Quellen Highlights  

Verstand, Gehirn und Bewusstsein

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Eine Gruppe renommierter Neurowissenschaftler und Ärzte präsentierte ihre neusten Erkenntnisse bezüglich Verstand, Gehirn und Bewusstsein bei den Vereinten Nationen in New York. Ihre Forschungsergebnisse sind revolutionär und deuten auf das Entstehen eines neuen wissenschaftlichen Paradigmas hin. Einige sehenswerte Videos wurden deutsch synchronisiert.

Link zu einigen ausgewählten Videos des UNO Symposiums

Holographisches Universum

00156eAutor Michael Talbot interessierte sich für Parallelen zwischen Mystik und Physik. Ein von Wissenschaftlern entwickeltes holographisches Realitätsmodell kann zahlreiche bisher unerklärliche Phänomene erklären. Michael stellt das Modell vor und spricht über persönliche Erfahrungen, die seine Weltsicht diesbezüglich geprägt haben. Das Interview wurde komplett deutsch synchronisiert.

Link zum Interview im Quellen-Bereich

Untersuchung von Nahtod-Erfahrungen

00102cDr. Pim van Lommel ist holländischer Kardiologe und hat begonnen Nahtod-Erlebnisse mit wissenschaftlichen Methoden zu erforschen, nachdem zahlreiche seiner Herzstillstands-Patienten ihm von Beobachtungen erzählten, die sie machten, als sie klinisch tot waren. Das gesamte Interview wurde deutsch synchronisiert.

Link zum Interview im Quellen-Bereich

Wissenschaftswahn

00325tBiochemiker Dr. Rupert Sheldrake untersuchte irre- führende Aspekte der Wissenschaft, speziell Annahmen auf denen die moderne Wissenschaft basiert. Dafür erforschte er die Historie einiger wissenschaftlicher Dogmen und präsentiert seine unbequemen Entdeckungen dazu. 30 Minuten seines englischen Vortrags wurden deutsch synchronisiert.

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Die Macht des Unterbewusstseins

00103dBruce Lipton war Biologie-Professor. Während seiner Forschung mit Genen machte er beeindruckende Entdeckungen. Seine Kernbotschaft : Ihre unterbewussten Überzeugungen bestimmen ihr Leben. Die ersten 24 Minuten des Interviews wurden deutsch synchronisiert.

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Struktur der Realität

00136kThomas Campbell ist Physiker und arbeitete für die NASA. Während der letzten 30 Jahre entwickelte er seine "Theorie von Allem" in der er Physik und Metaphysik in einer ganzheitlichen Theorie zusammenführt. 18 Minuten seines englischen Vortrags wurden deutsch synchronisiert.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

PSI-Forschung

00224vDr. Dean Radin hat sowohl Elektro-technik als auch Psychologie studiert und erforscht seit 12 Jahren PSI-Effekte wie Telepathie und Vorahnungen über die Zukunft. Die von ihm dokumentierten Messergebnisse zeigen, dass diese Phänomene real sind. Ein Interview mit Dean wurde deutsch synchronisiert.

Link zum Interview im Quellen-Bereich

Wege zum Erwachen

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In diesem englisch-sprachigen Vortrag identifiziert Neil Kramer unterschiedliche Bewusstseinsfilter, die unsere Wahrnehmung der Welt, wie sie wirklich ist, verschleiern und er gibt Hinweise, wie man die Filter abbauen kann Die interessantesten Teile des Vortrags wurden deutsch synchronisiert.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

Kinder erinnern frühere Leben

00101bDr. Jim Tucker ist Psychiater an der Universität von Virginia. Er hat insgesamt 2500 Fälle von Kindern untersucht, die detailierte Erinnerungen an frühere Leben haben. In diesem komplett deutsch synchronisierten Interview spricht er über Fälle, wo Kinder überprüfbare Informationen wie Namen und Lebensumstände genannt haben.

Link zum Interview im Quellen-Bereich

Erlebnisbericht eines Schlaganfalls

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Neuroanatomistin Jill Bolte Taylor bemerkte eines morgens, dass sie gerade einen massiven Schlaganfall erlitt. Während des Schlaganfalls studierte und merkte sich jeden Augenblick dieser Erfahrung. Dieser englische Vortrag mit deutschen Untertiteln ist ihr Erfahrungsbericht.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

Informationsfilterung im Internet

00118sIn diesem englischen Vortrag spricht Eli Pariser über Internetfilter, die eine nutzerspezifische Vorselektierung von Informationen bei Suchmaschinen oder auch bei Facebook durchführen. Diese Vorfilterung stellt nur solche Informationen bereit, die zum Verhaltensprofil des Nutzers passen und bestätigen somit sein bestehendes Weltbild.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

Kornkreise

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Dieser prämierte englische Dokumentarfilm untersucht das Kornkreisphänomen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Präsentiert wird wissenschaftliche Forschung zusammen mit Videos und Bildern der eindrucksvollsten Kreise.

Link zum Dokumentarfilm im Quellen-Bereich

The Day Before Disclosure

02063mDieser englische Dokumentarfilm behandelt das Thema der Präsenz von UFOs und außerirdischer Intelligenz auf der Erde. Es werden Beweise der letzten 60 Jahre zusammen mit Interviews von Zeugen aus Militär und Regierung gezeigt. Eine Sammlung ungewöhnlicher Informationen. Teile des Films stehen auf deutsch zur Verfügung.

Link zur Dokumentation im Quellen-Bereich

   

00136k

Thomas Campbell ist sowohl Physiker als auch Forscher in den Bereichen Bewusstsein und Struktur der Realität. Während der letzten 35 Jahre hat er seine "Theorie von Allem" entwickelt, in der er sowohl Physik als auch Metaphysik in einem ganzheitlichen Modell zusammenbringt.

Dies ist das dritte Matrixwissen-Interview vom 4. Januar 2013. In diesem Interview stelle ich Tom einige Fragen zu Themen über die ich ihn in seinen anderen Interviews noch nicht habe sprechen hören. Da dieses Interview eine Fortsetzung früherer Interviews ist, steigen wir direkt und ohne lange Einführung in die Fragen ein.

Menschen, die noch kein anderes Material von Tom kennen, können sich das Interview zwar problemlos anhören, aber zumindest werden ein paar Begriffe, die Tom verwendet, dann eher unverständlich bleiben. Deshalb ist das Ansehen einiger der Einführungsvideos von Tom zur Vorbereitung sinnvoll. Von daher ist dieses Interview vielleicht primär für Menschen interessant, die Tom's My Big TOE-Theorie bereits kennen, aber gerne mal Tom über ein paar neue Themen sprechen hören wollen.

Für Menschen die Tom's Theorie noch nicht kennen, ist es vielleicht eine gute Idee sich die Sammlung seiner auf deutsch übersetzten Antworten auf frühere Fragen anzuschauen. In der Liste findet man auch ein Video zur Frage "Wer ist Thomas Campbell ?" - eine 13-minütige Vorstellung zu seiner Person.

Tom's Webseite ist : http://www.my-big-toe.com

Tom's Youtube Kanal : http://www.youtube.com/twcjr44

 

Das Interview wurde ursprünglich auf englisch geführt, allerdings wurde es inzwischen auch auf deutsch übersetzt. Man findet hier sowohl eine Übersetzung in Textform weiter unten in diesem Artikel als auch eine deutsche Audio-Synchronfassung als Video.

Hier zunächst die Zeitmarken für die deutsche Audio-Synchronfassung :

0:00:15 Unsere veränderte Wahrnehmung von Zeit in Extremsituationen wie einem Autounfall
0:04:35 Vergleich der wahrscheinlichen Zukunft mit der später tatsächlich eingetretenen Zukunft
0:14:00 Umgang mit Gefühlen und Emotionen
0:19:55 Tiefere Ursachen für die Erkrankung an Alzheimer
0:26:25 Paranormal-begabte Kinder - Ratschläge für Kinder und Eltern
0:34:10 Verlieren der intuitiven Verbindung während man erwachsen wird
0:40:55 Die Realität anderer Menschen erzeugen
0:45:00 Bewusstseinzustand der Bevölkerung & Handlungsspielraum des US Präsidenten
0:52:00 Einflüsse von Glaubenssystemen auf Experimente sowie auf andere Menschen
1:04:25 Das größere Bewusstseinssystem & das Dilemma zwischen Wahrheit und Ignoranz
1:15:50 Seltsame "Zufälle" im Weltgeschehen und wie man sie deuten kann
1:26:55 Remote viewing - Begrenzen unsere Überzeugungen, was wir durch RV sehen können
1:33:50 Informationen zu Tom. seiner Webseite, seinen Büchern und Workshops
1:37:10 Ende des Interviews


Das gesamte Interview kann man sich auch in der englischen Originalfassung ansehen oder als MP3 Datei herunterladen.

Hier zunächst die Zeitmarken für die englische Fassung :

0:00:15 Unsere veränderte Wahrnehmung von Zeit in Extremsituationen wie einem Autounfall
0:04:40 Vergleich der wahrscheinlichen Zukunft mit der später tatsächlich eingetretenen Zukunft
0:14:05 Umgang mit Gefühlen und Emotionen
0:20:10 Tiefere Ursachen für die Erkrankung an Alzheimer
0:26:45 Hellsichtig-begabte Kinder - Ratschläge für Kinder und Eltern
0:34:30 Verlieren der intuitiven Verbindung während man erwachsen wird
0:41:25 Die Realität anderer Menschen erzeugen
0:45:30 Bewusstseinzustand der Bevölkerung & Handlungsspielraum des US Präsidenten
0:52:55 Einflüsse von Glaubenssystemen auf Experimente sowie auf andere Menschen
1:05:40 Das größere Bewusstseinssystem & das Dilemma zwischen Wahrheit und Ignoranz
1:16:55 Seltsame "Zufälle" im Weltgeschehen und wie man sie deuten kann
1:28:35 Remote viewing - Begrenzen unsere Überzeugungen, was wir durch RV sehen können
1:35:20 Informationen zu Tom. seiner Webseite, seinen Büchern und Workshops
1:38:40 Ende des Interviews

 

Download MP3 (englisch) : 2013-01-04_Matrixwissen.de_Tom-Campbell.mp3 (Rechte Maustaste und dann "Ziel speichern unter" um die MP3-Datei herunterzuladen)


Weiterführende Informationen :

Die alten Audioaufnahmen von Tom aus den 70ern auf die in der zweiten Frage eingegangen wird, kann man sich auf der Webseite des Monroe Instituts anhören, leider wurde die Webseite vor kurzem umgebaut und man findet die Audioaufnahmen jetzt nur noch über die Suchmaschine und nicht mehr über eine Übersichtsseite:

https://www.monroeinstitute.org/search/node/explorer%20series

Hier der direkte Link auf eine Aufnahme mit Tom Campbell vom 7.9.1976 (Tom's Teil startet bei Zeitmarke 1:30):


Download: https://www.monroeinstitute.org/sites/default/files/TMI_ExplorerSeries_Tape9.mp3

 


Deutsche Übersetzung (Text) 

1. Zeitwahrnehmung in Extremsituationen & gezielte Fehlinformationen

Matrixwissen : Dies ist das dritte Matrixwissen-Interview mit Physiker und Autor Thomas Campbell. Da dieses Interview die Fortsetzung von zwei früheren Interviews ist, wird an dieses Stelle davon ausgegangen, dass die Hörer bereits damit vertraut sind, wer Thomas ist und wir steigen deshalb direkt mit der ersten Frage ein.

Meine erste Frage betrifft das Thema "Wahrnehmnung von Zeit" : Mehrere Menschen, die Extremsituationen wie einen Autounfall oder einen Flugzeugabsturz überlebt haben, berichten, dass während des Unfalls Zeit langsamer als sonst abzulaufen schien. Dadurch waren sie in der Lage, deutlich mehr Details wahrzunehmen als im normalen Wachbewusstseinszustand.

Neurowissenschaftler Dr. David Eagleman hat Versuche durchgeführt, um festzustellen, ob unser Gehirn in Extremsituationen schneller arbeitet, ähnlich wie man den Prozessor eines Computers kurzfristig übertakten kann, um mehr Rechenleistung zur Verfügung zu haben. Seine Versuche haben jedoch gezeigt, dass dies nicht der Fall zu sein scheint. Was können Sie vor dem Hintergrund Ihrer My Big TOE Theorie darüber sagen, was in diesen Extremsituationen mit unserer Wahrnehmung von Zeit passiert ?

Tom Campbell : Das ist eine Frage, bei der ich mir nicht sicher bin, ob ich sie überhaupt beantworten kann. Zunächstmal wäre zu sagen, dass sich nicht die Zeit selbst verändert. Die Simulation, die wir als unsere Realität bezeichnen, läuft stets mit derselben Zeitschleife.

Unsere Wahrnehmung von Realität verändert sich jedoch permanent und meistens ist sie relativ unfokussiert. In der Regel haben wir eine sehr breite Wahrnehmung, nehmen jedoch nur wenig im Detail wahr. Durch die breite Wahrnehmung erreichen uns sehr viele Informationen und wir können so viele Informationen gar nicht verarbeiten. Meine Vermutung ist daher, dass in Extremsituationen nicht unser Gehirn schneller arbeitet, sondern dass sich unser Realitätswahrnehmungs-Fokus extrem einengt und man nur die Dinge wahrnimmt, die in diesem Moment wirklich wichtig sind.

Ich habe das selbst in einem Beinahe-Autounfall erlebt, dabei musste ich Lenkrad, Gas und Bremse extrem präzise bedienen und diese Bewegungsabfolge schien in Zeitlupe abzulaufen. In meiner Wahrnehmung war damals schlagartig alles andere ausgeblendet und meine volle Aufmerksamkeit war auf blitzschnelles richtiges Handeln ausgerichtet.

Das könnte also die Ursache für solche Wahrnehmungen in Zeitlupe sein, aber so ganz sicher bin ich mir dabei nicht. Ich vermute also es geht dabei mehr um unseren Realitätsfokus als dass Zeit selbst langsamer abläuft. Wir sind in der Lage deutlich mehr Informationen zu verarbeiten, wenn das mentale Geplapper temporär abgestellt ist und wir uns voll auf den jetzten Moment konzentrieren können.

Das bedeutet im Grunde das gleiche wie einen Prozessor zu übertakten, aber in Wirklichkeit bleibt die Rechenleistung gleich nur der sonst breite Wahrnehmungsfokus wird präzise auf ein konkretes Problem und einen bestimmten Moment fokussiert. Statt einer Übertaktung des Prozessors arbeitet er quasi mit normaler Rechenleistung aber eben nur an einem einzigen Problem.

Matrixwissen : Ok also man könnte sagen, wir entwickeln eine Art Tunnelblick und anstatt der normalerweise breit gefächerten Umfeldwahrnehmung, konzentrieren wir uns nur auf einen einzigen Aspekt.

Tom Campbell : Genau, dadurch hat man deutlich mehr Rechenleistung zur Verfügung, weil wir sie nicht für belanglose Aspekte verwenden. Das ist ähnlich wie in einen Meditationszustand einzutreten, das mentale Geplapper wird abgestellt und dadurch kann sich unsere Zeitwahrnehmung verändern.

