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Studien zur Medialität: Kann man mit Verstorbenen kommunizieren?


Im Bereich der Medialität mag es reichlich Schwindel und Einbildung geben. Nichtsdestotrotz liefern verschiedene Fallbeispiele und Untersuchungen starke Hinweise dafür, dass Jenseitskontakte möglich sind. Sie stützen die These, dass Bewusstsein nach dem physischen Tod nicht nur fortexistiert, sondern auch mit unserer diesseitigen Realitätsebene interagieren kann.


Inhaltsübersicht:

  1. Wissenschaftliche Untersuchungen: Lernen Sie hier einige Forschungsarbeiten kennen, die unabhängig voneinander die Realität von Jenseitskontaken belegen.
  2. Starke Fallbeispiele: Hier finden Sie einige eindrucksvolle Demonstrationen von Jenseitskommunikation, die auf Video festgehalten wurden.
  3. Weiterführende Informationen und Buchtipps

1) Wissenschaftliche Untersuchungen

Bemühungen zur Überprüfung der Echtheit von Jenseitskontakten gibt es schon seit über 100 Jahren. Leider werden solche Untersuchungen vom wissenschaftlichen Mainstream und der breiten Öffentlich kaum zur Kenntnis genommen. Im Folgenden werden exemplarisch sechs dieser Forschungsarbeiten präsentiert. Die erste stammt noch aus dem Jahr 1916, die anderen aus dem aktuellen 21. Jahrhundert.


1.1 Lodge, Oliver Joseph: Raymond, or, Life and death. With examples of the evidence for survial of memory and affection after death (Methuen & co Ltd., London 1916)


Sir Oliver Joseph Lodge (1851-1940) war ein auf praktische Anwendungen spezialisierter englischer Physiker. Er trieb die Entwicklung der Funktelegrafie voran und konstruierte Zündkerzen, Vakuumröhren und Lautsprecher. Noch vor Heinrich Hertz entdeckte er die elektromagnetische Strahlung.

Von 1900 bis 1920 leitete Oliver Joseph Lodge die Universität von Birmingham und von 1901 bis 1903 sowie 1932 war er Präsident der Society for Psychical Research, einer Vereinigung zur Erforschung parapsychologischer Phänomene. Diese Vereinigung wurde 1882 in London gegründet und war die erste ihrer Art. Als Parapsychologe nahm Lodge an, dass unser Bewusstsein den physischen Tod überlebt. Seine diesbezügliche Haltung begründete er ausführlich in seiner Veröffentlichung "The Survival Of Man. A Study in Unrecognised Human Faculty" aus dem Jahr 1909 (diese Schrift ist als PDF unter diesem Link abrufbar: https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.222828/page/n7/mode/2up).

Nachdem wenige Jahre später sein Sohn Raymond im ersten Weltkrieg starb, suchte er ein Medium auf, um mit seinem Sohn in Kontakt zu treten - was nach eigenen Angaben auch gelang. Dieses Ereignis bewog Lodge dazu, systematisch an der Möglichkeit von Jenseitskontakten zu forschen und deren Realität zu belegen. Seine Bemühungen mündeten in seinen Bestseller aus dem Jahr 1916 "Raymond, or, Life and death", der heute noch als Reprint erhältlich ist - siehe Abschnitt 3) Weiterführende Informationen und Buchtipps.


1.2 Prof. Gary Schwartz: The Afterlife Experiments: Breakthrough Scientific Evidence of Life After Death (Atria Books, New York 2002)


AUDIO: Gary Schwartz über seine Experimente mit Medien

71 Minuten, englisch, mp3-Download

http://d3uiy70t9jk1bx.cloudfront.net/library/audio/schwartz_g__afterlife_experiments.mp3

Dr. Gary E. Schwartz ist Professor für Psychologie, Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Chirurgie an der Universität von Arizona. Dort ist er Direktor des Forschungslabors für Bewusstsein und Gesundheit. Gary erhielt seinen Doktortitel in Psychologie an der Harvard University im Jahr 1971, danach war er dort für fünf Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter. In seiner weiteren Laufbahn war er Professor für Psychologie und Psychiatrie an der Yale University und Direktor des dortigen Instituts für psychophysiologische Studien, bevor er schließlich 1988 an die Universität von Arizona wechselte.

In diesem Vortrag spricht Gary Schwartz über seine wissenschaftlichen Studien mit spirituellen Medien. Er unternahm eine Reihe von wissenschaftlichen Experimenten, bei denen er mehrere Medien und mehrere "Sitter" (Menschen die einen kürzlich verstorbenen Angehörigen kontaktieren wollen) gemeinsamen Versuchen unterzog. Was er während dieser Versuche beobachten konnte, veränderte seine Weltsicht auf tiefgreifende Weise: Er ist seither davon überzeugt, dass unser Bewusstsein unseren physischen Tod übersteht und dass es möglich ist, Kontakt zu Verstorbenen herzustellen.


