir verschlimmern die Angst und versuchen sie zu vergrößern, weil man dadurch wunderbar Geld verdienen kann.

Überall in der Werbung sieht man hübsche junge Frauen und gutaussehende junge Männer, die wunderbare Dinge erleben. Das dient dazu, dass sich die Zuschauer unzulänglich fühlen. Diese Unzulänglichkeit ist eine Angst und jetzt kann man die Zigaretten rauchen, welche die hübsche junge Frau raucht oder man trinkt das Bier das der gutaussehende junge Mann in der Werbung trinkt. Alles nur um so wie sie zu sein. Das mag dumm erscheinen, aber wenn man Angst hat, handelt man nicht rational. Angst ist nichts Rationales sondern etwas Emotionales.

Mit dieser Angst wird in unser Kultur also gespielt und es ist schwer ihr aus dem Weg zu gehen. Deshalb ist das so ein verbreitetes Problem. Unsere Kultur fokussiert auf Jugendlichkeit und das liegt an der Angst von dem alt werden und der Angst vor dem Tod. Das wollen wir uns aber nicht eingestehen, deshalb tun wir so, als ob wir jung wären und das erreichen wir dadurch dass wir Coca Cola trinken.

Coca Cola wird Sie vermutlich schneller umbringen, als irgendein anderes Getränk - naja - das sollte ich vielleicht so nicht sagen, aber die ganzen Zuckerwasser machen einen nicht jung und hübsch sondern sie machen einen alt und schaden der Gesundheit. Aber es existiert eben dieses Image, dass Coca Cola mit Jugendlichkeit assoziert und darüber verkauft sie sich.

Deshalb gibt es diese kulturweite Oberflächlichkeit, dass Schein wichtiger als Sein ist. Man kann damit eben richtig gut Geld verdienen und deshalb fördert unsere Kultur diese Dinge. Wir werden permanent mit Bilder von jungen aufreizenden Menschen bombardiert und sie verwenden stets irgendwelche Produkte, die wir dann kaufen sollen, damit wir dadurch so wie diese jungen Menschen werden.

Da liegt also das Problem. Wenn diese Mechanismen in unserer Kultur nicht eingesetzt würden, gäbe es zwar immernoch Menschen, die Angst vor dem alt werden hätten, aber das wäre eine kleine Minderheit. Altern wäre dann ein natürlicher Teil des Lebens und es gibt andere Kulturen, wo es diese Angst-Vermarktung nicht gibt und wo es völlig natürlich ist zu altern und wo man für seine Lebenserfahrung wertgeschätzt wird. Das trifft eher auf indigene Kulturen zu.

Es ist also unsere Kultur, die uns diesbezüglich prägt und es liegt nicht nur dran, dass wir oberflächlich sind. Es stimmt zwar, dass wir oberflächlich sind, aber es sind unsere Ängste, die uns oberflächlich werden lassen.

 

5. Der Bewusstseinscomputer, Interaktion zwischen unterschiedlichen Realitätskonstrukten

Matrixwissen: Ok, jetzt zu einem völlig anderen Thema - dem Bewusstseins-Computer: Nach Ihrer My-Big-TOE-Theorie existieren neben unserer eigenen physischen Realität viele andere Realitätskonstrukte innerhalb des größeren Bewusstseinssystems. Nach Ihrer Theorie werden all diese Realitäten auf dem gleichen "Computer" berechnet und dieser Computer basiert auf Bewusstsein.

Meine Frage dazu wäre: Haben Sie Verbindungspunkte zwischen unserer Realität und diesen anderen Realitäten entdeckt? Um es mit Informatikbegriffen auszudrücken: Gibt es sowas wie einen von mehreren Realitäten geteilen Arbeitsspeicher und können Ereignisse in einem Realitätskonstrukt Auswirkungen auf ein anderes Realitätskonstrukt haben?

 

Tom Campbell: Aus der Sicht des großen Ganzen betrachtet, ist die Antwort auf all Ihre Fragen: Ja, denn auf höchster Ebene *ist* Bewusstsein der Computer. Auf diesem Computer laufen neben der virtuellen Realität "Planet Erde" bzw. besser gesagt unserem gesamten Universum noch eine Vielzahl anderer virtueller Realitäten. Wir stellen nur eine virtuelle Realität von vielen dar und auch innerhalb der virtuellen Realität unseres Universums gibt es Untergruppen von denen Planet Erde nur eine von vielen darstellt.

Es gibt dort aber auch andere virtuelle Realitäten, zu denen wir Zugang bekommen können. Eine davon ist z.B. die Traumrealität in die wir eintreten, wenn wir schlafen. Eine andere ist die Übergangsrealität in die wir gelangen, wenn wir in unserer virtuellen Realität sterben.

Einige dieser anderen virtuellen Realitäten sind wie die Traumrealität oder die außerkörperliche Realität. Diese Realitäten basieren auf einem relativ lockeren Regelsatz, das bedeutet, man kann dort viele Dinge tun, die in unserer Realität nicht möglich sind. Realitäten, die wir als physisch bezeichnen, verfügen über einen relativ strengen Regelsatz. Dieser Regelsatz beschreibt unter anderem den Energieaustausch also die geltenden physikalischen Gesetze.

Es gibt Dutzende solcher physischen Realitäten und sie basieren alle auf Bewusstsein. Deshalb verwende ich die Formulierung, dass Bewusstsein den Computer darstellt und dass dort alle Realitäten gleichzeitig berechnet werden.

Kann man mit diesen anderen Realitäten interagieren? Ja - in Computerspielsprache könnte man sagen, man kann sich mit der Spielfigur eines Geschäftsmanns aus dem Spiel Sims ins Spiel World of Warcraft begeben, wenn man das möchte. Das ist natürlich nur als Metapher zu verstehen, denn Sims-Figuren können das natürlich nicht wirklich.

Wir hingegen können das und wir erreichen dies, indem wir uns in den Datenstrom dieser anderen Realität einklinken. Im Computerspiel World of Warcraft erhält jeder Spieler übers Internet einen Datenstrom für seine Spielfigur. Dieser Datenstrom wird dann auf dem Computer in ein Bild umgewandelt und zeigt auf dem Bildschirm, was die Spielfigur gerade sieht.

Wenn sich die Spielfigur umdreht, erhält man einen anderen Datenstrom mit Informationen darüber was sich eben noch hinter ihr befand. Bei uns funktioniert das ähnlich und wir können uns in diesen anderen Datenstrom einklinken, indem wir die entsprechende Absicht formulieren.

Sobald man diesen Datenstrom "empfängt", befindet man sich in dieser anderen Realität. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten: In der ersten ist man sowas wie ein Voyeur, man erhält zwar alle Informationen aber man interagiert nicht aktiv mit der anderen Realität. Man sitzt also quasi auf der Tribüne und schaut zu anstatt als interaktiver Spieler mitzuspielen.

Man ist sich also über andere Mitspieler bewusst, aber sie interagieren nicht mit einem und man interagiert nicht mit ihnen. Man ist quasi nicht-physisch aus deren Perspektive. Die zweite Möglichkeit ist, wirklich in die andere Realität einzusteigen und dort einen physischen Körper anzunehmen. Man ist also ein vollwertiger Mitspieler, allerdings fehlt einem jetzt der Gesamtüberblick, den man im ersten Fall von der Tribüne aus hatte.

Von der Tribüne aus hat man den vollen Überblick und sieht alle Aspekte des Spiels. Wenn man sich aber selbst auf dem Spielfeld befindet, ist die eigene Sichtweise eingeschränkt. Beides ist also möglich und Zugang bekommt man über die eigene Absicht. Voraussetzung dafür ist aber zunächstmal zu wissen, dass diese andere Realität exisitiert, um diese Absicht überhaupt formulieren zu können.