Es kommt auch vor, dass man eine Stunde meditiert aber es fühlt sich so an, als ob nur 15 Minuten vergangen wären. Ein anderes Beispiel dafür ist die Traumwelt, da erlebt man eine Handlung die sich über viele Stunden oder sogar Tage erstreckt, aber man hat in Wirklichkeit nur 15 Minuten lang geträumt. Unsere Zeitwahrnehmung hat also viel damit zutun, worauf wir uns fokussieren.

 

Matrixwissen : Danke für die Antwort. Meine nächste Frage betrifft das Thema "Vergleich der wahrscheinlichen Zukunft mit der dann später tatsächlich eingetretenen Zukunft" : Vor 2 Jahren hatte ich mir eine der Originalaufnahmen Ihrer Versuche mit Bob Monroe aus den 70er Jahren angehört. (Anmerkung : Eine Sammlung von englischen Audio-Aufnahmen mit Tom aus den 70er Jahren findet man unter diesem Link)

Dabei stellt Ihnen Bob die Aufgabe, die Lage in Amerika einige Jahre in der Zukunft zu beschreiben und Ihre Beschreibungen waren ziemlich düster und sind zum Glück bisher nicht eingetreten. Daraus ergibt sich folgende Frage : Wenn Sie die wahrscheinliche Zukunft, wie Sie sie im Lauf der letzten 30 Jahre wahrgenommen haben mit der später tatsächlich eingetretenen Zukunft vergleichen, welche Muster haben Sie durch diesen Vergleich entdeckt ?

Tom Campbell : Das ist eine gute Frage und ich bin froh, dass Sie sie gestellt haben, denn sie ist für alle Menschen relevant, die Daten aus der Bewusstseinsdatenbank abrufen. Ein Aspekt dabei betrifft das Abrufen von Informationen, die einen persönlich betreffen, z.B. Informationen über den Ort, wo man lebt. In diesem Fall ist man nämlich nicht so objektiv und distanziert, wie bei unpersönlichen Informationen.

Darüber sollte man sich bewusst sein. Das ist auch der Grund, warum Ärzte nicht ihre eigenen Kinder operieren, denn sie verlieren dadurch ihre Objektivität und können die Situation nicht richtig einschätzen, weil sie ein persönliches Interesse am Ausgang der Operation haben. Das ist aber nur ein Aspekt der Antwort. Ich habe im Lauf der Jahre oft zukünftige geologische Ereignisse wahrnommen, das sind aber stets nur wahrscheinliche Ereignisse. Sie müssen nicht unbedingt genau so eintreten, wie wir sie wahrnehmen, vielleicht treten sie auch überhaupt nicht ein. Wir betrachten also nur die wahrscheinliche Zukunft und die kann sich verändern.

Was meine eigenen Wahrnehmungen düsterer Ereignisse betrifft, bin ich mir nicht sicher, ob sie sich einfach verändert haben. Das ist gut möglich, denn es geht darum, welche Ereignisse in der Welt unsere Weiterentwicklung auf lange Sicht am besten voranbringen. Dabei kommt es oft vor, dass unerfreuliche Dinge eintreten müssen, um unser Wachstum voranzubringen, einige Menschen müssen erst schwer krank werden, bevor sie sich ändern. Das gleiche trifft auch auf die Menschheit als Kollektiv zu und wir können auch als Gesellschaft Krankheiten entwickeln, die schlimme Folgen haben.
 
Ein dritter Aspekt der Antwort betrifft eine Einsicht, zu der ich erst in den letzten Jahren gelangt bin : Manchmal kommt es vor, dass das größere Bewusstseinssystem einem falsche Informationen liefert. Wenn man auf die Bewusstseinsdatenbank zugreift, erhält man im Grunde einen Informations-Download, aber das größere Bewusstseinssystem hat dabei stets die volle Kontrolle darüber, welche Informationen man bekommt. Es sorgt dafür, dass man genau die Informationen erhält, die einen in der eigenen Entwicklung voranbringen.

Die düsteren Szenarien mit Erdbeben und Flutwellen, die ich als zukunftige Ereignisse wahrgenommen habe, könnten auch in die Kategorie "bewusste Fehlinformation" fallen. Es könnte sich dabei um einen Test handeln, ob ich mir dadurch Angst machen lasse und deshalb Entscheidungen treffe, wie z.B. mit meiner Familie auf den höchsten Berg in der Gegend zu ziehen. Wären meine Entscheidungen also angstbasiert ? Das kann eine echte Herausforderung bzw. ein Test sein, um zu sehen, wie ich reagieren werde. Diese Informationen scheinen wahr zu sein, denn man erhält sie aus der gleichen Quelle aus der man bisher stets wahre Informationen erhalten hatte. Aber es könnte eben auch sein, dass einem das größere Bewusstseinssystem beibringen will, angstfrei Entscheidungen zu treffen.

Vor nicht allzulanger Zeit hat mir ein Bekannter eine Email geschickt, weil er bei mehreren medial begabten Menschen war, also solche, die wahrnehmen können, was in naher Zukunft auf einen zukommt. Alle Medien haben ihm übereinstimmend gesagt, dass sein Freund - nennen wir ihn X - nicht wirklich sein Freund ist und dass er Pläne schmiedet, die meinem Bekannten sehr schaden werden. Er hat davon aber bisher nichts gemerkt und betrachtet X eigentlich als guten Freund. Dazu wollte er meinen Rat. Ich habe ihm dann das Gleiche gesagt, was ich eben erklärt habe : Manchmal kann das größere Bewusstseinssystem einem Fehlinformationen zukommen lassen, um zu testen, wie man darauf reagiert. Wird man angstbasiert handeln ? Wird man sich von falschen Erwartungen leiten lassen ? Basiert man seine Entscheidungen auf den vorliegenden Fakten oder auf fragwürdigen Ratschlägen ? Wie führt man sein Leben ? Ich habe ihm deshalb geraten, seinen Freund X mit Respekt zu behandeln eben so wie es seinem bisherigen Verhalten entspricht.

Andererseits habe ich ihm geraten "sei wachsam und verlass Dich nicht auf irgendwelchen Glauben. Wenn Du mich fragst, was Du glauben sollst, dann ist das die falsche Fragestellung, denn Du solltest gar nichts glauben und alles nur als Möglichkeiten betrachten, denen Du die Wahrscheinlichkeiten zuordnest, die Dir richtig erscheinen. Deshalb halt die Augen offen, aber lass Dich von niemandem durch Informationen auf den Holzweg führen, die nur dazu dienen Deine Reaktion zu testen".

Manchmal erhalten wir also absichtlich Fehlinformation vom größeren Bewusstseinssystem. Wir können nie sicher wissen, ob die Informationen, die wir bekommen wahr sind. Wir sollten also unsere Lebensentscheidungen basierend darauf treffen, was wir für richtig halten und nicht basierend auf Informationen, die wir auf paranormalem Weg erhalten haben.

Matrixwissen : Das war eine wirklich interessante Antwort für mich, denn ich habe Sie noch nie etwas über gezielte Fehlinformationen durch das größere Bewusstseinssystem sagen hören...

Tom Campbell : Stimmt, deshalb habe ich auch am Anfang gesagt, dass diese Fragestellung wirklich wichtig ist. Wir erhalten manchmal solche Fehlinformationen einfach um zu testen, wie wir darauf reagieren. Wir sollten uns nie zu sehr auf paranormale Information verlassen.

Nehmen wir man an, Sie sind extrem gut darin zutreffende Informationen aus der Bewusstseinsdatenbank abzurufen. Sie werden dann zunehmend ihre Lebensführung auf diese Informationen ausrichten. Dadurch lassen sie sich jedoch durch diese Informationen manipulieren, sie schauen in die Datenbank, um etwas über zukünftige Ereignisse zu erfahren und basierend darauf optimieren Sie z.B. Ihr Einkommen, Ihre Beziehungen und alles andere. Solches Verhalten ist jedoch kontraproduktiv.

Aus Sicht der großen Ganzen ist es am sinnvollsten sich einfach den Dingen so zu stellen, wie sie sich entwickeln. Unsere Realität funktioniert nach dem Motto "Irgendwas passiert und wir müssen lernen damit sinnvoll umzugehen". Ob sich unser Bewusstsein weiterentwickelt oder ob es degeneriert hängt von unserer Reaktion auf die alltäglichen Herausforderungen des Lebens ab.

Wenn man sich auf paranormalem Weg Informationen besorgt und basierend darauf zukünftige Herausforderungen umschiffen will, dann handelt man aus seinem Intellekt heraus. Sie manipulieren dann Ihre Realität über Ihren Intellekt und das führt dazu, dass der natürliche Prozess des "Irgendwas passiert und wir müssen lernen damit sinnvoll umzugehen" - der unser Wachstum fördern soll - nicht länger funktioniert.

Sie leben dann in einer kontrollierten Welt und sie nehmen sich dadurch selbst einen essenziellen Aspekt Ihres Menschseins, nämlich den des "Irgendwas passiert und wir müssen lernen damit sinnvoll umzugehen". Stattdessen antizipieren Sie, was gleich passieren wird und handeln bereits bevor es überhaupt eingetreten ist.

Deshalb ist es wesentlich, dass man weder sich noch die paranormalen Informationen, die einem zur Verfügung stehen als zu wichtig ansieht, denn dann wird das ganze zu einem Glauben und Sie leben Ihr Leben basierend auf dem Glauben, was gleich passieren wird. Sie sollten jedoch jeglichen Glauben loslassen und einfach auf die Herausforderungen des Lebens reagieren, wenn sie auftreten, denn es ist kontraproduktiv alle Lebensentscheidungen nur basierend auf einem Glauben zu treffen.

 

2. Umgang mit Gefühlen & Tiefere Gründe für Alzheimer

Matrixwissen : Lassen Sie mich an dieser Stelle eine weitere Frage anfügen, die damit zumindest indirekt in Verbindung steht, sie betrifft die Rolle unserer Gefühle und Emotionen : Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen bezüglich unserer Emotionen. Ein Ansatz - der aus dem buddhistischen Glaubenssystem stammt - besagt, dass wir lernen müssen unsere Emotionen durch unseren Verstand zu kontrollieren, denn unkontrollierte Emotionen führen zu Leid. Deshalb muss man den Verstand dafür nutzen, um die Emotionen zu kontrollieren.

Andererseits gibt es den Ansatz, dass man auf seine Emotionen hören soll, denn sie stellen ein intuitives Navigationssystem dar. In dem Fall würde man den Emotionen quasi die Führungsrolle zusprechen und der Verstand folgt dieser Führung. Problematisch wird das Ganze bei negativen Emotionen, denn wenn die versuchen einen vor etwas zu warnen und man nutzt einfach den Verstand um solche Emotionen abzustellen, dann verpasst man diesen Warnhinweis. Welchen Umgang mit Emotionen würden Sie diesbezüglich empfehlen ?

Tom Campbell : Ich würde sagen keins von beidem, sondern eher eine Kombination davon. Wir sollten auf unsere Emotionen achten, wir sollten sie beobachten und uns über sie bewusst sein.

Unsere Emotionen einfach über den Verstand abzustellen, bedeutet Dinge unter den Teppich zu kehren, man wird sie dadurch nicht wirklich los. Wenn wir nur die Wahrnehmung unserer Emotionen abstellen, haben wir trotzdem weiterhin diese Emotionen, wir haben sie dann nur aus unserem Verstand verdrängt. Das ist aber keine hilfreiche Lösung. Man verhindert dadurch vielleicht eine Überreaktion, die man sonst später bereuhen würde, aber das ist ein minimaler Vorteil für den hohen Preis.

Wenn wir unsere Gefühle nur lange genug unterdrücken, werden sie andere Wege finden, um sich Gehör zu verschaffen. Man kann Emotionen nicht dauerhaft mit dem Intellekt abstellen. Wir sollten auf unsere Emotionen achten, denn sie sind Wegweiser. Gleichzeitig stellen sie eine Herausforderung für unser Ego und unsere Glaubenssätze dar. Achten Sie auf Ihre Gefühle, denn sie werden Ihnen zeigen, wie weit Sie wirklich in Ihrer spirituellen Entwicklung sind und wo Ihre Probleme liegen.

Wenn Sie z.B. Wut empfinden oder sich die Dinge nicht so entwickeln, wie Sie sich das vorstellen, dann wissen Sie sofort, dass es sich dabei um eine Reaktion Ihres Egos handelt. Darüber können Sie dann allerdings die Angst identifizieren, die hinter dieser Reaktion Ihres Egos steckt. Von daher würde ich sagen : Nutzen Sie ihre Emotionen als ein Hilfsmittel, seien Sie sich über Ihre Emotionen bewusst. Lassen Sie sie zu und nutzen Sie sie, um durch sie Ihre Ängste und Ihre Glaubenssätze zu identifizieren und versuchen Sie dann beide loszuwerden.

Wenn Sie das schaffen verändern sich Ihre Emotionen, denn ohne Ängste und Glaubenssätze treten Emotionen wie Wut oder Rache erst gar nicht auf. Es geht also nicht darum Emotionen loszuwerden, sondern man sollte sich in diesem Bereich innerlich reinigen und das geht nur indem man Ängste und Glaubenssätze loswird und das wiederum geht nur wenn man auf seine Emotionen achtet.

Alle negativen Emotionen, wie z.B. dass man ungerecht behandelt wurde oder dass man nicht ausreichend gewürdigt wurde, all diese Emotionen, die in irgendeiner Form negativ sind, deuten auf eine Angst hin, welche die Emotion auslöst. Sie stellen eine Ego-Reaktion dar, es dreht sich alles nur um "mich" um "meins". "Ich werde nicht angemessen gewürdigt" und so weiter. Das sind alles Ego-Reaktionen. Nutzen Sie deshalb Emotionen als Hilfsmittel, um Ängste und Ego loszuwerden, denn dadurch werden sich negative Emotionen von selbst auflösen. Negative Emotionen sind dann einfach nicht mehr Teil Ihres Emotions-Repertoirs und Sie müssen dazu nichts verdrängen.

Matrixwissen : Ja der Aspekt des Verdrängens von Gefühlen war der Teil, der auch mir dabei nicht richtig erscheint. Es gibt meistens gute Gründe für Gefühle...

Tom Campbell : Den Intellekt dafür zu benutzen, um sich dazu zu zwingen anders zu sein als man ist, stellt keinen guten Ansatz dar. Unser Intellekt ist in den meisten Fällen ein Werkzeug unseres Egos und man muss vorsichtig sein, wenn man seinen Intellekt dafür einsetzt sich anders zu geben als man wirklich ist. Wenn man das macht, *ist* man nicht anders, man tut nur so. Wenn man sich sagt "ich werde wohltätig und nett zu anderen Menschen sein" und man das nur aus dem Intellekt heraus umsetzt, ist das etwas völlig anderes als wirklich wohltätig und nett zu *sein*.