Das Problem ist also, wie kommt man in diese andere Realität, wenn man den Weg dorthin nicht kennt. Wenn man nicht mal weiß, dass die Realität existiert, kann man auch keine Absicht formulieren, um sie zu erleben.

Man muss also erstmal irgendwie dort hin kommen. Nach meiner Erfahrung geschieht dies aus zwei Gründen: 1. Ich werde da hingeschickt, weil das größere Bewusstseinssystem denkt, es wäre sinnvoll für mich, diese Erfahrung zu machen. Das ganze wiederfährt mir quasi einfach.

Im zweiten Fall formuliere ich selbst einen entsprechenden Wunsch so etwas zu erleben. Bei Google gibts den "Auf gut Glück"-Knopf, man verlässt sich quasi einfach darauf, irgendwo hingeschickt zu werden, wo man etwas Sinnvolles über andere Realitätssysteme lernen kann.

Wenn Sie wirklich etwas aus der Erfahrung lernen können, gibt es eigentlich keinen Grund, warum ihnen das größere Bewusstseinssystem den Zugang verweigern sollte. Wenn Sie allerdings einen physischen Körper annehmen, gibt es bestimmte Regeln darüber, was Sie tun dürfen und was nicht. Wenn man sich nicht an diese Regeln hält, wars das und einem wird der Zugang zu anderen Realitätssystemen entzogen.

Auf diese Weise macht man also erste Erfahrungen und danach kann man einfach die eigene Absicht nutzen, um sich erneut in die gleiche Realität zu begeben, denn jetzt weiß man ja, dass diese Realität existiert. Das funktioniert aber nur, solange man sich an die Regeln hält.

Es gibt also andere Realitätssysteme und man kann sie besuchen. Wir *sind* alle individuelle Bewusstseinseinheiten und die gesamte Realität basiert auf Bewusstsein. Man kann also herumreisen, weil man selbst Bewusstsein ist und Absicht stellt dabei die Sprache da, über die man Zugriff auf die entsprechenden Datenbanken bzw. Datenströme erhält.

Es geht nur darum, sich das Basiswissen darüber anzueignen, wie das funktioniert. Ich verwende dabei gerne die Analogie des Hinterwäldlers aus den Appalachen, dem man einen Sack über den Kopf stülpt, ihn entführt und am nächsten Tag in New York am Times Square freilässt. Dummerweise ist der Hinterwäldler blind und kennt nur sein Umfeld in den Bergen, wo er sein ganzes Leben lang gelebt hat.

Plötzlich befindet er sich in einer Großstadt und es weiß nichts. Weder wo es was zu essen gibt, noch wo er übernachten kann. Und er ist blind. Niemand ist da, der ihm hilft. Alles was er tun kann, ist umher zu tasten. Hier ist ein Pfosten, da ist er erstmal sicher, dann geht er 3 Schritte nach rechts und dann 3 Schritte nach links. Er versucht eine Karte seines Umfelds zu erstellen und versucht vielleicht mit jemand anderem Kontakt aufzunehmen.

Er lernt und erforscht und genau so muss man sich auch in diesen anderen Realitäten verhalten. Das ist eben keine Busreise, wo man gemütlich umhergefahren wird und einem der Reiseleiter alles erklärt. Man macht dabei ganz persönliche Erfahrungen und man muss sich schrittweise ein Bild der Lage machen und eventuell jemandem dort ein paar Fragen stellen.

Man schaut sich um und kehrt immer wieder zum Ausgangspunkt zurück, weil das der einzige feste Bezugspunkt ist, den man dort hat. Darüber entwickelt man eine Karte des Umfelds, damit man sich nicht verläuft. Das braucht Zeit und viele Menschen nehmen sich einfach diese Zeit nicht.

Das ist langwieriger Prozess und es dauert einige Zeit bis man sich gut genug auskennt und sagen kann, dass man dort vielleicht sogar Freunde kennengelernt hat, die man besuchen kann. Dann wird das mehr als nur eine Erkundungsreise.

Man kann sich also in andere Realitätsysteme begeben, aber Dinge, die in einem Realitätssystem passieren, haben in der Regel keine Auswirkungen auf ein anderes Realitätssystem. Es sind nur diese Besucher aus anderen Realitätssystemen, die eine Verbindung darstellen, aber das kommt sowieso nur selten vor. In praktisch allen Realitäten verfügen nur ganz wenige Menschen über das Wissen, wie man in andere Realitäten reisen kann.

Das machen also nur ganz wenige Menschen, aber es gibt vermutlich in allen Realitäten ein paar Individuuen, die das können und auch tun. Manchmal kommt es zu ungewöhnlichen Artefakten durch solche Besucher. Jemand taucht genau zum richtigen Zeitpunkt auf, redet mit einem und verschwindet dann wieder. Das kann reiner Zufall sein oder es ist wirklich jemand aus einem anderen Realitätssystem.

Ich sage immer wieder: In einer virtuellen Realität ist praktisch alles möglich, aber das meiste davon ist eben sehr unwahrscheinlich. Um solche Erfahrungen zu machen, bedarf es erheblicher Ausdauer und Willenskraft, um die Funktionsweise unserer Realität zu verstehen und Zugang zu anderen Realitäten zu bekommen.

 

 

6. Energieparasiten - Welche Rolle spielen sie in unserer Realität?

Matrixwissen: Ok, ich habe eine weitere Detailfrage und zwar zum Thema Energieparasiten: Nach alten chinesischen Traditionen verfügt der menschliche Körper über 360 Energiepunkte, die z.B. für Akupunktur genutzt werden. 17 dieser 360 Punkte haben ein spezielles Präfix das für "Nicht-physische Wesenheit" steht. Diese 17 Punkte scheinen sowas wie Verbindungspunkte darzustellen, an denen nicht-physische Wesen andocken können.

Ähnliche Ideen dazu, dass nicht-physische Wesen als Energieparasiten fungieren können, findet man auch in anderen Traditionen wie zum Beispiel dem Gnostizismus und den dort erwähnten Archonten. Über welches Wissen bzw. über welche Erfahrungen verfügen Sie bezüglich dieser Energieparasiten bzw. den Archonten. In welchem Ausmaß beeinflussen sie menschliches Denken und Handeln?

 

Tom Campbell: Ok wir sollten hier zwischen zwei wesentlichen Dingen unterscheiden: Erstens: Ja, es gibt Energieparasiten wirklich aber zweitens: Energieparasiten stellen gleichzeitig eine gute Metapher für eine Vielzahl anderer Dinge dar. Deshalb sollte zumindest einiges, was unter diesen Begriff fällt eher als Metapher anstatt als etwas tatsächlich Existierendes angesehen werden.

Die Definition bestimmter Akupunkturpunkte auf dem Körper würde ich als Hilfswerkzeug bezeichnen. Unser Körper ist ja nur ein virtueller Körper, er verkörpert die Limitierungen und physikalischen Gesetze, die in unserer virtuellen Realität gelten. Es ist also nicht so, dass wir magische Punkte auf unserem Körper haben, an die sich Energieparasiten andocken können.

Einige Menschen haben Erfahrungen gemacht, welche sie zu der Schlussfolgerung geführt haben, dass es parasitäre nicht-physische Wesen gibt, die mit unserem Körper interagieren. Um dem ganzen Sinn abzugewissen, haben sie Punkte auf dem Körper definiert, welche diese Idee widerspiegeln.

Das ist also nur eine Metapher, genauso wie Chakren nur eine Metapher darstellen. Chakren existieren nicht wirklich, naja das sollte ich vielleicht anders formulieren: Chakren stellen nichts Fundamentales dar. Sie existieren als Werkzeug. Genauso existieren weder Licht oder Energie auf fundamentaler Ebene, das sind alles nur Metaphern.