Die Idee, dass der Intellekt alles unter Kontrolle hat und dass wir ihn dazu nutzen können, um uns anders zu geben als wir wirklich sind, ist wenn überhaupt dann nur ein allererster Schritt in Richtung Weiterentwicklung. Der Intellekt ist zwar ein wertvolles Hilfsmittel aber sein Nutzen ist begrenzt. Jegliche Veränderung muss auf der Ebene des Seins erfolgen und man kann dabei nicht einfach nur so tun als ob. Auch wenn Sie so tun können, als ob Sie keine Emotionen haben, löst solches Verdrängen nicht die Probleme, auf die Ihre Emotionen Sie aufmerksam machen wollten. Sich so zu verhalten ist generell keine gute Idee.

 

Matrixwissen : Meine nächste Frage betrifft das Thema "Metaphysische Gründe für die Erkrankung an Alzheimer". Wo könnten die tieferen Gründe dafür liegen ? Bei Ihrer Antwort würde ich Sie darum bitten, über den Aspekt hinauszugehen, dass ein alterndes Gehirn die Möglichkeiten von Bewusstsein limitiert, sich durch das Gehirn auszudrücken. Mich würde speziell interessieren, ob wir durch die Erkrankung etwas lernen sollen, worin die tieferen Gründe für die Erkrankung liegen und wieso sie so häufig in westlichen Gesellschaften auftritt.

 

Tom Campbell : Ok, oft gibt es auf solche Fragen nicht eine einzige richtige Antwort, denn man kann das ganze aus mehreren Perspektiven betrachten bzw. auf unterschiedlichen Wegen angehen. Betrachten wir also einen Menschen der an Alzheimer erkrankt ist.

Wie Sie schon gesagt haben, stellt unser Gehirn den limitierenden Faktor dar, der bestimmt, wie sich unser Bewusstsein in dieser virtuellen Realität ausdrücken kann. Bewusstsein ist an die vorliegenden Regeln - also die physikalischen Gesetze - gebunden und diese Regeln legen fest, wie sich Bewusstsein in unserer Realität ausdrücken kann. Dieser Aspekt ist also ein reines Problem der physikalischen Gesetze bzw. der Biologie oder der Chemie und dies kann zu Limitierungen führen. Bei Alzheimer geht es hierbei insbesondere um die Limitierung von Erinnerungen. Man kann sich nicht mehr erinnern und ein anderer Aspekt von Alzheimer betrifft Veränderungen der Persönlichkeit.

Was lässt sich dazu aus der Sicht des großen Ganzen sagen ? Eine an Alzheimer erkrankte Person, speziell wenn sich die Erkrankung in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, kriegt im Grunde gar nicht mehr mit, was mit ihr geschieht. In gewisser Weise hat die Person bereits aus dieser virtuellen Realität ausgecheckt. Man wird vergesslich, weiss nicht mehr, wer man selbst ist oder wer die Menschen sind, die einen besuchen. Aus Sicht unserer Realität funktioniert man also nicht mehr, was jedoch nicht bedeutet, dass man nicht auf einer anderen Realitätsebene weiterhin sinnvoll funktioniert, denn durch Alzheimer kommt es zu keiner Schädigung unseres Bewusstseins.

Die Schädigung betrifft nur die Fähigkeit unseres Bewusstseins sich durch den physischen Körper in dieser virtuellen Realität auszudrücken. Alzheimer führt in der Regel zum Tod des Erkrankten, wobei das vermutlich auch damit zusammenhängt, dass Alzheimer primär bei älteren Menschen auftritt. Meistens führt die Degenerierung des Gehirns also zum Tod. Aus einer höheren Warte betrachtet, bereiten sich betroffene Menschen auf den Tod vor und befinden sich in einer Art Übergangsphase. Das Bewusstsein nimmt dabei keinen Schaden, das Problem liegt rein auf der Ebene des physischen Körpers.

Ein weiterer Aspekt betrifft die Lernerfahrung von Angehörigen und Freunden, die sich um einen an Alzheimer erkrankten Menschen kümmern. Der Umgang mit Alzheimerpatienten stellt eine erhebliche Herausforderung für die Familie, Freunde und Pflegepersonal dar, und alle können dadurch wichtige Lektionen bezüglich Mitgefühl lernen. Der Umgang mit einem Menschen, der nicht mehr in der Lage ist, etwas zurückzugeben, wie man sich das vielleicht von ihm erhoffen würde, stellt eine echte Herausforderung für alle dar, die regelmäßigen Umgang mit diesem Menschen haben bzw. sich um Betroffene kümmern. Wenn man an Alzheimer Erkrankte von früher kennt, nimmt man die extreme Veränderung wahr und man muss lernen, solche Menschen eher wie Kinder zu behandeln und nicht wie die Erwachsenen, die sie führer einmal waren. Dies stellt eine Lernerfahrung dar, der man positive Aspekte abgewinnen kann.

Wieso tritt Alzheimer so häufig in westlichen Gesellschaften auf ? Dazu fallen mir gleich ein paar Gründe ein : 1. Unsere Ernährung im Westen ist einfach grauenhaft, wir sind überfüttert und trotzdem unterernährt. Das beziehe ich auf unsere Kultur also auf die Mehrheit der westlichen Bevölkerung. Wir essen einen Haufen an Schund-Nahrungsmitteln, von denen wir nicht mal wissen, dass sie viele Kalorien haben und nur über einen geringen Nährwert verfügen.

Zum Teil lösen wir also diese Veränderungen in unserem Gehirn durch schlechte Ernährung über eine Periode von mehreren Jahrzehnten selbst aus. Das ist zumindest ein Aspekt, der dabei eine Rolle spielt. Ein anderer Aspekt betrifft unsere höhere Lebenserwartung : Die Medizin kann heute Krankheiten wie Infektionen heilen, an den früher viele Menschen gestorben sind.

Dadurch leben einige Menschen länger als sie es selbst für sinnvoll erachten. Es kommt vor, dass sich Menschen in eine mentale Sackgasse verlaufen, in der kein weiteres Wachstum möglich ist und solche Menschen checken sich dann einfach selbst aus. Sie sagen sich "Ich habe fertig, hier gibt's keine Möglichkeit für weitere Entwicklung mehr für mich, ich stecke fest und komme aus dieser Sackgasse nicht mehr raus und ich bin bereit zu sterben". Früher wären solche Menschen einfach gestorben, denn es gibt reichlich an Infektionskrankheiten, die sie aus der physischen Realität herausbefördert hätten. Heute ist das anders, heute verlängert die Medizin unser Leben, selbst wenn unsere Lebensqualität dagegen spricht. Manchmal entwickeln Menschen, die sich in dieser Situation befinden dann tödliche Krankheiten, wie z.B. Krebs oder eben Alzheimer. Das ist einfach ihr Weg, um sich aus der physischen Realität auszuchecken obwohl ihr Körper weiterhin funktioniert.

Andere Menschen hingegen erkrankten in der Blüte ihres Lebens an Alzheimer, manche Betroffene sind erst 40 oder 50. In solchen Fällen liegen vermutlich andere Gründe vor, z.B. generelle gesundheitliche Probleme. Es gibt also viele Gründe, z.B. könnte es sich um eine Lernerfahrung für die Angehören handeln oder die betroffene Person arbeitet innerlich an ihrem Übergang aus dieser physischen Realität in die nächste virtuelle Realität. Es ist vermutlich eine Kombination all dieser Gründe und eben unserer Ernährung.

 

3. Ratschläge für Eltern paranormal begabter Kinder & Verlust unserer intuitiven Verbindung während des Erwachsenwerdens

Matrixwissen : Für die nächste Frage begeben wir uns vom Ende des Lebens zum Anfang des Lebens, denn die Frage betrifft paranormal begabte Kinder. Ich wurde kürzlich auf eine dokumentarfilm-artige Fernsehserie aufmerksam, welche über Problemkinder berichtete, die paranormal begabt sind. Obwohl ich einige Aspekte interessant fand, waren andere Aspekte eher fragwürdig : Um den Kindern zu helfen, brachte man sie mit anderen Betroffenen zusammen aber das ganze schien mir eher als Freakshow zu enden, denn die meisten Kinder hatten bis dahin nie über ihre paranormalen Fähigkeiten mit anderen wie z.B. ihren Freunden gesprochen und auf einmal ist das alles vollkommen öffentlich und im Fernsehen zu sehen.

Meine Frage an Sie wäre deshalb : Welchen Rat würden Sie Eltern von Kindern geben, die offensichtliche paranormale Fähigkeiten an den Tag legen, die jedoch entweder nicht ernst genommen werden oder einfach von Psychiatern als geisteskrank eingestuft und deshalb mit Medikamenten behandelt werden damit ihre Wahnvorstellungen weggehen ? Welche Ratschläge wurden Sie sowohl den Kindern als auch den Eltern zum Umgang mit so einer Situation geben ?

 

Tom Campbell : Den Eltern würde ich raten, ihrem Kind zuzuhören. Es kann sein, dass sich Kinder so etwas nur einbilden, aber es könnte sich dabei eben auch um echte paranormale Informationen handeln. Es gibt in solchen Fällen zwei unterschiedliche Informationsquellen : Es könnten interne oder externe Informationen sein. Interne Informationen erzeugt man selbst, wir bezeichnen das oft als Fantasie. Externe Informationen hingegen erzeugt man nicht selbst, sondern man erhält sie und interpretiert sie so gut dazu in der Lage ist.

Eltern sollten das Ganze nicht aus einer rein glaubensbasierten Perspektive betrachten nach dem Motto „wenn unser Kind Sachen erzählt, die nicht normal klingen, dann stimmt mit unserem Kind etwas nicht und wir müssen es zu einem Psychiater schicken, der dann herausfindet, was unser Kind hat“. So kann man zwar vorgehen, aber es wäre besser, wenn Eltern offen für die Idee wären, dass ihr Kind vielleicht externe Informationen erhält und versucht so gut es eben kann mit diesen Informationen umzugehen.

Wenn das Kind keine direkten Probleme deshalb hat und diese Informationen das Kind nicht aus der Fassung bringen, sondern das Kind damit umgehen kann und das Ganze keine negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität des Kindes hat, dann sollten Eltern kein Problem erschaffen, wo gar kein Problem vorliegt.

Nur weil das Kind behauptet außerkörperliche Erfahrungen zu machen oder es sich an frühere Leben erinnert, sollte man darin allein erstmal kein Problem sehen, solange das Kind gelernt hat, damit erfolgreich umzugehen. Es wäre besser dem Kind mit Respekt zu begegnen und erstmal anzunehmen, dass das Kind weiß, wovon es spricht. Trotzdem müssen die Eltern genauso wie das Kind deshalb nicht unbedingt etwas davon glauben. Man kann so eine Erfahrung erstmal ganz neutral als Erfahrung betrachten und dann schaut man, ob sich durch die Erfahrung erlangte Informationen irgendwie überprüfen lassen oder ob man durch die Auseinandersetzung mit der Erfahrung ihr irgendeinen Wert abgewinnen kann. Wenn dem nicht so ist, dann ist es eben nur eine Erfahrung ohne besonderen Wert. Wir haben sehr viele solcher Erfahrungen ohne besonderen Wert. In diesem Fall ignoriert man das Ganze erstmal und vielleicht löst sich das Problem dadurch von ganz alleine.

Wenn die Erfahrung hingegen für das Kind wertvoll ist und sie das Leben des Kindes nicht irgendwie negativ beeinflusst, dann ermutigen sie das Kind dazu, damit zu experimentieren und zu schauen, ob es mehr darüber herausfinden kann und die Erfahrung dadurch ausbauen kann. Man sollte dem Kind helfen, keine Angst vor solchen Erfahrungen zu haben und ihm helfen, das beste aus den Erfahrungen zu machen. Kann das Kind dadurch vielleicht einen besseren Zugang zu seiner Kreativität bekommen oder ergibt sich ein anderer praktischer Wert aus der Erfahrung z.B. dass es dadurch etwas für sein Erwachsenwerden lernt ?

Als Vater würde ich also einen sanften und unterstützenden Ansatz verfolgen, wenn mein Kind über seltsame Informationen berichtet. Ich würde mir deshalb keine großen Sorgen machen, denn es ist für kleine Kinder eigentlich normal, dass sie mit nicht-physischen Realitäten in Verbindung stehen. Bis zu einem Alter von 7 oder 8 Jahren machen Kinder häufig außerkörperliche Erfahrungen. Sie nehmen diese allerdings nicht als außerkörperliche Erfahrungen wahr, sondern betrachten sie eher als Träume, die etwas realer sind als normale Träume. Solange Kindern solche Erfahrungen keine Angst machen, stellt das Ganze eigentlich kein Problem dar.

Was meinen Rat an betroffene Kinder betrifft würde ich sagen : Sprecht über solche seltsamen Erfahrungen mit Euren Eltern oder auch mit anderen, solange dies für Euch und Eure Entwicklung hilfreich ist. Wenn Ihr allerdings mit Euren Eltern sprecht und die sich nur darüber aufregen und sagen, dass Ihr nicht solchen Blödsinn erzählen sollt, dann würde ich darauf hören und nicht mehr mit ihnen darüber sprechen. Behaltet diese Erfahrungen in diesem Fall lieber für Euch und falls Eure Freunde ähnlich wie Eure Eltern reagieren oder Ihr vermutet, dass sie ähnlich reagieren werden, dann behaltet es einfach für Euch.

Trotzdem solltet Ihr deshalb keine Angst davor haben. Experimentiert einfach für Euch damit und habt Spaß dabei, versucht herauszufinden, wie Ihr die Erfahrungen weiterentwickeln könnt und welche weiteren Informationen Ihr dadurch herausfinden könnt. Stellt während diesen Erfahrungen Fragen und versucht eine sinnvolle Anwendung dafür zu finden. Falls das Ganze irgendwann langweilig für Euch wird, dann lasst es einfach bleiben. Solange es interessant ist und Euch Spaß macht, experimentiert weiter damit herum. Manchmal muss man als Kind solche Erfahrungen für sich behalten, denn die Menschen in Deinem Umfeld – egal ob Kinder oder Erwachsene - können solche Erfahrungen nicht wertschätzen. Dadurch kann man sich einsam fühlen, aber darüber kommt man hinweg und Du wirst damit schon klarkommen.

Eltern sollten einfach keine vorschnellen Schlüsse ziehen. Machen Sie ihrem Kind Mut und unterstützen Sie es darin, eigene Erfahrungen zu machen. Das gilt sowohl für paranormale Erfahrungen als auch für ganz gewöhnliche. Nur wenn der Umgang mit diesen Erfahrungen dem Kind Probleme bereitet und sie sich negativ auf das Alltagsleben des Kindes auswirken, sollten sich Eltern einmischen. Wenn dies der Fall ist, sollten die Eltern versuchen, die tieferen Ursachen des Problems zu ergründen :

Woher genau rühren die Probleme ? Liegen da irgendwelche Glaubenssätze oder Ängste zugrunde ? Falls dies der Fall ist, arbeiten Sie mit dem Kind an diesen Glaubensätzen und Ängsten anstatt die auf paranormalem Weg erlangten Informationen als Ganzes zu verteufeln oder zu verbannen, denn das bedeutet im Grunde vor dem Problem wegzulaufen und sich nur mit Symptomen zu beschäftigen. Gehen Sie also die Glaubenssätze auf denen die Ängste basieren an anstatt dem Kind einfach weitere paranormale Erfahrungen oder entsprechende Gedanken zu verbieten oder ihm zu raten, dass einfach ein fröhliches Lied singen soll, falls entsprechende Gedanken nochmal auftreten sollten. Solches Vorgehen ist nicht zielführend, es ist meist schwer umzusetzen und es hilft dem Kind nicht wirklich. Was hilft, ist die Auseinandersetzung mit Ängsten und Glaubenssätzen.