Wir glauben jedoch, dass sie wirklich existieren und die Hindus verwenden ein Chakrensystem. Dieses System ist ein gutes System, denn es setzt bestimmte Funktionen mit bestimmten Stellen im Körper in Beziehung. Durch diese Konkretisierung fällt es vielen Menschen leichter mit esoterischen Themen umzugehen und es stellt ein nettes Hilfswerkzeug dar. Aber es existiert eben nicht auf fundamentaler Ebene, es ist nur eine Metapher.

Das heißt also nicht, dass es nicht funktioniert oder dass es nicht nützlich wäre. Es ist nur nicht fundamental. Das gleiche gilt für diese Akupunkturpunkte auf dem Körper. Sie stellen einen Weg dar, um abstraktes Wissen konkret zu machen. Man definiert einfach einen Punkt auf dem Körper oder ein Ritual, das man durchführen kann, weil das die Thematik konkret macht, aber sie stellen nur Metapher dar. Es sind Hilfswerkzeuge.

Wir können hier also über metaphorische Energieparasiten sprechen, das sind Dinge, die uns runterziehen und viele davon, sind die Folge unserer eigenen Hirngespinste. Genauso spielen da die vorhin erwähnte schlechte Ernährung und negative Haltungen eine Rolle. Wir könnten diese ganzen Aspekte unter der Metapher "Energieparasit" zusammenfassen, der uns schwächt und uns Energie abzieht.

Wenn wir das als Hilfswerkzeug annehmen, können wir unseren Verstand fokussieren und den "Energieparasit bekämpfen". Das wäre einfach ein trickreicher Weg uns dazu zu bekommen, unsere Absicht so zu fokussieren, dass wir unsere negativen Einstellungen korrigieren. Es gäbe in diesem Fall also keinen echten Energieparasiten sondern er wäre nur eine Metapher.

Metaphorische Hilfswerkzeuge sind aber nichts schlechtes und man kann mit ihrer Hilfe Wege beschreiten, um gesünder zu werden, einfach indem man die metaphorischen Parasiten los wird. Unsere eigene Absicht ist hier das zentrale Element. Wenn Sie durch ein Hilfswerkzeug Ihre Absicht klar strukturieren können dann hat man etwas, das wirkt und funktioniert. Dass das Hilfswerkzeug frei erfunden ist, spielt dabei also keine Rolle.

Andererseits gibt es aber tatsächliche Energieparasiten. Genauso wie es in unserer physischen Realität Parasiten gibt. Man kann sich Hakenwürmer oder Bandwürmer einfangen. Den meisten von uns wird das aber nie passieren, dann wir leben in einer Kultur, die über ein Gesundheitssystem und Regeln verfügt, welche diese Parasiten und Erkrankungen eindämmen.

In anderen Ländern sind diese Würmer hingegen weit verbreitet. Ähnlich funktioniert das auch wenn man eine umfassendere Realität betrachtet. Im Regelfall fängt man sich keine Energieparasiten ein. Und genauso wie in unserer Realität befallen uns solche Parasiten nicht gezielt, sondern man fängt sie sich einfach ein.

Sie laufen barfuß über einen Bauernhof und haben danach einen Hakenwurm am Fuß. Sie waschen sich nicht die Hände, nachdem sie in Fäkalien von Tieren rumgemacht haben und schon haben sie einen Bandwurm, einfach weil sie Bandwurmeier an ihren Händen hatten, sie kommen mit den Händen an ihren Mund und schon ist es passiert.

Aber das Ganze ist einfach ein unglücklicher Zufall, wir kommen mit dem Wurm in Kontakt, er gerät in unseren Körper und setzt sich dort fest. So fängt man sich einen Parasiten ein und genauso funktioniert das auch auf nicht-physischer Ebene.

Es gibt einige sehr einfach gestrickte Wesenheiten - eigentlich kann man sie nicht mal Wesen nennen sondern sollte sie eher als ein Ding bezeichnen. Sie sind quasi Unterwesen und sie sind weder besonders intelligent noch besonders rational. Sie haben es also genausowenig wie ein Bandwurm oder ein Hakenwurm "auf uns abgesehen", wir stoßen quasi eher zufällig auf solche Parasiten.

Genauso ist es auch im Nicht-Physischen. Einige dieser Elementarwesen können sich an einen Menschen anheften, einfach weil er zur falschen Zeit am falschen Ort war und ihnen begegnet ist. Das ist genauso wie der Hakenwurm in den Sie ausversehen reingetreten sind und der dann in ihren Körper eindringt. So etwas kommt zwar vor, aber es ist eher die Ausnahme und es ist nicht so, dass viele Menschen davon betroffen sind.

Die metaphorischen Parasiten hingegen sind wirklich weit verbreitet aber auf einen echten Parasiten zu treffen, ist einfach Pech und kommt nur selten vor. Wenn man in diesem Fall über etwas metaphysisches Geschick und eine positive Absicht verfügt, kann man sie relativ schnell und problemlos wieder loswerden.

Das sind wirklich nur sehr niedrig entwickelte Lebensformen und sie stellen kein echtes Problem dar. Genauso wie man bestimmte Medizin gegen einen Bandwurm einnehmen kann, gibt es vergleichbar einfache Maßnahmen, um einen Energieparasiten loszuwerden. Wenn man natürlich nicht weiß, dass es solche Gegenmittel gibt, dann plagt man sich sein ganzes Leben mit Bandwürmern oder eben mit Energieparasiten rum.

In diesem Fall ist einfach bestimmtes Wissen erforderlich, um das Problem lösen zu können. Es gibt also Energieparasiten und man trifft eher zufällig auf sie, sie dringen in unser Energiefeld ein und setzen sich dort fest und ernähren sich von unserer Lebenskraft - Lebenskraft ist hier natürlich nur als Metapher zu verstehen.

In Computersprache könnte man sagen, wir haben uns einen Virus eingefangen, der in unseren Programmcode eingedrungen ist und sich dort festgesetzt hat. Computerviren sind auch keine intelligenten Wesen, die es gezielt genau auf uns abgesehen haben, man fängt sie sich einfach ein.

 

7. Die metaphysische Rolle unserer Augen

Matrixwissen: Ok, jetzt habe ich eine Frage zu unseren Augen. Aus materialistischer Perspektive betrachtet sind unsere Augen einfach Kameras, durch die wir die äußere Welt beobachten. Aber aus metaphysischer Sicht scheint ihnen eine viel wichtigere Rolle zuzukommen. Es gibt die Redensart "Die Augen sind das Fenster zu unserer Seele". Was können Sie uns vor diesem Hintergrund über die metaphysische Rolle unserer Augen sagen?

 

Tom Campbell: Ok, Augen sind in dieser Hinsicht ein bisschen so wie Kristallkugeln. Was ich damit meine, ist, dass Kristallkugeln ähnlich funktionieren wie Teeblätter und andere zur Wahrsagerei verwendete Hilfsmittel. Es geht dabei darum, ein Hilfsmittel zu verwenden, welches wir undeutlich und quasi leicht verschwommen wahrnehmen.

Lassen Sie mich das nochmal anders formulieren: Im Grunde geht es darum, ein Hilfsmittel zu verwenden, über das ein gewisses Maß an Ungewissheit in unserer Wahrnehmung vorliegt. Durch diese Ungewissenheit wird es möglich bestimmte Muster wahrzunehmen bzw in die Ungewissheit hineinzuinterpretieren.

Man kann z.B. Teeblätter verwenden, um damit die Zukunft vorherzusagen. Aber es ist natürlich nicht so, dass die Teeblätter auf magische Weise ein Muster bilden, das zukünftige Ereignisse widerspiegelt. Worum es dabei wirklich geht, ist das Bewusstsein der Person, die die Muster der Teeblätter interpretiert.

Die Teeblätter und die unterschiedlichen Muster, die sie bilden können, stellen für den Wahrsager ein Hilfsmittel dar, über welches er auf Informationen aus der Datenbank der wahrscheinlichen Zukunft zugreift.

Es gibt so viele Möglichkeiten bezüglich der Muster, die diese Teeblätter bilden können und aufgrund der hohen Ungewissheit ist es dem größeren Bewusstseinssystem möglich, ihre Lage zu beeinflussen. Niemand wundert sich wirklich darüber, ob die Teeblätter nun so oder eben anders fallen.

Durch diese Ungewissheit kann das größere Bewusstseinssystem die Lage der Teeblätter so beeinflussen, dass sie zu dem vom Wahrsager definierten Ausgabeformat für Informationen über die Zukunft passen. Man könnte statt der Teeblätter auch andere Hilfsmittel verwenden oder sich vor dem geistigen Auge ein Muster oder eine Grafik "anzeigen" lassen.

Das zentrale Element dabei ist ein gewisses Maß an Ungewissheit, denn darüber kann das größere Bewusstseinssystem einem dann Informationen zukommen lassen. Wenn Sie also jemandem in die Augen schauen und dadurch quasi "in seine Seele schauen", dann hat das, was sie wahrnehmen nicht wirklich etwas mit den Augen zutun.

Es ist nicht so, dass sie sich sagen "Hmmm, da ist die Iris, die Pupillen sind klein, im weißen Bereich sieht man einige rote Äderchen". Es geht also nicht ums physische Auge. Sie schauen im Grunde auf eine weiße Fläche mit einem schwarzen Punkt in der Mitte und das Ganze ist eher undeutlich zu erkennen.

Wenn Sie auf diesen undeutlich zu erkennenden Bereich schauen und dabei die Absicht formulieren, tiefer ins wahre Wesen dieses Menschen zu blicken, dann können Sie diese Informationen erhalten, aber die Augen sind dabei nur ein Hilfsmittel, um an die eigentlichen Informationen zu gelangen.

Wir könnten genauso jemandem ins Ohr oder auf den Ellenbogen schauen, um die gleichen Informationen zu erhalten, aber das fühlt sich nicht richtig kann "Nein wie soll ich denn jemandem diese Informationen vom Ellenbogen ablesen, das geht doch nicht. Es geht um die Augen, die sind schließlich direkt mit dem Gehirn verbunden und unsere Seele befindet sich schließlich im Gehirn...

Wir haben diese ganzen Metaphern und die Augen sind dabei einfach ein praktisches Hilfswerkzeug - genauso wie die Teeblätter - um an die eigentlichen Informationen heranzukommen. Wir können diese Informationen wahrnehmen und wir können lernen, jemandem in die Augen zu schauen und dadurch wahrzunehmen, wie es in seinem Inneren aussieht und wie er sich fühlt. Hat er Angst oder ist er entspannt?

Wir können diese Dinge von den Augen ablesen, genauso wie der Wahrsager seine Teeblätter verwendet. In beiden Fällen ist das aber nur ein Hilfswerkzeug, um Zugriff auf die eigentlichen Daten zu bekommen. Umso mehr Sie das üben, umso besser werden Sie dabei und umso besser können Sie diese Informationen auch einfach so annehmen, wie Sie sie erhalten, ohne sie vorschnell durch ihren Intellekt zu filtern.

Wenn Sie einen klar strukturierten Bereich ihres Körpers - z.B. die Poren ihrer Haut - als Projektionsfläche verwenden würden, wäre das schwierig, aber die Augen bieten dabei genügend Spielraum für Ungewissheit.

Ich kann nicht wirklich die ganzen Strukturen Ihrer Iris erkennen, alles was ich aus der Entfernung sehe, ist nur undeutlich zu erkennen. Niemand schaut Ihnen mit einer Lupe in die Augen, sondern man sieht Sie vom anderen Ende des Raums an und von daher spielen die Augen beim Zugriff auf die Informationen eigentlich keine Rolle.

Aber das wissen natürlich die Wenigsten und wenn Sie Ihre Augen schließen, dann denken die meisten, dass sie Ihnen dadurch jetzt nicht mehr in die Seele blicken können. Durchs Schließen Ihrer Augen haben denen ihr Hilfswerkzeug weggenommen und jetzt können sie nicht mehr sehen, was in Ihnen vor sich geht.

Wenn Sie der Wahrsagerin ihre Teeblätter wegnehmen und sie dazu auffordern Ihnen trotzdem die Zukunft vorherzusagen, dann kann sie das nicht, denn Sie haben ihr ihr Hilfswerkzeug weggenommen. Das wirklich Wesentliche dabei ist allerdings das Bewusstsein der Wahrsagerin und ihre Absicht Zugriff auf die Informationen zu bekommen. Aber wenn man ihr ihre Teeblätter weggenommen hat, hat sie keine Möglichkeit an diese Informationen zu kommen, einfach weil sie nicht offen dafür ist.

Genauso ist das mit unseren Augen. Es ist nicht so, dass unsere Augen über eine physiologische oder spirituelle Verbindung zu unserer Seele verfügen. Unsere Augen sind ja nur virtuelle Augen und es sind einfach unsere kulturellen Überzeugungen, die den Augen diese Eigenschaft zuschreiben. Ich weiß nicht, ob alle Kulturen diese Überzeugung teilen, aber wenn man das glaubt und lange übt, kann man richtig gut darin werden solche Informationen abzurufen, genauso wie die Wahrsagerin mit ihren Teeblättern.

Es ist beeindruckend, was eine gute Wahrsagerin Ihnen mit Hilfe von Teeblättern über Sie erzählen kann. Aber die Teeblätter sind dabei im Grunde irrelevant. Genauso ist das mit unseren Augen. Sie sind ein kulturelles Hilfswerkzeug, welches es Menschen ermöglicht sich soweit zu öffnen, dass sie dadurch Zugriff auf die entsprechenden Informationen erhalten.

Diese Menschen sagen dann vielleicht "die Augen haben geleuchtet, sie waren voller Freude". Aber wie sehen denn freudvolle Augen aus? Es gibt keine wissenschaftlich fundierte Definition, was genau freudvolle Augen ausmacht. Wenn man versuchen würde, wissenschaftlich zu messen, ob jemand gerade freudvolle Augen hat, in dem man seine Augen fotographiert, dann würde das nur zu Verwirrung führen, denn so funktioniert das einfach nicht.

 

8. Der Übergang vom außerkörperlichen Zustand in den physischen Körper

Matrixwissen: Ok, ich habe jetzt noch zwei kurze Fragen: Die erste betrifft den Übergang aus dem außerkörperlichen Zustand in den Körper. Ist dieser Übergang für Sie - oder auch für die anderen Menschen mit denen Sie sich darüber ausgetauscht haben - ein völlig lückenloser Übergang oder gibt es da so etwas wie einen kurzen Moment, wo man das Bewusstsein verliert, ähnlich wie beim Aufwachen aus einem Traum?

Tom Campbell: Bei einer außerkörperlichen Erfahrung? Das ist ein kontinuierlicher Übergang. Wenn man träumt und sich plötzlich darüber bewusst wird, dass man gerade träumt, nennt man das einen luziden Traum. Ich mag den Begriff "außerkörperliche Erfahrung" nicht wirklich, denn er führt zur falschen Vorstellung, dass irgendein Aspekt von uns den Körper verlassen muss.

Der Körper ist in dieser Hinsicht im Grunde irrelevant. Wir sprachen vorhin über die Rolle unserer Augen, da gilt das gleiche, die sind auch irrelevant. Es gibt nichts, was den Körper verlassen muss, aber wir haben diese Metapher und sie führt zu einer ganzen Reihe von Problemen.

Worum es wirklich geht ist einfach eine Veränderung unserer Fokussierung. Man fokussiert sich auf ein anderes Realitätskonstrukt. Das ist alles, es geht ausschließlich um diese Fokussierung. Menschen können lernen, ihren Fokus auf bestimmte Aspekte zu lenken, wie z.B. die Augen, aber das geht genauso gut mit Teeblättern.