Matrixwissen : Ich habe noch eine zweite Frage, die mit der letzten Frage in Verbindung steht und sie betrifft das Thema „Verlieren der intuitiven Verbindung während man erwachsen wird“.

In einem Ihrer letzten Interviews sprachen Sie darüber, dass man sich in eine umfangreichere Realität einklinken kann und dadurch besser wahrnehmen kann, wie etwas, worauf man sich fokussiert, ins größere Gesamtbild passt. Im Lauf der letzten Jahre bin ich besser darin geworden wahrzunehmen, wie gut ein anderer Mensch in spiritueller Hinsicht „angebunden“ ist und dadurch ist mir bewusst geworden, dass irgendwo zwischen dem Alter von 10 bis 20 fast alle Menschen, diese intuititve Verbindung verlieren. Manchmal geschah dies praktisch über Nacht, manchmal war es ein Prozess von mehreren Monaten.

Denken Sie, dass dieser Verlust der Verbindung ein fundamentaler Aspekt des Menschseins ist und wie könnten wir diesen Verbindungsverlust minimieren, indem wir die Erziehung von Kindern in unserer Kultur verändern ?


Tom Campbell : Ich bin mir nicht so sicher ob wir diesen Verbindungsverlust wirklich minimieren wollen, denn es handelt sich dabei um einen natürlichen Prozess. Ich hatte vorhin bereits gesagt, dass man mit unserer Realität nicht auf paranormale Weise umgehen sollte. Unsere Realität existiert um darin Erfahrungen zu machen, es handelt sich dabei um eine virtuelle Realität, die dazu dient Erfahrungen in einer physischen Realität zu machen. Wir treffen Entscheidungen und dadurch entscheidet sich, ob wir uns weiterentwickeln oder degenerieren. Auf diese Weise funktioniert unsere Realität.

Wenn man einen erheblichen Teil seiner Lebenszeit außerhalb der physischen Realität verbringt, dann ist das im Grunde eine Art Realitätsflucht und man verpasst dadurch die eigentliche Lernerfahrung. Solange man eine gesunde Balance zwischen beidem findet und man sowohl Erfahrungen innerhalb als auch außerhalb der physischen Realität machen kann, ohne dass beide sich störend beeinflussen, man also ein aktives physisches Leben parallel zu einem aktiven nicht-physischen Leben führt – dann ist das ok und eine gute Idee. Denn in diesem Fall dominiert keiner von beiden Aspekten und im Idealfall verschmelzen die beiden Aspekte zu einer einzigen umfangreicheren Realität, in der man lebt.

Die meisten Menschen haben aber ein Problem mit dem nicht-physischen Teil dieser Erfahrung, denn sie wollen alles stets genau spezifizieren können und das funktioniert in diesem Fall nicht. Sie entwickeln Glaubenssätze wie z.B. dass alles nicht-physische verrückt ist und fürchten bei solchen Erlebnissen den Verstand zu verlieren oder sie glauben einfach, dass man so etwas nicht tun sollte und dass es sich dabei um Teufelszeug handelt. Menschen, die über eine natürliche Anbindung an nicht-physische Realitäten verfügen, entwickeln alle möglichen angstbasierten Glaubenssätze und in diesem Fall ist es besser, wenn diese Anbindung verloren geht.

Die meisten Menschen sind noch nicht so weit, mit solchen Erfahrungen sinnvoll umzugehen. Von daher sollten Sie die nicht-physischen Aspekte loslassen. Da dies auf die Mehrheit der Menschheit zutrifft, kappen die meisten Menschen ihre Anbindung, weil sie sonst negativ dadurch beeinträchtigt würden. Die Anbindung würde keine Hilfe beim Prozess des „Irgendwas passiert und wir müssen lernen damit sinnvoll umzugehen“ darstellen. Anstatt natürliche Entscheidungen zu treffen würde die Anbindung zu einer Art Konkurrenzkampf führen oder sich auf destruktive Weise auswirken und das wäre nicht gut. Von daher denke ich, dass die meisten Menschen diese Verbindung kappen, wenn sie in die Schule kommen, wenn in der 2ten oder 3ten Klasse Gleichaltrige eine wichtigere Rolle für sie spielen und wenn das Leben zunehmend anstrengend wird.

Wir verfügen also über diese natürliche Anbindung ab unserer Geburt aber im Alter von etwa 7 Jahren lassen wir sie los und beginnen linearer und logischer zu denken und zumindest in der westlichen Kultur unterwirft sich unsere rechte Gehirnhälfte der linken Gehirnhälfte. Die Kultur in der wir im Westen leben, bringt uns bei, dass die Anbindung unserer rechten Gehirnhälfte reiner Unsinn ist und deshalb lassen wir sie los. Wir sind so zwanghaft mit den Gedanken unserer linken Gehirnhälfte beschäftigt, dass es im Grunde ein natürlicher Prozess ist, diese Anbindung loszulassen.

Wenn wir Kinder dazu bringen könnten einen ausgewogenen Standpunkt einzunehmen, wenn das Umfeld von Eltern, Schule und Gleichaltrigen sie darin unterstützen würde, ausgewogen in beiden Welten zu leben und sie gleichzeitig kreativ und intuitiv sowie logisch und linear sein könnten, dann wäre das wunderbar. Nur die meisten von uns leben nicht in einem solchen wünschenswerten Umfeld und deshalb führt die Anbindung zu Problemen und wir lassen sie daher los.

Es gibt einzelne Menschen, die keine Probleme damit haben, die es schaffen beide Aspekte zu integrieren und diese Menschen leben ihr gesamtes Leben erfolgreich mit beiden Aspekten. Einige dieser Menschen sind dabei sehr erfolgreich, aber die meisten behalten das Ganze für sich, denn es gibt eben nur wenige Menschen in unserer Kultur, die damit etwas anfangen können. Die Mehrheit würde sich wohl sagen „na der hat wohl einen Sprung in der Schüssel, man sollte besser nicht darauf hören, was er zu sagen hat“. Außerdem wäre ein offener Umgang damit vermutlich nicht gut für die eigene Karriere – also zumindest solange man nicht Maler, Künstler oder Schriftsteller ist.
 
Die Menschen verlieren also diese Anbindung, weil sie nicht beide Aspekte erfolgreich in ihr Leben integrieren können, deshalb lassen sie den problematischen Aspekt der nicht-physischen Realitätsanbindung los. Der Verlust der Anbindung ist also weniger etwas, das den Menschen widerfährt oder das die Kultur den Menschen antut, sondern sie entscheiden vielmehr selbst, dass dieser Aspekt keinen hilfreichen Beitrag für ihr Leben darstellt, denn es sind zu viele negative und unbekannte Aspekte und zu viele Ängste und Glaubenssätze damit verbunden.

Das ist also meine Einschätzung dazu. Natürlich wäre es wunderbar, wenn das nicht so wäre und wenn Kinder ab ihrer Geburt von Eltern, Lehrern und Gleichaltrigen dazu ermutigt würden, sowohl die Fähigkeiten ihrer linken als auch ihrer rechten Gehirnhälfte zu entwickeln und beide gleichzeitig zu nutzen. Wir sollten unsere Intuition und unsere Kreativität genauso fördern, wie wir unsere linke Gehirnhälfte fördern, aber unsere Kultur unterstützt so eine ausgewogene Nutzung des Gehirn leider nicht.

 

4. Die Realität anderer Menschen erzeugen & Handlungsspielraum des US Präsidenten

Matrixwissen : Meine nächste Frage betrifft das Thema „Erschaffen der Realität von anderen Menschen“. Durch das Internet und Youtube haben eine Reihe von Menschen erhebliche Popularität erlangt. Auf diese Menschen richtet sich viel Aufmerksamkeit und sie sind vermutlich auch Zielscheibe unterschiedlichster Absichten von ihren Zuschauern. Denken Sie, dass die fokussierte Absicht einer großen Gruppe von Zuschauern auf ein Individuum Auswirkungen auf die von diesem Individuum erlebte Realität hat, selbst wenn weder das Individuum noch die ganzen Zuschauer daran glauben, dass unsere Absicht einen Einfluss auf die von uns erlebte Realität hat ?

 

Tom Campbell : Ja absolut, das kann auf jeden Fall passieren, was nicht heissen soll, dass dieser Fall zwingend eintreten muss, aber es kann eben passieren. Wir beeinflussen unsere Realität durch unsere Absicht aber die Absichten anderer Menschen spielen dabei auch eine Rolle. Es gibt sowas wie ein Gruppenbewusstsein, damit meine ich, dass Menschen sich selbst wenn sie nicht direkt und physisch miteinander interagieren trotzdem gegenseitig beeinflussen können, wenn sie z.B. aneinander denken. Ein Fan in einem anderen Land befindet sich trotzdem in einer gedanklichen Beziehung mit so einem Youtube-Star. Es findet also ein Energieaustausch statt und wenn sich der Youtube-Star dadurch beeinflussen lässt, dann führt dies zu einer Veränderung in seinem Leben.

Die Beeinflussung kann sowohl zu mehr Selbstvertrauen oder eben auch zu Ängsten führen. Sie kann das Ego vergrößern oder einen auf andere Weise beeinflussen. Wenn man hingegen ein gutes Verständnis von sich selbst und der eigenen Realität hat, dann findet diese Beeinflussung zwar trotzdem statt, man wird dann jedoch nicht unbedingt darauf reagieren. Man ist sich dann über die Beeinflussung bewusst und dadurch gleitet sie eher an einem ab als einen herumzuschubsen.

Die Absicht anderer kann uns also beeinflussen, sie verändert Meinungen oder Ansichten. Wenn man sich für längere Zeit in eine Gruppe von Menschen begibt, die vollkommen andere Überzeugungen hat als man selbst, dann würde sich die eigene Sichtweise langsam der Sichtweise der Gruppe annähern. Dieser Prozess hätte nichts damit zutun, dass die Gruppe einen mit logischen Argumenten überzeugt, sondern es liegt daran, dass man täglich mit der Gruppe interagiert und dadurch langsam beginnt, ihre Gefühle und Ansichten zu teilen. Man wird dann selbst der Gruppe ähnlicher, man stimmt mit ihr zunehmend überein. So funktioniert Bewusstsein, wir tauschen permanent Informationen mit unserem Umfeld aus aber eben auch mit Menschen, an die wir nur denken und die uns deshalb nahe stehen. Diese ganzen Informationen rauschen permanent durch das, was ich als das realitätsweite Netzwerk bezeichne.

Wenn sich Menschen z.B. Ihre Webseite ansehen, dann erhalten auch Sie von diesen Menschen Informationen, denn die Menschen denken über Sie nach und haben eine Meinung über Sie und das fühlen Sie. Sie müssen sich darüber jedoch nicht bewusst sein und es kann Sie trotzdem beeinflussen.

Wenn Sie allerdings über ein gefestigtes Selbstbild verfügen, wenn es gute Gründe für Ihr Handeln gibt und Sie sich nicht ruderlos durch Ängste und Glaubenssätze umhertreiben lassen, dann haben die Absichten anderer nur wenig Einfluss auf Sie. Wenn Sie allerdings ruderlos umhertreiben, dann können die Gedanken anderer einen erheblichen Einfluss auf Sie haben. Im Extremfall können Sie sich dadurch so umhergeschubst fühlen, dass Sie sich gar nicht mehr so sicher sind, wer Sie eigentlich sind. Das wiederum kann dann zu Ängsten führen. So eine Beeinflussung kann also stattfinden, aber sie muss eben nicht stattfinden.

 

Matrixwissen : Ich habe an dieser Stelle noch eine weitere Frage zum gleichen Thema, denn ich sehe da einen Konflikt bezüglich dem freien Willen von Prominenten speziell wenn wir globale politische Führungspersönlichkeiten betrachten : In ihren Vorträgen sprechen Sie oft darüber, dass die Gesellschaft den kollektiven Bewusstseinszustand der Bevölkerung widerspiegelt und dass Versuche eine Gesellschaft durch äußere Kräfte wie z.B. Gesetze verändern zu wollen stets zum Scheitern verurteilt sind, weil kein Gesetz den Bewusstseinszustand der Bevölkerung ändern kann.

Was können Sie bezüglich dieses Mechanismus über den freien Willen unserer politischen Führungspersönlichkeiten sagen ? Wir bezeichnen den US Präsidenten ja oft als den mächtigsten Mann der Welt, aber ist er aus Ihrer Sicht nicht einfach der Repräsentant des kollektiven Bewusstseinszustands seiner Bevölkerung und falls das der Fall ist, wäre der US Präsident dann nicht eher der US Bürger mit der wenigsten Macht von allen, weil der Bewusstseinszustand seiner Bevölkerung ihn auf radikale Weise einschränkt und sein freier Wille – zumindest in seiner Rolle als Präsident – praktisch nicht exisitiert. Was können Sie zu den hier wirkenden Kräften sagen ?

 

Tom Campbell : Alles was Sie gerade gesagt haben stimmt, aber das hat nicht unbedingt etwas mit dem freien Willen zu tun. Freier Wille bedeutet nicht, dass man alles machen kann, wozu man gerade Lust hat, aber man kann Entscheidungen treffen. Menschen mit hohem Bekanntheitsgrad sind zwar gewissen Einflüssen durch ihr Publikum, ihre Fans oder auch ihre Kritiker ausgesetzt, allerdings zwingt sie niemand dazu sich den Einflüssen entsprechend zu verhalten. Wenn man sich auf intellektueller Ebene über die Existenz solcher Einflüsse bewusst ist, braucht man sich nicht durch sie auf der Seinsebene beeinflussen lassen.

Der freie Wille wird dadurch nicht kompromittiert, denn die Entscheidungen trifft man stets selbst, aber die Entscheidungen basieren eben auf mehr oder weniger guten Informationen. Betrachten wir z.B. mal das Internet. Durch das Internet haben wir alle deutlich mehr Informationen zur Verfügung. Müsste man da nicht auch sagen, dass dadurch unser freier Wille beeinflusst wird ? Wir machen wegen des Internets und der darin verfügbaren Informationen heute Dinge, die wir sonst nicht tun würden. Handeln wir also wegen des Internets anders ? Nein, denn die Entscheidungen treffen wir schließlich selbst, wir haben eben nur mehr Informationen dafür zur Verfügung.

Wenn Sie also Informationen von Menschen erhalten, die versuchen Sie zu manipulieren, Sie diese Informationen eben rein als Informationen betrachten, dann haben Sie immernoch freien Willen was ihre Entscheidungen betrifft. Wenn Sie also die an Sie herangetragenen Schmeicheleien wie ein Schwamm aufsaugen und dadurch Ihr Ego aufplustern, dann ist das Ihre Entscheidung so zu handeln, niemand zwingt Sie dazu. Als Filmstar zwingt Sie niemand zu solchem verhalten, das ist Ihre Entscheidung und es wäre eine qualitätiv schlechte Entscheidung so zu handeln.

Was den US Präsidenten betrifft, der hat zwar theoretisch betrachtet viel Macht, aber wie Sie bereits beim Stellen der Frage erwähnt haben, unterliegt er extrem vielen Beschränkungen. Da wären zunächstmal politische Beschränkungen und dann noch persönliche Beschränkungen. Wenn aus so vielen Richtungen Einflüsse auf Sie wirken, welche Sie nicht kontrollieren können, dann können Sie nicht einfach machen, wozu Sie gerade Lust haben. In so einer Situation muss man clever genug sein, so viel wie möglich erledigt zu kriegen, wie es die vorliegenden Beschränkungen gerade noch zulassen. Das wird zu einem ziemlich komplizieren Eiertanz. Der US Präsident ist nunmal kein Diktator auf Lebenszeit, sondern er erledigt einen Job für 4 oder 8 Jahre und dabei ist er extrem vielen Einflüssen ausgesetzt und einer dieser Einflüsse ist die Bevölkerung.

Im Falle des US Präsidenten ist das nicht nur die amerikanische Bevölkerung sondern die Bevölkerung der ganzen Welt, denn die Aufmerksamkeit der ganzen Welt richtet sich auf ihn und übt Einfluss auf ihn aus. Damit muss er auf kreative Weise umgehen und dabei so gut wie möglich seinen Job erledigen. Was er dabei tut, ist vermutlich in den seltensten Fällen das, was er gerne tun würde, aber es ist eben der Kompromiss, den er vor dem Hintergrund der vorliegenden Beschränkungen realisieren kann.

Das ist aber kein Kompromiss, was den freien Willen betrifft. Man kann den eigenen Verstand dazu nutzen, jemanden zu heilen oder man kann ihn dazu nutzen jemanden krank zu machen. Ebenso können Sie mit Ihrem Verstand hilfreiche Ratschläge erteilen oder Sie können Ihren Verstand auch dafür nutzen, jemanden zu verwirren oder zu ärgern.

Sie können also versuchen andere Menschen zu beeinflussen und was Sie denken hat Auswirkungen auf andere Menschen und zwar nicht nur auf der Ebene des Intellekts. Aber diese anderen Menschen verfügen auch über freien Willen und können sich entscheiden, sich nicht beeinflussen zu lassen.

Der primäre Weg auf dem sich Menschen gegenseitig schaden anstatt sich zu heilen basiert auf Angst. Wenn ein Menschen keine Angst hat, ist es deutlich schwieriger ihn gedanklich zu manipulieren, denn bei angstfreien Menschen fehlt der Angriffspunkt, wo man den Manipulationshebel ansetzen könnte.

Wir befinden uns also in einem kooperativen energetischen Austausch. Niemand kann Sie gegen Ihren Willen zu irgendetwas zwingen. Sie treffen Ihre eigenen Entscheidungen und tragen auch die Verantwortung dafür. Andere Menschen für das eigene Handeln verantwortlich zu machen, ist nicht zielführend. Andererseits gibt es peramanent äußere Kräfte, die auf uns einwirken und versuchen uns zu beeinflussen. Diese Kräfte gehen von allen Menschen aus, die wir kennen, seien es Freunde oder die Familie. Jeder Mensch, den wir wertschätzen oder dessen Meinung uns wichtig ist, hat einen gewissen Einfluss auf uns.

Von daher akzeptieren wir eine gewisse Beeinflussung von solchen uns wichtigen Menschen und zwar sowohl auf intuitiver als auch auf intellektueller Ebene. Meistens ist das auch gut so, wir bewegen uns nunmal nicht als isolierte Inseln durchs Leben, die mit niemandem kommunizieren. All diese äußeren Einflüsse wirken also auf uns, aber es liegt in unserer Verantwortung, wie wir auf diese Einflüsse reagieren. Das sind eben nur Einflüsse und keine übermächtigen Kräfte, denen wir hilflos ausgeliefert sind. Wir können diese Einflüsse nicht nur kontrollieren, wir müssen dies sogar tun. Umso stärker unsere Persönlichkeit ist und umso klarer unser Verständnis darüber, was wir tun und warum, umso weniger werden wir von äußeren Einflüssen beeinflusst, außer wir lassen dies bewusst zu.

 

5. Einflüsse von Glaubenssystemen auf Experimente sowie auf andere Menschen

Matrixwissen : Ich habe noch eine Frage, die mit der letzten Frage in Verbindung steht und zwar betrifft sie Glaubenssysteme und ihre Auswirkung auf die physische Realität. Sie sagen häufig, dass unsere physische Realität nicht objektiv ist, aber dass wir in Fällen, wo geringe Ungewissheit vorliegt, unsere Realität näherungsweise als objektiv betrachten können.

Meine Frage dazu ist : Welchen Einfluss haben kollektive Glaubenssysteme unserer Kultur in diesem Fall ? Ein von der Bevölkerung geteiltes Glaubenssystem kann zweifellos beeinflussen, wie sich die Bevölkerung verhält, einfach weil sie etwas für wahr hält. Interessanter scheint mir dabei die scheinbare Objektivität im wissenschaftlichen Bereich. Wenn man z.B. eine Gesellschaft betrachten würde, in der alle Menschen die gleichen Ansichten darüber haben, wie unsere Realität funktioniert, wie würde sich diese Geschlossenheit auf „objektive“ Versuche von Wissenschaftlern auswirken ? Wenn man im Vergleich dazu eine Gesellschaft hätte, wo es 10 unterschiedliche Glaubenssysteme gibt und jeweils 10 Prozent der Bevölkerung gehört einem dieser 10 System an, würde dies dazu führen, dass bei „objektiven“ Laborversuchen eine breitere Streuung der Versuchsergebnisse zu erwarten wäre ? Dabei geht es mir weniger um die Fragestellung, was die Wissenschaftler selbst glauben, sondern eher was die Gesellschaft glaubt, der die Wissenschaftler angehören.

 

Tom Campbell : Das hätte schon Auswirkungen auf die Versuche, aber nur auf indirektem Weg. Der Effekt wäre also nicht direkt sondern indirekt : Die Wissenschaftler sind nämlich nicht immun gegenüber den kulturellen Glaubenssätzen ihrer eigenen Kultur. Die Glaubenssätze der Wissenschaftler und ihre Ängste wirken sich darauf aus, wie sie die Ergebnisse ihrer Experimente interpretieren. Außerdem wirkt sich beides auch darauf aus, welche Experimente sie überhaupt bereit sind durchzuführen. Aber wenn sie ein Experiment durchführen, beeinflussen ihre eigenen Glaubenssätze wie sie die Messdaten interpretieren. Die Wissenschaftler werden die Messdaten nämlich so interpretieren, dass sie zu ihren Glaubenssätzen passen und falls die Messdaten nicht im Einklang mit ihren Glaubenssätzen sind, werden die Wissenschaftler versuchen, die Messdaten wegzuerklären oder sie so umzuinterpretieren, dass sie doch wieder in ihr Glaubenssystem passen.

Sie werden Modelle entwickeln, welche die Widersprüche irgendwie auflösen. Kulturelle Glaubenssätze behindern also den wissenschaftlichen Fortschritt, denn die involvierten Wissenschaftler sind nicht wirklich aufgeschlossen. Sie schauen sich die Messdaten nicht unvoreingenommen an und ziehen aus ihnen keine neutralen Schlüsse sondern sie versuchen die Messdaten so auszulegen, dass sie irgendwie in ihr bestehendes Glaubenssystem passen. So funktioniert eben Wissenschaft, denn Wissenschaftler sind auch nur Menschen und Menschen verhalten sich nunmal auf diese Weise.

In unserer Kultur gibt es eine ganze Reihe von Experimenten - z.B. die des PEAR Labors an der Princeton Universität - welche zeigen, dass unser Geist Materie beeinflussen kann. Oder die Versuche von Hal Puthoff und Russell Targ von der Stanford Universität, die zeigen, dass Remote Viewing funktioniert. Solche Versuche werden also durchgeführt, aber wird solche Forschung von vielen Wissenschaftlern betrieben ? Nein, solche Versuche erfolgen nur in den Randbereichen der Wissenschaft. Die Mainstream-Wissenschaft ignoriert solche Forschungsergebnisse einfach obwohl sich die Versuch beliebig reproduzieren lassen.

Dass man die statistische Verteilung von Zufallszahlengeneratoren mit Gedanken beeinflussen kann wurde nicht nur an der Princeton Universität sondern auch an anderen Universitäten in der Welt gezeigt. Das Ganze ist reproduzierbar, die Ergebnisse sind eindeutig, es gibt keine methodischen Probleme dabei, aber was macht die Mainstream-Wissenschaft mit diesen Ergebnissen ? Sie ignoriert die Ergebnisse einfach, denn sie kann sie nicht erklären und die Ergebnisse stehen im Widerspruch zum gegenwärtigen wissenschaftlichen Glaubenssystem. Die Ergebnisse werden einfach beiseite geschoben und es wird behauptet, dass sie unmöglich stimmen können und die beteiligten Wissenschaftler Fehler gemacht haben müssen. Zwar erklärt niemand, wo denn genau der Fehler liegen soll, aber die Ergebnisse können unmöglich stimmen. Das ist aber reine Realitätsverweigerung. Von daher machen fast alle Wissenschaftler einen Bogen um Experimente, die zu Widersprüchen mit dem gegenwärtigen Glaubensystem führen könnten.

Falls solche Experimente dann doch mal gemacht werden, interpretiert man die Ergebnisse so um, dass sie doch wieder irgendwie ins gültige Glaubenssystem passen. Wir haben das z.B. im Bereich der Quantenmechanik so gemacht. In den ersten Jahren nachdem die Quantenmechanik erfunden wurde, waren viele Wissenschaftler geradezu begeistert davon, weil die alte mechanistische Betrachtungsweise die beobachteten Effekte nicht erklären konnte. 30 oder 40 Jahre später wandten sich viele Wissenschaftler jedoch von dieser Sichtweise ab und sagen einfach "ach das ist nur seltsame Wissenschaft, ihr fehlt jeglicher Bezug zur materiellen Welt. Man kann nur die Gleichungen aufstellen und lösen, aber man kann nicht darüber sprechen, was sie zu bedeuten haben. Man darf dabei nur die mathematischen Aspekte betrachten"

Dabei werden oft doppeldeutige Formulierungen verwendet, um dadurch irgendwie die Quantenmechanik wieder ins Gerüst einer rein materialistischen Wissenschaft und der Newton'schen Gesetzen zu zwängen. Wir tendieren dazu, alle Aspekte auszublenden, die nicht ins bestehende Glaubenssystem passen und behaupten einfach, sie würden nicht existieren oder man sagt einfach "ach das ist nur komisches Zeugs, das wir bisher nicht verstehen und deshalb wenden wir darauf nur die uns bekannten Gleichungen an und denken nicht länger darüber nach".

Durch dieses Vorgehen blockieren wir die Weiterentwicklung der Wissenschaft. Diese kulturellen Glaubenssätze sind in dieser Hinsicht ziemlich heimtückisch aber sie haben keinen direkten Einfluss auf Experimente. Wenn man in einer Kultur lebt, wo es 10 unterschiedliche Glaubenssysteme gibt und jeweils 10% der Bevölkerung glaubt an eins dieser Systeme, dann hat dies keine Auswirkungen auf die Messergebnisse im Vergleich zu einer Kultur mit nur einem einzigen Glaubenssystem.

Diese Aussage gilt jedoch nur für Experimente mit geringer Ungewissheit, also z.B. wenn man einen Ball fallen lässt und man misst, wie schnell er sich bewegt oder man bestimmt den PH-Wert einer Säure über Lackmuspapier und schaut, ob sich der Teststreifen rot oder blau färbt. Das sind sehr überschaubare Experimente mit wenig Ungewissheit.

Wenn wir hingegen Experimente mit hoher Ungewissheit betrachten - also z.B. Experimente im Bereich der Quantenmechanik - dann weiß man nicht genau, wo sich ein Teilchen aufhält, weil es so extrem klein ist und wir es nicht direkt sehen können. Daher wissen wir nicht exakt, was vor sich geht. Wir arbeiten in diesem Fall mit Modellen von Teilchen und es liegt hohe Ungewissheit vor. Wenn man sich jedoch im Bereich normaler Physik von Druck, Temperatur, Masse und Geschwindigkeit bewegt, dann liegt dort nur geringe Ungewissheit vor. Bei solchen Experimenten mit geringer Ungewissheit ist zu erwarten, dass alle Wissenschaftler unabhängig von der Kultur in der sie leben zu den gleichen Messergebnisse gelangen.

Bei Experimenten mit hoher Ungewissheit - und das sind in der Regel keine Experimente, die Physiker durchführen sondern eher welche, die Psychologen, Soziologen oder Anthropologen machen - dann sind das Experimente mit Menschen und Menschen sind oft unberechenbar was ihr Denken und ihr Handeln betrifft. Wie Menschen sich verhalten und warum sie sich so verhalten unterliegt großer Ungewissheit und in diesem Fall werden Wissenschaftler mit unterschiedlichen Glaubenssystemen auch zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangen. Denn die Wissenschaftler können jetzt aufgrund der hohen Ungewissheit und des großen Spielraums das Versuchsergebnis über ihre Absicht beeinflussen und sie verletzen in diesem Fall nicht das PSI-Ungewissheitsprinzip.

Die Antwort auf Ihre Frage lautet also Ja und Nein : Rein materiebasierte Experimente mit geringer Ungewissheit sollten unabhängig vom Glauben der Wissenschaftler oder den vorherrschenden kulturellen Glaubenssystemen überall zu den gleichen Ergebnissen führen. Wenn wir annehmen, dass die Ungewissheit in diesem Fall bei 0,01 Prozent liegt, dann können Glaubenssysteme das Ergebnis höchstens im Bereich dieser 0,01 Prozent beeinflussen, das ist aber im Grunde irrelevant, dann das liegt im Bereich von Messfehlern. Man begibt sich also in einen Messbereich, wo sich diese Effekte nicht wirklich zeigen. Aber bei Experimenten mit hoher Ungewissheit können sich die Ergebnisse durch Absicht erheblich verändern.

 

Matrixwissen : Während Sie das gerade erklärt haben, hatte ich eine etwas schräge Idee für eine Anschlussfrage. Bei unserem ersten Interview erwähnten Sie das Problem mit der großen Verbreitung von Aberglauben in Afrika und dazu kam mir eben folgende Frage in den Sinn : Stellen wir uns vor, Tom Campbell und Richard Dawkins fahren zusammen nach Afrika und treffen dort auf einige Voodoo-Schamanen, welche Sie beide mit einem Voodoo-Fluch belegen. Wer denken Sie wird dabei besser davonkommen : Richard Dawkins, der sich sagt "Voodoo gibt's nicht, mir kann eh nix passieren" oder Tom Campbell, der sich vielleicht sagt "Voodoo gibt's zwar, aber ich weiß, wie ich mich davor schützen kann" ?