Man kann aber lernen ganz ohne solche Hilfswerkzeuge auszukommen. Man verändert dann einfach den Fokus. Während ich hier gerade mit Ihnen spreche, kann ich mir zeitgleich Ihre Auras ansehen, ich könnte ihre gesundheitlichen Probleme heilen, könnte mir anschauen, wo ihre sonstigen Probleme liegen oder wie weit sie spirituell entwickelt sind.

Das könnte alles parallel zu unserem Gespräch ablaufen. Ich kann also aus einem anderen Realitätskonstrukt Informationen abrufen, während ich zeitgleich in diesem Realitätskonstrukt mit ihnen interagiere. Das stellt kein Problem dar, denn es geht nur darum, den eigenen Fokus zu verändern. Das Ganze ist im Grunde so leicht, dass es durch die Leichtigkeit schon wieder schwierig wird.

Das liegt daran, dass wir es als extrem schwierig ansehen, von irgendwoher Informationen über unser Bewusstsein abzurufen. Weil wir das für so schwer halten, wenden wir äußerst sorgfältig irgendwelche komplizierten Hilfswerkzeuge an. Aber genau dadurch machen wir es uns selbst schwer. Deshalb haben wir diese Metapher "außerkörperlicher Erfahrungen".

Menschen entwickeln die unterschiedlichsten Tricks, um ihren Körper zu verlassen. Sie klettern an imaginären Seilen hoch, katapultieren sich mit imaginären Federn aus dem Körper. Oder sie rollen sich aus dem Körper, so wie Robert Monroe es gemacht hat. Dadurch hat man dann lauter Menschen die krampfhaft versuchen, sich aus ihrem Körper rauszurollen und es klappt einfach nicht. In Wirklichkeit haben sich diese Menschen in eine Metapher verstiegen.

Außerkörperliche Erfahrungen haben nichts mit dem Körper zutun, es geht dabei allein um fokussiertes Bewusstsein. Bestimmte Menschen schaffen es aber nicht "ihren Körper zu verlassen" außer wenn sie sich erstmal hinlegen, in einen Meditationszustand eintreten, dann müssen sie vielleicht noch einen Gong ertönen lassen und Räucherwerk abfackeln und das Ganze funktioniert nur in ihrem speziellen Meditationsraum.

In Wirklichkeit könnten sie das genauso gut in einem mit 8 jährigen Kindern vollbesetzten Schulbus machen. Aber sie haben sich Rituale geschaffen und die werden zu Hilfswerkzeugen. Ohne diese Hilfwerkzeuge geht dann gar nichts, diese Menschen haben sich an sie gewöhnt.

Dass es in Wirklichkeit viel einfacher machbar wäre, können die meisten Menschen schlicht nicht akzeptieren. Wenn jemand diesen direkten Zugang eher zufällig erlebt, sagt er sich sofort "Das kann unmöglich wahr sein, das war viel zu einfach, ich hab mir das bestimmt alles nur eingebildet".

Das Erlebnis war nicht skurril genug, es gab keinen Trompetentusch und keine tollen Lichteffekte. Für viele Menschen muss das Ganze dramatisch sein und wenn das Drama ausbleibt, war es wohl keine echte Erfahrung. Es ist zu leicht und dadurch wird es schon wieder schwierig.

Wenn man dann so eine Erfahrung macht, nimmt man sie nicht ernst, denn es gab eben nicht die erwarteten Lichteffekte und keinen Trommelwirbel. Für mich war das ein Aha-Moment damals bei den Versuchen mit Robert Monroe. Wir mussten uns stets zunächst in den Zustand "Fokus 10" begeben und entspannen, dazu mussten wir den ganze Körper entspannen, anfangen mit den Füßen und dann mussten wir in einen Meditationszustand eintreten.

Das war ein langwieriger Prozess. Robert Monroe nannte das ganze "Wachbleiben während man einschläft". Man muss beides gleichzeitig erreichen, mental wachbleiben während der Körper einschläft. Ich dachte deshalb immer man muss in diesen hypnagogischen Zustand eintreten, wo man halb schläft und halb wach bleibt. In diesem benebelten Zustand zu sein, hielt ich für gut und notwendig.

Wenn ich hingegen einen klaren Kopf hatte, war das schlecht. Ich war davon überzeugt, dass man zunächst in diesen benebelten Zustand eintreten muss, wo man dann das Bewusstsein loslässt, um dann aus dem tief benebelten Zustand heraus wieder mehr Klarheit zu erlangen.

Schließlich ist mir dann aber klargeworden, dass keinerlei Notwendigkeit bestand, erst in diesen benebelten Zustand einzutreten, das war nur ein Glaubenssystem. Das Einzige, was man wirklich tun muss, ist, den eigenen Fokus zu ändern, aber das muss man erstmal können. Wie soll man aber eine bestimmte andere Realität besuchen, wenn man noch nie vorher da war? Das ist das gleiche Problem: Man kann keine Absicht dazu formulieren, eine Realität zu besuchen, von der man gar nicht weiß, dass sie existiert.

Deshalb muss man eben durch den Nebel hindurch. Erst wenn man es oft genug gemacht hat, kann man erkennen, dass die ganzen Hilfswerkzeuge im Grunde unnötig sind. Das ist wie mit den Stützrädern am Fahrrad, irgendwann braucht man sie nicht mehr. Stützräder können am Anfang aber hilfreich sein, weil sie einem die Angst nehmen. Das Ganze ist also im Grunde wirklich leicht, aber das zu sagen, macht viele Menschen wütend, die es seit Jahren ohne Erfolg versuchen.

Wir machen es uns selbst schwer. Aber ich habe durch die Erfahrungen im Labor von Robert Monroe gelernt, dass es auch einfacher geht, dazu musste ich aber erstmal wissen, was es bedeutet, effektiv zu sein. Ich musste erstmal den Zielzustand erlebt haben, um dann erkennen zu können, dass es auch möglich ist, von Anfang bis Ende der Erfahrung bei völlig klarem Verstand zu sein.

Dadurch habe ich auch gelernt parallel in mehreren Realitäten aktiv zu sein. Während wir uns hier unterhalten, könnte ich jemanden an einem entfernten Ort heilen oder einen Ort in einem fernen Land per Remote Viewing erkunden. Das ist nicht wirklich schwer, aber man muss erstmal an den Punkt gelangen, wo man das kann. Wir werden durch so viel mentalen Müll abgelenkt, aber diesen Müll haben wir meist selbst erzeugt.

Erfolg zu haben, ist also im Grunde leicht, wir machen es uns nur selbst unnötig schwer. Wir *sind* Bewusstsein und als Bewusstsein können wir uns frei im größeren Bewusstseinssystem bewegen. Das ist vergleichbar damit, dass Sie als Deutscher frei in ganz Deutschland herumreisen können. Dazu brauchen Sie keinen Pass und keine Genehmigung. Als deutscher Bürger ist das ihr recht, jeden öffentlichen Ort zu besuchen.

Dazu brauchen Sie keine speziallen Rituale sondern nur das nötige Transportmittel. Im größeren Bewusstseinssystem ist Absicht das Transportmittel. Zu sagen, dass es wirklich so einfach ist, wird einige vielleicht vor den Kopf stoßen, aber ich kenne keine Abkürzung, um vom Zustand des Nichtwissens zu dem Punkt zu gelangen, wo es einem leicht fällt.

Ich selbst musste hunderte von außerkörperlichen Erfahrungen machen, bis ich an dem Punkt angekam, wo es mir möglich war einzusehen, dass meine ganzen Hilfswerkzeuge in Wirklichkeit unnötig waren. Die von mir verwendete Struktur war nicht wirklich notwendig und diese Einsicht kam nicht nach ein, zwei oder Jahren, dazu habe ich deutlich länger gebraucht.