 

Tom Campbell : Das würde im Wesentlichen davon abhängen wie kompetent diese Voodoo-Schamanen sind. Nehmen wir an, sie haben wirklich was auf dem Kasten und sie haben vielleicht sogar einige nicht-physische Wesen mit denen sie zusammenarbeiten. In diesem Fall würde Tom Campbell vermutlich besser davonkommen. Der Ungläubige hat den Vorteil, dass die Voodoo-Leute es nicht schaffen werden, ihm Angst zu machen. Er wird also keine Angst bekommen, weil er glaubt, dass Voodoo-Zauberei nicht existiert. Deshalb fehlt beim Ungläubigen ein guter Angriffspunkt. Wenn diese Voodoo-Schamanen aber nicht nur mittelmäßig sind sondern ihr Handwerk echt verstehen, dann können sie dem Ungläubigen trotzdem Schaden zufügen, egal ob er dran glaubt oder nicht.

Wenn Tom Campbell sich hingegen über den Voodoo-Angriff bewusst ist, dann versteht er, wie der Angriff funktioniert und kann ihn deshalb abwehren. Falls völlige Abwehr nicht direkt möglich ist, kann er zumindest Gegenmaßnahmen ergreifen. Angenommen Tom Campbell ist genauso kompetent wie die Voodoo-Leute dann wird das Ganze unentschieden ausgehen. Falls Tom Campbell kompetenter ist als die Angreifer, dann kann er den Angriff abwehren und sie werden ihn danach in Ruhe lassen. Falls die Angreifer hingegen kompetenter sind als Tom Campbell, dann wird auch ihm der Angriff Schaden zufügen. Der Ausgang hängt also von den Beteiligten ab aber allein der Glaube, dass es Voodoo-Zauberei nicht gibt, schützt einen nicht vor einem professionellen Angriff. Wenn die Voodoo-Schamenen nur zweitklassig sind, kann Unglaube einen gewissen Schutz bieten, aber sobald ein Angreifer weiß, was er tut, ist Unglaube kein ausreichendes Gegenmittel.

Es ist also nicht so, dass Angstfreiheit automatisch bedeutet, dass man vor Angriffen sicher ist. Man kann trotzdem beeinflusst werden und zukünftige Wahrscheinlichkeiten können dadurch verändert werden. Der Angriff ist in diesem Fall aufwändiger und er bedarf mehr Kompetenz, aber man kann dabei durch das Formulieren einer klaren Absicht Veränderungen auslösen. Wenn allerdings der angreifenden Absicht eine gleichstarke verteidigende Absicht entgegenwirkt, dann wird der Angriff vermutlich ins Leere laufen.

 

6. Das größere Bewusstseinssystem & das Dilemma zwischen Wahrheit und Ignoranz

Matrixwissen : Ok, ich habe jetzt noch 2 Fragen auf meiner Liste und ich habe sie absichtlich bis zum Schluss aufgehoben, denn sie sind vielleicht etwas schwierig oder kontrovers. Die erste Frage betrifft das Thema "Wie geht das größere Bewusstseinssystem mit dem Thema Wahrheit versus Ignoranz um". In unseren früheren Interviews hatten Sie die Strategie des größeren Bewusstseinssystems und seines Umgangs mit Menschen erläutert, die noch nicht bereit für bestimmte Wahrheiten sind. In diesem Fall meinten Sie, dass das größere Bewusstseinssystem sicherstellt, dass niemand gewaltsam mit Tatsachen konfrontiert wird mit denen er noch nicht umgehen kann.

Mein leicht provokativer Gedankengang hierbei ist folgender : Ich glaube, dass wir in einer Gesellschaft leben, die sich in vieler Hinsicht selbst täuscht bzw. sich selbst belügt und blind auf dem Auge der Selbstehrlichkeit ist. So eine Gesellschaft scheint Ignoranz ins eigene Zentrum eingebaut zu haben : Psychologisch ins Individuum und gleichzeitig ins gesellschaftliche Fundament als Ganzes. Diese zwei Aspekte von Ignoranz scheinen eng miteinander verwoben zu sein. Man kann nicht nur einen dieser zwei Aspekte allein überwinden, denn das würde zu Disharmonie führen. Als Individuum ignorant in einer grundsätzlich ignoranten Gesellschaft zu sein, führt zu einer Art falscher Harmonie. Beide Aspekte von Ignoranz zu überwinden, würde zu echter Harmonie führen, aber im Prozess der Überwindung der Ignoranz im gesellschaftlichen Fundament würde vermutlich die gesellschaftliche Ordnung zerstört.

Für mich scheint hier eine unlösbare Blockierung vorzuliegen, denn wenn das größere Bewusstseinssystem erlaubt, dass die breite Mehrheit der Bevölkerung in glückseliger Ignoranz lebt, dann wird dies zunehmend das Leid für alle Beteiligten erhöhen. Die Ignoranz zu überwinden wäre hingegen eine ziemlich schockierende Erfahrung, speziell wenn dadurch Aspekte wahrgenommen werden, die vorher für unmöglich gehalten wurden.

Meine Frage hierzu ist : Auf welcher Seite steht das größere Bewusstseinssystem in diesem Fall ? Unterstützt es Ignoranz, damit niemand dazu gezwungen wird, Aspekte wahrzunehmen, von denen er lieber gar nichts wissen will - selbst wenn dadurch das Leid für alle Beteiligten erhöht wird ? Oder unterstützt es eher die Wahrheit, auch wenn dadurch einige Menschen überfordert werden allerdings langfristig dadurch das Leid für alle gelindert wird ?

 

Tom Campbell : Das ist keine reine Entweder-oder-Entscheidung. Evolution muss ein langsamer, iterativer Prozess sein. Sie macht stets nur kleine Schritte, das gleiche gilt auch für die Weiterentwicklung von Individuuen oder Gruppen. Wenn Sie als Individuum plötzlich ein spontanes (spirituelles) Erwachen erleben, dann können Sie damit nur schwer umgehen. Sie brauchen erstmal ein Verständnis über Zusammenhänge, damit Sie die Erfahrung einordnen können. Ohne solches Verständnis verlieren Sie sich in der Erfahrung oder entwickeln Ängste. Von daher ist es deutlich besser und gesünder, wenn Sie sich langsam und schrittweise weiterentwickeln. Sie sollten sich bei jedem Schritt ihrer Sache sicher sein bevor Sie den nächsten Schritt gehen. In diesem Fall werden Sie bereit für neues Wissen sein, wenn Sie damit konfrontiert werden und Sie werden erfolgreich damit umzugehen können anstatt aus lauter Angst davor wegzulaufen.

Das gleiche gilt für die Gesellschaft als Ganzes. Es stimmt, dass die Mehrheit der Bevölkerung in einem Zustand gemütlicher Ignoranz lebt. Die Ignoranz ist sowohl persönlich als auch kulturell und es ist echt schwierig die auf der Ignoranz basierende Trägheit zu überwinden, um die Gesellschaft in Richtung der Wahrheit zu bewegen. So eine Bewegung muss aber gemächlich erfolgen, man kann nicht ruckartig große Veränderungen erzwingen, denn das verursacht Aufruhr und Disharmonie. Wir sehen solchen Aufruhr stets in Fällen großer spontaner sozialer Verwerfungen, sie sind fast immer von Gewalt und anderen unerwünschten Faktoren begleitet. Betrachten wir z.B. mal die Einführung des Industriezeitalters. Damals gab es vielleicht 100 Jahre an sozialen Verwerfungen, zunächst wollten viele Menschen - die neuer Technologie kritisch gegenüberstanden - die Maschinen zerstören, weil sie die Maschinen als Ursache dafür ansahen, dass sich alles veränderte.

Ein anderer Aspekt betrifft Kinderarbeit. Ich weiß nicht, ob diese historischen Berichte wirklich stimmen, aber angeblich kettete man Kinder an die Maschinen, damit sichergestellt war, dass sie am nächsten Morgen pünktlich zu Arbeitsbeginn anwesend waren. Es gibt diesen ganzen Missbrauch z.B. durch skrupellose Kapitalisten, die alle Teil der industriellen Revolution waren. Wir haben diese unschönen Aspekte aber im wesentlichen Überwunden und haben inzwischen ein besseres System entwickelt. Es gibt zwar noch Überbleibsel der unschönen Aspekte, aber sie dominieren nicht mehr.

Bei allen großen gesellschaftlichen Verwerfungen erleben wir also erhebliche Turbolenzen und Gewaltausbrüche und das ist vermutlich unvermeidbar. Deshalb wäre ein langsamerer Entwicklungsprozess wünschenwerter nur dann kann man natürlich sagen müssen wir uns umso länger mit dieser ganzen Ignoranz herumplagen. Ja, das stimmt, aber wenn die durch eine schlagartige Veränderung ausgelösten Unruhen zu Gewaltausbrüchen führen, dann bremst dies die Entwicklung ebenfalls aus und führt zu anderen Problemen. Dadurch wird auch dieser Prozess ausgebremst.

Zu Zeiten von Kopernikus und Newton stritt sich die Reformation mit den konservativen Christen. Das waren Prozesse die viel Zeit gebraucht haben und die Evolution schreitet nur in kleinen Trippelschritten und nicht mit großen Sprüngen voran.

Wir wünschen uns zwar alle einen großen Sprung in Richtung Liebe und die Überwindung von Ignoranz, aber ich glaube der wird nicht eintreten, denn Menschen dazu zu zwingen sich mit einer Thematik auseinanderzusetzen, für die sie noch nicht bereit sind, ist stets kontraproduktiv. Durch die Nebenwirkungen ist so ein Schock-Prozess vermutlich am Ende noch langsamer.

Es gibt aber Situationen wo ein Schock-Prozess unvermeidlich ist und es gibt keine Möglichkeit schlagartige Veränderungen zu verhindern. Speziell beim Prozess der globalen Bewusstwertung und der Vermittlung eines besseren Verständnisses darüber, wie unsere Realität funktioniert, kann man Menschen aber nicht zwingen sich zu verändern, man kann sie nur dazu einladen.

In diesem Fall kann man nur mit gutem Beispiel vorangehen und anderen Menschen dieses Wissen auf eine Weise vermitteln, dass sie ein Eigeninteresse daran entwickeln, sich selbst zu verändern. Die Menschen müssen ihre Ignoranz und ihre Limitierungen aus eigenem Antrieb loswerden wollen und sie werden erkennen, dass es sich bei den Limitierungen um etwas Selbstauferlegtes handelt und nicht um etwas von außen Aufgezwungenes.

Dieser Erkenntnisprozess braucht Zeit. Leute wie Sie, die Webseiten betreiben, um andere Menschen zum Nachdenken zu bringen und ihnen beim Erkennen größerer Zusammenhänge zu helfen, sind alle Teil der Lösung. Machmal kommt es dabei auch vor, dass man die Besucher mit Informationen schockiert, um ihnen klarzumachen, dass Realität anders funktioniert als sie bisher dachten.

Das ist alles ok so, wie es ist. Es kommt vor, dass es eines Schocks bedarf, aber diese Schocks finden in der Regel auf der Ebene des Individuums statt, denn dort können sie hilfreich sein. Kulturelle Schocks hingegen führen zu Unruhen und Gewaltausbrüchen und sind deshalb meistens kontraproduktiv.

Schocks auf indivdueller Ebene – z.B. indem man jemanden darüber aufklärt, wie er bisher durch seine Ängste und Glaubenssätze manipuliert wurde – können hilfreich sein. Vieles von dem Material, das ich auf Youtube gestellt habe, hat das Potenzial Menschen zu schockieren. Es handelt sich dabei aber nicht um Schocks nach dem Motto - „haha jetzt hab ich Dich aber eiskalt erwischt“. Es sind eher Informations-Schocks nach dem Motto „Hier ist eine andere Betrachtungsweise“ und dann lässt man die Person selbst entscheiden, wie sie mit den Informationen umgeht.

Einige sagen sich „ach was ein Haufen Blödsinn“ und sie kehren zu ihren Gewohnheitsmustern zurück und verändern sich überhaupt nicht. Andere hingegen sind aufgeschlossen und lernen dadurch etwas neues. Umso mehr etwas dazugelernt haben, umso mehr wird sich das auf die Lernbereitschaft anderer auswirken.

Wenn man in spiritueller Hinsicht erwachsen geworden ist und man verkörpert, worüber man spricht, dann spüren andere das und sagen sich „da muss wohl was dran sein, es scheint zu funktionieren“, dann fungiert man als Vorbild. Das Ganze ist halt ein langsamer evolutionärer Prozess.

Natürliche Evolutionsprozesse – im Gegensatz zu von Menschen getriebenen Evolutionsprozessen wie die industrielle Revolution – sind langsame Prozesse. Natürlich ist auch die industrielle Revolution ein evolutionärer Prozess, da alle Maschinen auf früher vorhandener Technologie basierten. In diesem Fall lief der Prozess aber eher schnell ab.

Vielleicht läuft der Veränderungsprozess in dem wir gerade stecken bald schneller ab, aber die Zeit für schnelle Veränderungen scheint noch nicht reif zu sein. Webseiten wie meine oder Ihre sind Teil des Prozesses, um diese Entwicklung zu beschleunigen, indem wir mehr Menschen dazu anregen, sich mit größeren Zusammenhängen auseinanderzusetzen und Ängste loszulassen.

Ich denke, dass hier keine Entweder-oder-Situation vorliegt. Entweder wir ziehen das schnell durch und schockieren viele Menschen oder wie lassen es langsam laufen und erzeugen dadurch viel Leid. Das Ganze muss sich in einer der Situation angemessenen Geschwindigkeit entwickeln – je nachdem wie viele Menschen reif für Veränderung sind. Die Veränderungen, um die es hier geht, sind Veränderungen auf der Ebene des Seins – es geht nicht allein um die Veränderung von Informationen auf intellektueller Ebene. Letzteres mag zwar zivilisierteres Verhalten bewirken, aber das allein reicht nicht. Die eigentliche Veränderung muss auf der Ebene des Seins erfolgen und dafür muss man selbst diese innere Veränderung wollen und bereit sein, an sich selbst zu arbeiten.

Man kann niemanden dazu zwingen sich weiterzuentwickeln, von daher hängt alles am inneren Antrieb zur Veränderung jedes Einzelnen. Wir können den Menschen hilfreiche Informationen zur Verfügung stellen, aber das allein führt noch zu keinem Wachstum. Einige werden diesen Informationen vielleicht sogar zustimmen, sich dann aber trotzdem nicht ändern. In diesem Fall müssen wir ihnen einfach mehr Zeit geben, bis sie verstehen, dass der Veränderungsprozess nicht rein auf intellektueller Ebene vollzogen werden kann. In spiritueller Hinsicht erwachsen zu werden hat nichts mit dem Sammeln von Fakten zutun. Allerdings kann die Auseinandersetzung mit diesen Fakten den Prozess voranbringen, aber das allein löst nicht das Problem.