Es bedarf ausreichender Vertrautheit mit diesen anderen Realitäten, um zu erkennen, dass die verwendeten Hilfswerkzeuge unnötig sind. Das bei klaren Verstand zu erleben ist doch viel besser, als benebelt zu sein, aber viele Menschen verlaufen sich im Nebel oder schlafen ein. Der Nebel ist aber unnötig. Der Übergang in den außerkörperlichen Zustand bzw in ein anderes Realitätssystem kann also bei vollem Bewusstsein erfolgen.

 

9. Ausgabeformate für Bewusstseinsdatenbankzugriffe - Tom's mentales Head-up-Display

Matrixwissen: Meine letzte Frage für heute: In einem Ihrer Workshops erwähnten Sie, dass wir beim Abrufen von Daten aus der Bewusstseinsdatenbank die Möglichkeit haben, unser eigenes Ausgabeformat zu definieren. Dabei erwähnten Sie auch, dass Sie für sich selbst ein spezielles Ausgabeformat definiert haben, in dem Sie sich die Eigenschaften von anderen Menschen anzeigen lassen.

Könnten Sie etwas detailierter erklären, wie das vor Ihrem geistigen Auge aussieht und welche Eigenschaften Sie in Ihr mentales Head-Up-Display integriert haben. Nutzen Sie dieses Anzeigesystem häufiger oder ziehen Sie es vor, gewisse Dinge über andere Menschen lieber gar nicht zu wissen?


Tom Campbell: Ok das sind gleich mehrere Fragen, bevor ich die letzte vergesse: Ich nutze diese Informationen kaum, denn es gibt nur ganz selten Gründe dafür, auf solche Informationen zuzugreifen. In seltenen Fällen kann man dadurch jemandem helfen oder etwas nützliches tun, aber das sind Ausnahmen.

Die Bewusstseinsdatenbank ist uns wohlgesonnen und sie stellt einem die gewünschten Daten in der Form zu Verfügung, die man sich wünscht. Wenn Sie z.B. eine Aura sehen, dann basiert die Aura auf Daten aus der Bewusstseinsdatenbank, diese Informationen werden in diesem Fall visuell dargestellt. Wenn Sie z.B. Charles Leadbeater's Buch über Auras gelesen haben, erwarten Sie, dass die Aura als Lichtfeld um den Körper herum dargestellt wird.

Sie denken sich dann: Wenn die Aura dunkel und trüb aussieht, ist das kein gutes Zeichen. Helle Auras hingegen sind gut. Gelb um den Kopf herum, steht für Intelligenz, grau hingegen steht für Angst und rot steht für Wut. Sie haben in Büchern entsprechende Bilder gesehen und wissen dadurch welche Farbe was bedeutet.

Diese Farbkodierung ist quasi das Standardformat. Wir hatten vorhin über Archetypen gesprochen. So ein Standardformat ist im Grunde ein Archetyp, es steht für die Weise, wie die meisten Menschen Auras wahrnehmen. Dieses Standardformat ist so weit verbreitet, dass selbst Cartoon-Zeichner uns darüber zeigen, was im Kopf der Cartoonfigur vorgeht. Wenn der Cartoonfigur z.B. auf den Kopf geschlagen wurde, kreisen kleine Sternchen um ihren Kopf, um zu zeigen, dass ihr schwindlig ist.

Um den Kopf kreisende Sternchen repräsentieren also Schwindligkeit und genauso gibt es zahlreiche andere Archetypen, wo jeder Menschen sofort weiß, wofür sie stehen. Zuschauer wissen, was im Kopf der Cartoonfigur vor sich geht, weil sie diese Symbole kennen. Da muss einem niemand erst erklären, dass die kreisenden Sternchen für Schwindligkeit stehen. Solches Wissen basiert auf einer Art Gruppenbewusstsein und nicht auf intellektuellem Wissen. Auf diesem Weg findet ein unterbewusster Informationsaustausch statt.

Leadbeater hat ein Buch über Auras geschrieben, die Informationen haben sich dadurch verbreitet und plötzlich nehmen alle Menschen Auras auf ähnliche Weise wahr. Ich habe aber mit der Zeit herausgefunden, dass die Farben bei der Aura keineswegs fundamental sind, genauso wie Chakren nichts Fundamentales sind.

Ich habe selbst lange Zeit geglaubt, dass die Farben bei Auras einen fundamentalen Aspekt darstellen, denn ich sehe Auras schon seit Mitte der 70er Jahre. Damals hat sich für mich mehrfach gezeigt, dass n Wahrnehmung von Auras zutreffend war. Ich glaube allerdings zu diesem Zeitpunkt, dass Auras vom physischen Körper ausgestrahlt werden und mit dem feinstofflichen Körper und dem Astralkörper zusammenhängen, denn ich habe auch dieselben Bücher gelesen.

Schließlich habe ich aber eigene Nachforschungen angestellt und dadurch herausgefunden, dass Auras nichts mit dem Körper zutun haben: Ich konnte nämlich auch Auras um Menschen auf einer Fotographie sehen. Im zweiten Schritt habe ich gemerkt, dass ich nicht mal ein Foto brauche, es reichte zu wissen, dass der Mensch existierte.

Wenn Sie z.B. zu mir sagen würden "Ich habe eine Freundin und ihr Name ist X", wenn sie dann an die Person denken, ist das alles, was ich brauche, um die Aurainformationen abzurufen. Denn Sie wissen, um wen es geht und ich brauche nur eine spezifische Adresse, die durch ihr Denken an die Person festgelegt ist. Es geht also überhaupt nicht um Ausstrahlungen des Körpers.

Natürlich gibt es beim Körper auch elektromagnetische Ausstrahlungen in unserem Körperumfeld, aber das ist keine Aura. Die Aura basiert allein auf Informationen und ich habe irgendwann herausgefunden, dass ich mir mein eigenen Ausgabeformat für diese Informationen festlegen kann.

Wenn ich die Farbe rot nicht als Repräsentation von Wut sehen wollte, konnte ich dafür auch eine andere Farbe definieren und die Informationen auf diesem Weg dargestellt bekommen. Das war eine große Überraschung für mich. Die erste Überraschung war, Auras um Menschen auf Fotos zu sehen, die zweite Überraschung war, dass ich gar kein Foto brauchte und die dritte Überraschung war, dass ich mein eigenes Ausgabeformat selbst festlegen konnte. Das funktioniert mit beliebigen Informationen.

Vor einigen Tage kontaktierte mich eine gute Freundin, die ich sehr schätze. Sie ist selbst ein intuitiver Mensch und stand kurz davor mit jemandem eine Geschäftsbeziehung einzugehen. Sie spürte intuitiv, dass irgendwas mit diesem Geschäftspartner nicht stimmte und frage mich deshalb um Rat. Ich gab ihr erstmal meine üblichen Antworten aus der Sicht des großen Ganzen, denn ich beantworte solche Fragen nur ungern. Sie wollte aber eine ganz konkrete Aussage von mir.

Ich stellte ihr also einige Fragen zu dieser geplanten Geschäftsbeziehung und ließ mir dann die Informationen aus der Bewusstseinsdatenbank als Grafik darstellen. Meine Fragestellung war: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass diese Geschäftsbeziehung zu ernsten Problemen führt. Oberhalb der Mittellinie bedeutete eine hohe Wahrscheinlichkeit und auf der X-Achse ließ ich mir eine längere Zeitperiode von mehreren Jahren anzeigen.

Dann variierte ich mehrere Parameter z.B. war eine Grafik zur Fragestellung "Die Person sorgt zwar für kleinere Probleme aber nichts wirklich ernstes". Da die Person vom Charakter her eher labil war, schlug die Kurve weit und unkontrolliert aus und war deshalb unbrauchbar. Also ließ ich mir einen Mittelwert anzeigen, wodurch man den Trend besser erkennen konnte.

Schließlich veränderte ich die Fragestellung auf "Die Person sorgt für erhebliche Probleme, von denen man sich aber erholen kann" und im letzten Schritt war die Fragestellung "Die Person sorgt für so extreme Probleme, dass man sich davon nicht mehr erholen kann". Ich habe dieser Freundin dann also den Wahrscheinlichkeitsverlauf für diese drei Szenarien mitgeteilt.

In diesem Fall ließ ich mir die Informationen also als Grafik darstellen, aber man kann auch andere Ausgabeformate wählen. Ausgabeformate können auch Farben oder Formen sein. Wenn man jedoch gar kein Ausgabeformat festlegt, erhält man die Informationen im Standardformat, dies entspricht dem Format, das der Mehrheit also dem Gruppenbewusstsein entspricht.

Wenn man eigene Formate definiert, erhält man die Informationen eben auf die definierte Weise. Wenn man mich nach dem Gesundheitszustand einer Person befragt, schaue ich mir in der Regel die Prognose an. Auf der Y-Achse lasse ich mir Gesundheit von ganz unten "praktisch tot" bis ganz oben "kerngesund" darstellen. Auf der X-Achse lasse ich mir dann die Zeit z.B. über 10 Jahre anzeigen, um dadurch zu erfahren, wie sich die Gesundheit entwickeln wird.

Dann sehe ich z.B. dass es mit der Gesundheit über die Jahre lange Zeit bergab geht, dann wird es wieder besser und pendelt sich auf einem Mittelwert ein. Der Zeitmaßstab dabei kann Jahre, Jahrzehnte oder Stunden betragen, das kommt allein auf die Fragestellung an. Die meisten Menschen wissen aber nicht, dass das geht.

Ich habe das selbst lange Zeit nicht gewusst und habe es auch nur herausgefunden, weil ich Wissenschaftler bin und damit experimentiert habe. Ich nehme nichts ungeprüft als Tatsache hin, sondern hinterfrage stehts, ob es nicht auch anders sein könnte. Anstatt die vorgegebenen Formate einfach zu übernehmen, habe ich begonnen mit unterschiedlichen Ausgabeformaten zu experimentieren.

Dadurch habe ich herausgefunden, dass ich eigene Ausgabeformate definieren kann. In ihrer Frage haben sie nach meinem mentalen Head-Up-Display und den Balken die ich mir um den Kopf von Menschen herum anzeigen lasse gefragt. Wenn Sie sich z.B. die Gesundheits-Aura eines Menschen betrachten, rufen Sie einfach Informationen über seine Gesundheit hab.
 
Bei der emotionalen Aura geht es hingegen um Informationen über den Geisteszustand der Person. Bei der spirituellen Aura geht es um den Grad spiritueller Entwicklung. Im Grunde geht es dabei aber stets um Informationen und durch die Auras legen sie nur die Ausgabeformate für die Informationen fest.

Was sind dabei die Standardinformationen? Emotionen, spirituelle Entwicklung und Gesundheit. Deswegen habe wir diese Auras, weil sie für Informationen stehen, für die man sich interessiert. Wenn ich mir z.B. die spirituelle Aura einer Person angesehen wollte, sah ich um den Kopf herum mehrere Lichtstrahlen. Das waren quasi Lichtstrahlen und umso weiter jemand spirituell entwickelt war, umso mehr dieser Lichtstrahlen hatte er um seinen Kopf.

Wenn jemand gar nicht spirituell entwickelt war, fehlten diese Lichtstrahlen völlig. Wenn jemand etwas spirituell entwickelt war, hatte er einige kleine Lichtstrahlen, wer etwas weiter entwickelt war, hatte längere Lichtstrahlen. Wenn jemand deutlich weiter entwickelt war, befand sich am Ende des Balkens ein Stern und von dort bildeten sich neue Lichtstrahlen. Bei extrem weit entwickelten Menschen, gab es mehrere solcher Reihen von Lichtstrahlen mit Sternen.

Es gab glaube ich 7 solcher Balken. Jemand der richtig weit entwickelt war, hatte 4 oder 5 Gruppen von Lichtstrahlenbalken jeweils mit Sternen dazwischen. Die Balken wurden immer länger und hatten kräftigere Farben. Dieses ganze Ausgabeformat war aber einfach meine Metapher und sie entsprach dem Standardausgabeformat.

Ich habe dieses Ausgabeformat also nicht selbst erfunden, sondern habe es einfach übernommen und es hat gut funktioniert. Aber um auf Ihre letzte Frage zurückzukommen: Schaue ich mir diese Informationen bei jedem Menschen an, den ich treffe? Analyse ich jeden Menschen? Nein, das mache ich nicht und das ist auch nicht zielführend.

Es gibt gute Gründe dafür, dies nicht zu tun. Eine Ausnahme stellen ganz spezifische Situationen dar, in denen man zu wenig Informationen über eine Person hat, der man helfen möchte. Da stellt sich z.B. die Frage, welcher dieser zwei Ansätze wäre hier der sinnvollere und dann macht es sich entsprechende Informationen abzurufen. Dadurch vermeidet man grobe Fehler zu machen.

Solche Informationen auf paranormalem Weg abzurufen - also z.B. Remote Viewing zu betreiben oder sich die wahrscheinliche Zukunft anzuschauen - hat aber einen klaren Nachteil: Man schadet sich dadurch nämlich selbst. Wir sind alle hier, um Erfahrungen zu machen. Sie verfügen über freien Willen, um dabei Entscheidungen zu treffen und über diese Entscheidungen entwickeln sie sich weiter oder eben auch nicht.

Sie können übers Abrufen solcher Informationen versuchen, das System auszutricksen, indem sie stets die wahrscheinliche Zukunft betrachten und dadurch allen Herausforderungen und Problemen aus dem Weg gehen. Jedes Mal wenn sie jemand kennenlernen, schauen sie erstmal nach, ob diese Person ihnen später irgendwann mal Probleme bereiten wird und gehen ihr dann sofort aus dem Weg. Dadurch nehmen sie sich aber selbst sämtliche Lernerfahrungen, die sie durch solche Interaktionen machen könnten.

Das ist keine gute Idee. Sie schaden sich dadurch selbst. Lassen Sie das alles los und interagieren Sie einfach mit den Menschen im jeweiligen Moment. Leben sie im jetzigen Moment und lernen Sie aus Ihren Fehlern. Alles wird sich dabei schon auf die richtige Weise entwickeln.

Mit dem Versuch vorausschauend zu handeln, wollen Sie im Grunde alles kontrollieren, damit sich alles stets so entwickelt, wie Sie das wollen. Lassen Sie dieses Kontrollbedürfnis einfach mal los und hören Sie auf alle Menschen zu analysieren, um dadurch clevere Entscheidungen zu treffen. Treffen Sie einfach die jeweils beste Entscheidung im jetzigen Moment und lernen Sie mit den Konsequenzen dieser Entscheidungen umzugehen.

Nur auf diesem Weg können Sie wirklich etwas neues lernen. Man kann zwar auf paranormalem Weg solche Informationen abrufen, aber umso besser man darin wird, umso offensichtlicher wird, dass man es lieber bleiben lassen sollte. Diese ganze Thematik ist allerdings für viele Menschen sehr reizvoll. Sie wollen außerkörperliche Erfahrungen machen und Remote Viewing betreiben.

Solange der Wunsch solche Erfahrungen zu machen dazu führt, dass diese Menschen an sich arbeiten und ihre Ängste überwinden, ist da erstmal nichts gegen einzuwenden. Irgendwann werden sie dabei ihr Egobedürfnis alles zu kontrollieren überwinden und dann einfach loslassen.