Ich sehe also keine Alternative zu dem Ansatz, dass sich jeder Mensch individuell weiterentwickeln muss. Wir können Menschen in diesem Prozess helfen, indem wir ihnen hilfreiche Informationen bereitstellen, damit sie selbst die richtigen Entscheidungen treffen und sich selbst weiterentwickeln wollen. Nur dadurch lässt sich der Prozess beschleunigen.

 

7. Seltsame Zufälle im Weltgeschehen und wie man sie deuten kann

Matrixwissen : Ich interessiere mich besonders für Informationen rund um Aspekte der kulturellen und der individuellen Schocks und darum geht es in meiner letzten und vermutlich kontroversesten Frage. Sie betrifft „seltsame Zufälle im Weltgeschehen“ :

In den letzten Jahren dürfte jeder aufmerksame Beobachter unserer Realität über ein paar ziemlich seltsame Zufälle gestolpert sein : Zum Beispiel im Film „Matrix“, der 1999 in die Kinos kam, sieht man den Personalausweis der Hauptfigur Neo und das Gültigkeitsdatum auf dem Ausweis ist der 11. September 2001.

Wenn wir kurz den 11. September selbst betrachten, dann war dies der Tag, an dem das US Militär die meisten zeitgleichen Militärübungen seit Jahren geplant hatte. Die Übungsszenarien für diesen Tag beinhalteten die Entführung von Passagierflugzeugen, genau wie es dann später an eben diesem Tag wirklich eingetreten ist.

Bei den Anschlägen von London am 7.Juli 2005 kam es wohl zum kuriosesten Zufall von allen : Am Abend dieses Tages wurde Peter Powers, der Chef einer Londoner Sicherheitsfirma von mehreren Radio- und Fernsehsendern interviewt. Während der Interviews sagte er, dass seine Firma am Vormittag des 7.Juli eine Terrorübung in London durchgeführt hatte an der über 1000 Personen beteiligt waren. Das Übungsszenario beinhaltete 4 Bomben, von denen 3 in der Londoner U-Bahn hochgehen sollten und eine in einem Londoner Bus. Zwei der Interviews mit Peter Powers findet man auf Youtube, falls jemand das hier nicht glauben sollte (Anmerkung : Das verlinkte englische Video beinhaltet Teile eines Radiointerviews. Außerdem ist noch ein Fernsehinterview mit Peter Powers auf Youtube zu sehen, damit man nicht nur seine Stimme hören, sondern auch sein Gesicht sehen kann).

Wie interpretieren Sie diese wirklich seltsamen Zufälle bei großen Ereignissen im Weltgeschehen ? Ist das ein Weg um uns aufzuwecken ?

 

Tom Campbell : Naja da gibt es mehrere mögliche Betrachtungsweisen : Eine wäre, dass dadurch die Bevölkerung mit der Zielsetzung manipuliert wird, allen Menschen mehr Angst zu machen. Denn Menschen, die in Angst leben, kann man leichter kontrollieren.

Nehmen wir mal an Sie sind eine Regierung oder ein großer Industriezweig und Sie wollen große Teil der Bevölkerung kontrollieren. Sie wollen z.B. dass möglichst viele Ihr Produkt kaufen oder bei der nächsten Wahl für Sie stimmen. Es könnte auch sein, dass Sie einfach eine Änderung der Einstellung innerhalb der Bevölkerung also der öffentlichen Meinung erreichen wollen, damit Sie ein politisches Programm durchziehen können. In all diesen Fällen können Sie versuchen eine in der Bevölkerung verbreitete Angst identifizieren und dann diese Angst zur Manipulation des Verhaltens der Bevölkerung einsetzen. Eine Angst ist wie ein Griff an dem man ziehen kann, um andere Menschen in eine bestimmte Richtung zu bewegen. Einige Ängste sind dabei nützlicher als andere, es kommt dabei auf die Zielsetzung des Manipulators an.

Über die Manipulation von Ängsten kann die Bevölkerung also gelenkt werden, Angst ist dabei der Angriffspunkt für die Manipulation. Man könnte diese Zufälle also aus einem konspirativen Blickwinkel betrachten und annehmen, dass es bestimmte Kräfte gibt, die gezielt Chaos anrichten, damit dadurch die Bevölkerung leichter manipuliert werden kann und die Bevölkerung bestimmte Vorgaben widerstandlos schluckt.

Das wäre also eine Theorie : Da sind Politiker und andere Strippenzieher am Werk und sie nutzen Massenkommunikation und verfügbare Technologie, um dadurch die Angst zu sähen, die es ihnen dann erlaubt, die Bevölkerung zu manipulieren. In diesem Fall läge überhaupt kein Zufall zu Grunde sondern das sind inszenierte Ereignisse und nicht das Werk irgendwelcher Terroristen. Stattdessen tut man sich das quasi selbst an. Wie nennt sich das nochmal ? Ein Anschlag mit roter Flagge ?

Matrixwissen : Ein Anschlag unter falscher Flagge

Tom Campbell : Unter falscher Flagge, genau das meinte ich. Bei einem Anschlag unter falscher Flagge baut man quasi ein erfundenes Feindbild auf. Der Feind tut in Wirklichkeit nicht das, was die Regierung behauptet. Das ist also eine Betrachtungsweise, die völlig ohne Zufälle auskommt.

Wenn man das Ganze aus einem weniger konspirativen Blickwinkel betrachten will, könnte man sagen, dass das größere Bewusstseinssystem Menschen auf zukünftige Ereignisse vorbereiten will. Nehmen wir an, Sie sind in England für die innere Sicherheit verantwortlich, dann könnten Sie intuitive Hinweise erhalten, dass bestimmte Ereignisse in Kürze eintreten werden z.B. dass Bomben explodieren oder Flugzeuge in Gebäude fliegen. Es ist gut möglich, dass diese Botschaft nie Ihren Intellekt erreicht sondern sie verbleibt in ihrem Unterbewusstsein. Dadurch könnten Sie aber aus der Seinsebene heraus dazu angetrieben werden, sich mit solchen Szenarien zu beschäftigen, weil solche Ereignisse Teil der wahrscheinlichen Zukunft sind und Sie darauf vorbereitet werden sollen.

Menschen, die solche intuitiven Eingaben erhalten, könnten sie unterschiedlich interpretieren. Nehmen wir an, Sie werden auf intuitive Weise angestupst und denken deshalb, es könnte einen Anschlag mit mehreren Bomben in der U-Bahn und eine in einem Bus geben. Wenn Ihnen sowas als intuitives Wissen gegeben wird, könnten Sie sich darauf vorbereiten. Sie sagen sich deshalb „Ich glaube wir sollten eine Terrorübung durchführen bei der einige Bomben in der U-Bahn und eine in einem Bus explodieren“.

Das wäre also eine andere Betrachtungsweise : Intuitives Wissen außerhalb des Intellekts führt dazu, dass sich Menschen auf Ereignisse vorbereiten, die Teil der wahrscheinlichen Zukunft sind. Das größere Bewusstseinssystem kann in die Datenbank der wahrscheinlichen Zukunft schauen und dann Menschen beeinflussen, um sie auf bevorstehende Ereignisse vorzubereiten, damit sie nicht völlig unvorbereitet davon erwischt werden.

Das sind zwei völlig unterschiedliche Betrachtungsweisen. Die eine ist deutlich liebevoller als die andere und es ist verdammt schwer zu sagen, welche davon wirklich zutrifft. Wenn die erste Sichtweise richtig wäre und es sich um eine Verschwörung handelt, dann werden die Verschwörer niemals zugeben, dass es sich um eine Verschwörung gehandelt hat. Wir werden solche Informationen nicht direkt nach dem Ereignis erhalten aber 20 oder 30 Jahre später tendieren solche Informationen dazu ans Tageslicht zu gelangen, speziell wenn die daran direkt Beteiligten nicht länger am Leben sind.

Es ist schwierig eine Verschwörung mit vielen Beteiligten zu haben und sie dauerhaft geheim zu halten. Man kann keine so große Aktion durchziehen und nur 2 oder 3 beteiligte Organisatoren haben. Dafür bedarf es deutlich mehr Beteiligter und wenn viele Menschen daran mitwirken, sickern Informationen über die Aktion früher oder später durch.

Werden wir also in diesem Fall erfahren, was wirklich passiert ist ? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Falls auch nach Jahren nichts darüber durchsickert, waren es in diesem Fall vielleicht doch intuitive Informationen, die zur Vorbereitung der Verantwortlichen übermittelt wurden anstatt dass der Anschlag inszeniert wurde, um dadurch die Bevölkerung über die Erzeugung von Angst zu manipulieren.

Beide Erklärungsmodelle könnten zutreffen und sie stellen beide rationale und schlüssige Erklärungen dar. Insofern wüsste ich nicht, wie jemand ohne zusätzliche Informationen zu einer abschließenden Einschätzung gelangen könnte, welches der Erklärungsmodelle das richtige ist. Oder zumindest wie man die Aspekte der seltsamen Zufälle dieser Ereignisse schlüssig erklären kann.

Wir müssen also erstmal abwarten. Die Ereignisse müssen aber nicht unbedingt diabolisch sein aber man kann das eben auch nicht ausschließen. Man muss diesbezüglich einfach aufgeschlossen bleiben und sollte nicht vorschnelle Schlüsse ziehen, solange einem die dafür nötigen Beweise fehlen.

 

Matrixwissen : Ich habe mir diesbezüglich auch einige Gedanken zu anderen metaphysischen Erklärungsmodellen gemacht. Sie gingen in Ihrer Erklärung ja davon aus, dass das wahrscheinliche zukünftige Ereignis aufgeschnappt wurde und dann ein ähnliches Übungsszenario entwickelt wurde. Eine andere Betrachtungsweise wäre, dass die Idee für so ein Übungsszenario entwickelt wurde und dass dann durch das Fokussieren und die Absicht so vieler Beteiligter auf die Übung die Wahrscheinlichkeit dafür erhöht wurde, dass das Ereignis tatsächlich in der realen Welt eintritt. Wenn sich viele Beteiligte sagen „Es ist mein Job andere Menschen vor Terroristen zu schützen...“

 

Tom Campbell : Ja da stimme ich Ihnen zu. Das wäre ein drittes Erklärungsmodell und es ist vermutlich ähnlich wahrscheinlich wie das zweite Modell. Wir erzeugen, wovor wir Angst haben. Wenn wir viel Angst vor Terroranschlägen haben, dann führt das zu mehr Terroranschlägen. Das wäre also auch zutreffend. In diesem Fall verändert unsere Absicht die Realität.

Man kann anderen Menschen bestimmte Ideen in den Kopf setzen. Es ist schon so oft vorgekommen, dass jemand eine völlig neue Idee hat oder etwas neues erfindet und zeitgleich haben 2 oder 3 weitere Menschen in unterschiedlichen Teilen der Erde die gleiche Idee. So etwas kommt häufig vor, das liegt einfach daran, dass die Idee quasi in der Luft liegt und einige Menschen schnappen die Idee auf. In diesem Fall sorgen einige Menschen quasi dafür, dass in der Luft liegende Ereignisse eintreten. Die Frage ist halt, ob die Informationen in der Luft liegen, weil das größere Bewusstseinssystem bestimmte Menschen auf bestimmte Ereignisse vorzubereiten will oder ob sie einfach im realitätsweiten Netzwerk existieren, weil viele Menschen darüber nachdenken und Angst davor haben. In beiden Fällen liegen die Informationen in der Luft und können dazu betragen, dass die Ereignisse eintreten.

 

8. Remote Viewing - Begrenzen unsere Überzeugungen, was wir durch RV sehen können ?

Matrixwissen : Ok wir haben es tatsächlich geschafft durch meine gesamte Fragenliste zu gehen... naja eine Frage habe ich übersprungen, weil Sie sie eigentlich mit einer Ihrer anderen Antworten mehr oder weniger beantwortet haben... aber wir sind durch und sind sogar im Zeitlimit geblieben...

Tom Campbell : Hat das Interview denn erreicht, was Sie sich vorgenommen hatten ? Also waren meine Antworten klar und präzise oder soll ich nochmal auf bestimmte Aspekte genauer eingehen ?  

Matrixwissen : Naja ich könnte Ihnen vielleicht doch noch diese eine Frage stellen, die Sie zumindest zum Teil schon beantwortet haben. Es geht in der Frage um Remote Viewing : Denken Sie, dass unsere persönlichen Überzeugungen uns daran hindern, zutreffende bzw. wahre Informationen per Remote Viewing zu erhalten ? Speziell wenn diese Informationen im Widerspruch zu unseren gegenwärtigen Überzeugungen stehen. Ich denke Sie haben das zumindest zum Teil schon beantwortet als Sie über die gezielten Fehlinformationen gesprochen haben aber vielleicht können Sie dazu noch etwas ergänzen...

Tom Campbell : Ja ich denke das habe ich im wesentlichen bereits beantwortet, aber es stimmt, unsere Überzeugungen, unsere Ängste, unser Ego und unsere Erwartungen wirken sich alle auf die Genauigkeit der über Remote Viewing erhaltenen Informationen aus.

Remoteviewer versuchen diese Problematik durch die Anwendung spezieller Vorgehensmethoden zu umgehen. Oft werden Doppelblind oder Dreifachblind-Methoden eingesetzt. Man hat z.B. Remote-Viewing-Koordinaten in einem verschlossenen Umschlag und die Person die den Umschlag in den Händen hält, weiß nicht was sich in dem Umschlag befindet. Der Remoteviewer selbst öffnet nie den Umschlag. Ihm wird nur gesagt, begeben sie sich zu den Koordinaten, die sich in dem verschlossenen Umschlag befinden. Niemand weiß also, was sich in dem Umschlag befindet, denn er wurden zufällig von einem Computer aus einer Liste von 500 Orten ausgewählt und dann ungesehen versiegelt.

Remoteviewer setzen sehr viel daran, jegliche Erwartungshaltung auszuräumen und alle Überzeugungen darüber, was sie sehen könnten, loszulassen. Denn sobald sie in den Prozess mit einer Erwartungshaltung einsteigen, sehen sie genau das, was sie erwarten zu sehen. Über Protokolle sollen diese Störfaktoren ausgeräumt werden. Unsere kulturellen Überzeugungen hingegen kann man nicht so leicht eliminieren. Von daher hängen viele der Informationen, die wir über Remote Viewing erhalten mit unseren kulturellen, religiösen oder persönlichen Überzeugungen zusammen. Auch unsere Ängste und unser Ego wirken sich darauf aus, welche Informationen wir erhalten und wie ich vorhin bereits gesagt hatte, kommt es manchmal auch vor, dass wir absichtlich Fehlinformationen erhalten. Das passiert, um uns daran zu erinnern, dass wir unser Leben nicht nach Informationen ausrichten sollten, die wir auf paranormalem Weg erhalten haben.