Es ist schon interessant, dass Menschen mit den größten paranormalen Fähigkeiten, diejenigen sind, die sie am wenigsten einsetzen. Einfach weil sie keinen Grund darin sehen, sie einzusetzen. Sie haben ihr Bedürfnis alles zu kontrollieren überwunden und leben das Leben einfach so, wie es sich ergibt.

Ich habe also kein besseres Ausgabeformat als das mit Lichtbalken um den Kopf entwickelt, schlicht weil ich es so selten einsetze und es funktioniert ja auch gut. Ich nehme Menschen grundsätzlich so an, wie sie sind.

Das gleiche gilt auch für meine Heilaktivitäten. Ich werde immer wieder per Email von Menschen kontaktiert, dabei geht es oft darum z.B. die Mutter von jemandem zu heilen, die gestern in Krankenhaus eingeliefert wurde. Ich erhalte Dutzende solcher Anfragen und ein Teil von mir möchte jedem dieser Menschen helfen. Ein anderer Teil von mir sagt jedoch "Es ist deren Leben und sie müssen mit diesen Herausforderungen umgehen".

Es ist also immer ein innerer Zwiespalt, denn ich möchte natürlich anderen Menschen helfen. Andererseits möchte ich diesen Menschen aber auch nicht die Möglichkeit zur Weiterentwicklung wegnehmen, indem ich ihre Probleme für sie aus dem Weg räume. Man kann also durch Hilfe eine wichtige Lernerfahrung verhindern und wenn man ihre Probleme für sie löst, fehlt ihnen eine wichtige Herausforderung, um sich weiterzuentwickeln.

Deshalb versuche ich mich so oft wie möglich vor solchen Anfragen zu drücken. Ich mache paranormale Dinge nur sehr ungern. Mit einem Papagei auf der Schulter Seancen abzuhalten, ist nicht mein Ding. Solche paranormalen Eingriffe sind nicht wirklich hilfreich für die betroffenen Menschen. Es hilft höchstens ihrem Ego, denn sie wollen, dass es ihrer Mutter besser geht und das ist wichtig für sie.

Ob die Mutter überlebt ist hier nicht die wesentliche Fragestellung, worum es wirklich geht ist, was werden die Betroffenen aus dieser Erfahrung lernen. Was wird die Mutter und alle anderen daraus lernen? Der Tod ist nur ein Übergang, von höherer Warte aus betrachtet wechselt man dabei nur die Rolle und der Tod ist nichts wirklich Schlimmes.

Das hört natürlich niemand gerne in so einer Situation und jemand zu sagen, dass er mit dieser Situation umgehen lernen muss, ist schwierig. Betroffene wollen in diesem Moment jemand, der das Problem für sie löst und wenn man das Problem nicht für sie löst, sind Betroffene unglücklich. Betroffene denken, dass ich in der Lage bin, ihr Problem zu lösen und wenn ich das dann nicht mache, betrachten sie mich als Quacksalber.

Das ist einer der problematischen Aspekte des öffentlichen Sprechens über paranormale Fähigkeiten. Solange ich meinen Mund halte weiß niemand, dass ich eventuell ihrer Mutter helfen könnte. Wenn man allerdings an die Öffentlichkeit damit geht, weil man möchte, dass sich mehr Menschen über diese Aspekte bescheid wissen und ihr Bewusstsein diesbezüglich erweitern, dann kontaktieren einen plötzlich viele Menschen, die Hilfe haben wollen, damit sich ihr Ego dadurch besser fühlt.

Es geht hier schließlich um die eigene Mutter und da sind viele Emotionen mit im Spiel. Da nicht zu helfen ist schwer und öfters mache ich es dann doch aber inzwischen kriege ich zehn mal mehr solcher Emails und ich versuche mich davor zu drücken, wenn es irgendwie möglich ist.

Man hilft Betroffenen dadurch nicht wirklich, Betroffene glauben das zwar aber es hilft ihnen nur wenn man es kurzfristig betrachtet. Da hilft es tatsächlich und sie fühlen sich besser dadurch. Aus der Sicht des großen Ganzen betrachtet, hilft man ihnen nicht wirklich und diese Betrachtungsweise ist hier die wesentlichere.


Matrixwissen: Tom, vielen Dank für das Interview

Tom Campbell: Gerngeschehen, wir haben über einige interessante Themen gesprochen aber ich bin mir nicht so sicher ob ich wirklich alle ihre Fragen beantwortet habe. Wir haben zumindest viele interessante Details behandelt.

 

Kommentare   

0 #1 gregvong 2014-11-12 11:03
Hallo,

es ist nicht zu übersehen, dass der Erzählonkel Campbell eine große Faszination auf Euch ausübt, was man z.T. sogar gut nachvollziehen kann. Die Grenze des guten Geschmacks ist jedoch erreicht, wenn er - so an passant - erklärt, er könne jemanden an einem anderen Ort "heilen" (sic!), während er hier einen Vortrag hält. Der Spaß hört spätestens da auf, wo man die Intelligenz des Zuhörers beleidigt, besonders aber seine Gefühle... Hab vor kurzem meine beste Freundin verloren (akute Leukämie). Hätte er sie heilen können?! Unfassbar.
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Jill Price ist eine von etwa 20 Personen auf der Welt mit dem hyperthymestischen Syndrom – dies bedeutet sie kann sich an das exakte Datum für jedes Ereignis in ihrem Leben als auch für Ereignisse im Weltgeschehen erinnern. Tests durch Universitäten ergaben, dass ihre Fähigkeiten echt sind.

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00108iIn seinem Vortrag spricht Autor Charles Eisenstein über die Funktion von Geld und wie es die Beziehung der Menschen zur Welt verändert hat. Er teilt seine Vision über eine Gesellschaft, in welcher die Menschen ihre Beziehung zur Natur neu entdecken und Wertschätzung nicht mehr nur in Geld ausgedrückt wird. Ein Teil wurde deutsch synchronisiert.

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00100a 120John Perkins arbeitete viele Jahre als Chef-Ökonom eines großen Be- ratungsunternehmens. Im Lauf der Jahre wurde er sich immer mehr über die massive Korruption bewusst, auf der das Imperium der USA basiert. Einige Zeit spielte er das Spiel mit, schließlich kündigte er und erzählte, was er erlebt hat. Ein wirklich sehenswertes englisches Interview !

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9/11 - Untersuchung eines schweizer Historikers

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Dr. Daniele Ganser ist schweizer Historiker, der an der Universität Basel unterrichtet. In diesem Vortrag stellt er die Ereignisse von 9/11 aus Sicht eines Historikers vor. Ein sehenswerter Überblick zu Themen und Beweisen, welche die Massenmedien nicht erwähnen.

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Crashkurs

00106gChris Martenson's "Crashkurs" aus dem Jahr 2009 wurde vor kurzem komplett deutsch synchronisiert. In diesem Vortrag werden die systemimmanenten Probleme von Wirtschaft, Finanzsystem und Gesellschaft auf verständliche Weise erklärt.

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The Story of Stuff

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The Story of Stuff ist ein deutsch-synchronisierter 20-minütiger Dokumentarfilm, der einen kritischen Blick auf die westliche Konsumkultur wirft und dabei auch das Thema versteckter Kosten bei der Produktion billiger Waren beleuchtet.

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02055e
Im September 2006 trafen sich über 100 große Denker zu einem Gespräch in Berlin. Während dieses 9-stündigen Tages wurden allen Teilnehmern 100 tiefgründige Fragen gestellt und ihre Antworten wurden gleichzeitig gefilmt.

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In dieser englischen Vortragsreihe gibt Mark Passio eine umfassende Übersicht über seine Suche nach Wahrheit. Mark deckt dabei ein breites Spektrum ab, er ist ein exzellenter Sprecher und die Vorträge sind übersichtlich strukturiert. Sehr empfehlenswert !

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Link zum Dokumentarfilm im Quellen-Bereich

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