Wir müssen uns den Dingen so stellen, wie sie eintreten und sollten nicht versuchen vorab zu erraten, was gleich passieren wird. Denn dadurch unterminieren wir unseren Entwicklungsprozess. Von daher erhalten wir manchmal Fehlinformationen einfach um uns daran zu erinnern, dass wir uns nicht zu sehr auf diese Art von Informationen verlassen sollten. Wir sollten stets uns eigenes Gehirn benutzen, selbst die Situation einschätzen und eigene Entscheidungen treffen. Wir können uns nicht blind darauf verlassen über auf paranormalem Weg erhaltene Informationen zu erfahren, was wir als nächstes tun sollten.

Ein anderer Aspekt dabei betrifft unser Ego. Wenn man sich selbst einredet „hey ich bin richtig gut darin, diese Informationen über Remote Viewing zu erhalten und meine Trefferquote liegt bei 98 Prozent“, dann ist das der Zeitpunkt, wo einem das größere Bewusstseinssystem eine kräftige Ohrfeige verpasst und einem etliche Fehlinformationen zukommen lässt. Das größere Bewusstseinssystem hat nämlich weniger ein Interesse daran, dass Sie ein super Remote Viewer werden, sondern es möchte Ihnen helfen in spiritueller Hinsicht erwachsen zu werden. Wenn Sie zum Erwachsenwerden ein paar Fehlinformationen brauchen, dann bekommen Sie genau diese. Wenn hingegen wahre Informationen am besten zu ihrem Wachstum beitragen, dann erhalten Sie auch wahre Informationen.

Falls keiner dieser beiden Extremfälle zutrifft und es im Grunde keinen Zusammenhang mit Ihrer persönlichen Entwicklung gibt, dann hält sich das größere Bewusstseinssystem ganz raus und Sie erhalten einfach irgendwelche Informationen.

Unsere Überzeugenen färben also die erhaltenen Informationen und Remoteviewer interpretieren die erhaltenen Daten. Diese Interpretation ist eine weitere Fähigkeit, die Remote Viewer entwickeln. Wenn Sie per Remote Viewing Informationen erhalten, wirken sich nicht nur Ihre Ängste und Überzeugungen limitierend aus, sondern auch Ihre eigene Wissensbasis stellt einen limitierenden Faktor bezüglich Ihrer Fähigkeit die Daten zu interpretieren dar.

Umso länger Sie Remote Viewing betreiben, umso besser werden Sie darin, die Daten richtig zu interpretieren. Es braucht viel Zeit und Geschick, um zu lernen, wie man Daten richtig interpretiert. Aber der erste Schritt dabei besteht darin, Erwartungen, Überzeugungen und Ängste loszuwerden. Im zweiten Schritt geht es darum die Wissensbasis so zu erweitern, dass sie Sie nicht in Ihrer Interpretationsfähigkeit der Daten limitiert.

Ihre Interpretationen werden jedoch stets auf Metaphern basieren und nicht auf den tatsächlich existierenden Fakten. Sie remoteviewen z.B. einen Tennisplatz aber anstelle eines Tennisplatzes, nehmen Sie lauter Rauten wahr, denn der Tennisplatz ist von einem Maschendrahtzaun umgeben. Neben den ganzen Rauten sehen Sie einige Linien und Kreise. Da ist schwer zu sagen, wie Sie das interpretieren werden. Vielleicht interpretieren Sie das als etwas völlig anderes als ein Tennisplatz.

Deshalb versuchen Sie sich selbst bei der Interpretation so weit wir nur irgendmöglich rauszuhalten. Das Problem ist nur, wenn Sie noch nie vorher einen Tennisplatz gesehen haben, können das, Sie was Sie wahrnehmen auch nicht korrekt als Tennisplatz interpretieren. Ihre Erfahrung, was Sie im Leben schon alles gesehen haben und ganz allgemein gesprochen Ihre Wissensbasis stellen also wesentliche Faktoren dar. Außerdem geht es darum, wie Sie Ihr Wissen strukturiert haben und wie Sie darauf zugreifen können um z.B. Quervergleiche anzustellen.

Sich diese Fähigkeiten anzueignen braucht viel Zeit und den schwierigsten Teil dabei stellt die eigene Befangenheit dar, die sich auf den Prozess auswirkt. Außerdem ist es wichtig vorab zu wissen, dass es vorkommen kann vom größeren Bewusstseinssystem Fehlinformationen zu erhalten, wenn das zu Ihrem persönlichen Wachstum beiträgt. Denn genau darum geht es im Grunde. Es ist nicht einfach so, dass diese Daten existieren und Sie sie betrachten. Das ist zwar so, aber das System kann eben auch eingreifen und Ihnen Erfahrungen bereiten, die für Ihr persönliches Wachstum hilfreich sind.

Matrixwissen : Ok Tom, danke nochmals für die Zeit, die Sie sich heute für das Interview genommen haben. Angenommen jemand hat sich das ganze Interview angehört, hat aber keine Ahnung, wer Sie eigentlich sind. Können Sie für solche Hörer vielleicht kurz sagen, wo man die wichtigsten Informationen zu Ihnen und Ihrer My Big TOE Theorie finden kann ?

Tom Campbell : Ok, wenn sich jemand für mein Modell interessiert, dann gibt es zwei wesentliche Quellen und beide sind kostenlos : Zunächstmal habe ich drei Bücher geschrieben, das ist meine My Big TOE Triologie (Meine große Theorie von Allem). Man findest sie kostenlos auf Google Books oder man schaut bei Amazon oder beim Buchhändler Ihres Vertrauens und kauft sich dort das Buch. Man findet die Bücher auch auf meiner Webseite www.my-big-toe.com  (Anmerkung : Teil 1 des Buchs gibt es inzwischen auch auf deutsch.Mehr Infos dazu unter diesem Link).

Die zweite Informationsquelle sind Videos, die ich auf Youtube gestellt habe. Ich versuche alle meine Workshops und Vorträge aufzuzeichnen und ich stelle sie dann auf Youtube. Wenn Sie auf Youtube nach „Thomas Campbell“ oder „My Big TOE“ suchen oder einfach meinen Kanal „twcjr44“ aufrufen, dann findet sie dort 50, 60 oder 70 Videos. Einige davon sind relativ kurz, andere hingegen dauern mehrere Stunden. Das längste Video dauert 14 Stunden, ist aber in mehrere kürzere Videos aufgespalten.

Wenn Sie also mehr über meine Theorie erfahren wollen, dann sind das die Stellen, wo Sie fündig werden. Den einfachsten Einstieg finden Sie vermutlich auf Youtube. Dort gibt es eine Aufzeichnung des Calgary-Workshops. Dieser Workshop ging über 3 Tage. Freitag abend war nur ein kurzer Überblick, Samstag war die ganze Theorie und am Sonntag ging es um praktische Anwendungen wie Remote Viewing und geistiges Heilen. Das waren zwei lange Tage, jeder etwa 7 oder 8 Stunden und das wurde alles auf Video aufgezeichnet.

Wenn Sie also wirklich interessiert an meiner Theorie sind und bereit sind, sich Zeit dafür zu nehmen, um meine Theorie zu verstehen, dann ist der Calgary-Workshop vermutlich der beste Einstieg.

Achso, da Sie dieses Interview ja aus Deutschland führen : Ich werde im März 2013 in Europa sein und zwar in Spanien. Vielleicht hat ja jemand, der uns zuhört, Interesse daran, an diesem Workshop in Spanien teilźunehmen. Dieser Workshop wird anders als meine früheren Workshops ablaufen, denn davon habe ich inzwischen genug durchgeführt. Das ganze Material steht ja auch auf Youtube und ich war letztes Jahr bereits in Spanien für einen Workshop, der jedoch noch ins Spanische übersetzt werden muss.

In dem kommenden Workshop wird es mehr um die Anwendung gehen, z.B. wie wirkt sich das alles auf Ihr Alltagsleben und ihre Entscheidungen aus. Diesmal liegt der Fokus auf Praxisorientierung und nicht auf der Theorie. Falls Sie daran Interesse haben, dann gehen Sie zu www.mbtevents.com
Dort finden Sie alle wichtigen Informationen, um sich für den Workshop anzumelden.

Matrixwissen : Ok dann nochmals vielen Dank Tom

Tom Campbell : Gerngeschehen. Tut mir leid, dass ich während des Interviews permanent husten musste, aber wir haben es ja trotzdem geschafft. Nur haben Sie jetzt mehr Arbeit mit der Nachbearbeitung des Interviews um meine Husterei rauszuschneiden. Das tut mir wirklich leid...

Matrixwissen : Ich schaue mal, wie viel ich davon rausgeschnitten kriege, etwas Husten hier und da ist ja nicht so schlimm, aber wenn es zu viel wird, schneide ich es raus...

Tom Campbell : Ok dann danke für das Gespräch

Matrixwissen : Ja danke, dass Sie sich die Zeit dafür genommen haben, es war mal wieder sehr interessant.

 

Kommentare   

+1 #1 primal 2013-01-12 08:11
Man könnte denken das es Erstaunlich wäre,vielleicht sogar eine Erstaunliche Art der Prophezeiung,etwa in Märchen wie Tischlein Deck dich,in dem der Tisch voller Speisen aus dem Nichts heraus Materialisierten konnte.

Oder die in Märchen immer wieder bei Zauberern vorhandene in die Zukunft sehende Glaskugel.Die dann später vielleicht zum Fernseher wurde.

Fraktale Zukunft.

Das Ewige Bewusstsein scheint sich immer nur auf Symbolische Art Ausdrücken zu wollen.Der Mensch ist einfach noch nicht Reif genug um Verantwortungsvoll mit den Möglichkeiten der "Magie" Umgehen zu können.

Das ist vielleicht deswegen so weil der Mensch selbst in seinen eigenen Symbolismen sozusagen festklebt.

Schmerz Generiert eben Symbolismen Verschiedenster Art.
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Im Rampenlicht  

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Jill Price ist eine von etwa 20 Personen auf der Welt mit dem hyperthymestischen Syndrom – dies bedeutet sie kann sich an das exakte Datum für jedes Ereignis in ihrem Leben als auch für Ereignisse im Weltgeschehen erinnern. Tests durch Universitäten ergaben, dass ihre Fähigkeiten echt sind.

Link zur Kurzbiographie

   

Quellen Highlights  

Wie funktioniert Geld ?

00398rBernard Lietaer war belgischer Zentralbanker, Hedgefondsmanager und Professor für Finanzwirtschaft. Er verfügt über 30 Jahre an Erfahrung im Finanzbereich. In diesem deutschen Interview spricht er Klartext zu Geld, Euro, Dollar und deren Zukunft.

Link zum Interview im Quellen-Bereich

Fließband-Journalismus

00390jNick Davies arbeitet seit über 35 Jahren als investigativer Journalist. In diesem deutschen Vortrag spricht er über seine Einsichten dazu, wie das Pressegeschäft wirklich abläuft. Er zeigt, wieso objektive Berichterstattung unmöglich ist und welche Interessenskonflikte wahrheitsgemäßen Journalismus zunehmend torpedieren.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

Geld & Zeitenwende

00108iIn seinem Vortrag spricht Autor Charles Eisenstein über die Funktion von Geld und wie es die Beziehung der Menschen zur Welt verändert hat. Er teilt seine Vision über eine Gesellschaft, in welcher die Menschen ihre Beziehung zur Natur neu entdecken und Wertschätzung nicht mehr nur in Geld ausgedrückt wird. Ein Teil wurde deutsch synchronisiert.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

Wirtschaftsmafia & globales Imperium

00100a 120John Perkins arbeitete viele Jahre als Chef-Ökonom eines großen Be- ratungsunternehmens. Im Lauf der Jahre wurde er sich immer mehr über die massive Korruption bewusst, auf der das Imperium der USA basiert. Einige Zeit spielte er das Spiel mit, schließlich kündigte er und erzählte, was er erlebt hat. Ein wirklich sehenswertes englisches Interview !

Link zum Interview im Quellen-Bereich

9/11 - Untersuchung eines schweizer Historikers

00104e

Dr. Daniele Ganser ist schweizer Historiker, der an der Universität Basel unterrichtet. In diesem Vortrag stellt er die Ereignisse von 9/11 aus Sicht eines Historikers vor. Ein sehenswerter Überblick zu Themen und Beweisen, welche die Massenmedien nicht erwähnen.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

Crashkurs

00106gChris Martenson's "Crashkurs" aus dem Jahr 2009 wurde vor kurzem komplett deutsch synchronisiert. In diesem Vortrag werden die systemimmanenten Probleme von Wirtschaft, Finanzsystem und Gesellschaft auf verständliche Weise erklärt.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

The Story of Stuff

02016p
The Story of Stuff ist ein deutsch-synchronisierter 20-minütiger Dokumentarfilm, der einen kritischen Blick auf die westliche Konsumkultur wirft und dabei auch das Thema versteckter Kosten bei der Produktion billiger Waren beleuchtet.

Link zur Dokumentation im Quellen-Bereich

Problema - 100 tiefgründige Fragen

02055e
Im September 2006 trafen sich über 100 große Denker zu einem Gespräch in Berlin. Während dieses 9-stündigen Tages wurden allen Teilnehmern 100 tiefgründige Fragen gestellt und ihre Antworten wurden gleichzeitig gefilmt.

Link zur Dokumentation im Quellen-Bereich

Wahrheitssuche

02006f
In dieser englischen Vortragsreihe gibt Mark Passio eine umfassende Übersicht über seine Suche nach Wahrheit. Mark deckt dabei ein breites Spektrum ab, er ist ein exzellenter Sprecher und die Vorträge sind übersichtlich strukturiert. Sehr empfehlenswert !

Link zur Vortragsreihe im Quellen-Bereich

Propaganda in einer Demokratie

02058hDer englisch-sprachige Dokumentarfilm Psywar untersucht wie Propaganda und Öffentlichkeitsarbeit zu einem machtvollen Werkzeug westlicher Demokratien geworden sind. Die Beeinflussung der Wahrnehmung ersetzte ausgewogene Berichterstattung in den Medien und Sie sollten verstehen, wie Sie manipuliert werden.

Link zur Dokumentation im Quellen-Bereich

9/11 - Brisante Beweise - Experten sagen aus

02002b
Die Gruppe "Architekten und Ingenieure für die Wahrheit zu 9/11" produzierte diesen Dokumentarfilm, in dem 53 Experten zu den wissenschaftlichen Fakten bezüglich 9/11 interviewt werden. Das Ergebnis ist eine fesselnde Sammung an Beweisen, warum die Regierungsversion der Ereignisse nicht stimmen kann.

Link zum Dokumentarfilm im Quellen-Bereich

Architekten zu 9/11

00160iRichard Gage arbeitet seit über 20 Jahren als Architekt und hat in dieser Zeit mehrere Hochhäuser gebaut. In seinem deutsch-synchronisierten Vortrag informiert er über Nachforschungen zu 9/11, die er gemeinsam mit 1900 anderen Architekten angestellt hat. Dabei ist er auf erhebliche Widersprüche gestoßen.

Link zum Vortrag im Quellen-Bereich

   

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