1.3 Dr. Julie Beischel, Dr. Gary E. Schwartz: Ungewöhnliche Informationsübermittlung durch Medien unter Verwendung eines Dreifach-Blind-Protokolls (Explore, Ausgabe 3, Nr. 1, Januar 2007)



Download:


Autoren:

- Dr. Julie Beischel, Fachbereich Psychologie, Universität von Arizona (USA)
- Dr. Gary E. Schwartz, Professor für Psychologie, Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Chirurgie, Universität von Arizona (USA)
Zusammenfassung:
- Inhalt: Die Erforschung von Informationen, welche durch medial begabte Menschen empfangen werden, spielt eine wichtige Rolle bei der Erforschung der Beziehung zwischen Gehirn und Bewusstsein. Außerdem ist das Thema von wesentlicher Bedeutung für die Bevölkerung.
- Ziele: Diese Dreifach-Blind-Studie wurde entwickelt, um den ungewöhnlichen Empfang von Informationen über Verstorbene durch medial begabte Menschen unter Laborbedingungen - wodurch alle konventionellen Erklärungen ausgeräumt werden sollen - zu erforschen.
- Teilnehmer: Acht Studenten der Universität von Arizona fungierten als "Sitter" (ein Sitter ist eine Person, über deren verstorbenen Angehörigen das Medium Informationen herausfinden soll). Vier der Studenten hatten Vater oder Mutter verloren, vier weitere Studenten einen gleichaltrigen Freund. Weiterhin nahmen acht Medien teil, die bereits mehrfach unter Beweis gestellt hatten, bei "Readings" (das "Lesen" im spirituellen Sinne von Informationen über Verstorbene) unter Laborbedingungen zutreffende Informationen liefern zu können.
- Vorgehensweise: Um mögliche identifizierbare Unterschiede bei den Sitzungen zu optimieren, wurde jeweils ein verstorbener Elternteil der ersten 4 Studenten einem der 4 gleichaltrigen verstorbenen Freunde der anderen 4 Studenten zugeteilt (In jedem Team hatten beide Personen stets das gleiche Geschlecht). Die Sitter waren während des gesamten Experiments nicht anwesend. Ein Experimentator, dem keine Informationen über die Sitter und die Verstorbenen bekannt waren, fungierte als "Proxy Sitter" (Der Experimentator agierte stellvertretend für den Sitter, obwohl er nichts von ihnen oder den Verstorbenen wusste. Dadurch sollte sichergestellt werden, dass das Medium auf diesem Weg keine Informationen erhalten konnte). Die Medien wussten nichts über die Sitter oder die Identität der Verstorbenen. Sie führten zwei Readings durch - jeweils eins für jede Person der zusammengruppierten Verstorbenen. Jeweils zwei Medien führten ein Reading für jedes zusammengruppierte Verstorbenen-Paar durch (Es wurden also für jedes Verstorbenen-Team zwei Readings von zwei unterschiedlichen Medien durchgeführt - insgesamt 16 Readings). Die Sitter erhielten nach dem Ende der Readings die beiden Beschreibungen der Medien für beide verstorbene Personen und sie mussten bewerten, welche der beiden Beschreibungen auf ihren Verstorbenen besser zutraf. (Das eine Reading beschrieb also den verstorbenen Elternteil des Studenten, das andere Reading den verstorbenen gleichaltrigen Freund eines anderen Sitters)

- Ergebnisse: Die Bewertungen der Sitter für ihren verstorbenen Angehörigen lagen deutlich höher als die für den nicht zutreffenden Verstorbenen (p=0.007, effect size=0.5). Die Bewertung zutreffender Aussagen war ebenfalls signifikant (p=0.01). 

- Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse deuten an, dass bestimmte Medien auf unerklärliche Weise zutreffende Informationen über Verstorbene erhalten können. Diese Studie war explizit so angelegt, konventionelle Erklärungsmodelle oder auch Telepathie für die Informationsübermittlung auszuschließen. Aber die Ergebnisse können nicht zwischen alternativen paranormalen Hypothesen unterscheiden - wie z.B. dem Überleben des menschlichen Bewusstseins (Fortbestand eines individuellen Bewusstseins unabhängig vom physischen Körper nach dessen Tod) oder Super-PSI (Informationsabruf über einen übersinnlichen Informationskanal oder das Quantenfeld).

Zusätzliche Bemerkung zum Ergebnis:

Die Sitter mussten die Readings auf einer Skala von 1 bis 6 beurteilen (1=unzutreffend, 6=perfekt zutreffend). Jeder Sitter musste zwei unterschiedliche Readings bewerten (wie unter Vorgehensweise beschrieben). Hier die Ergebnisse im Detail:

- Medium 1: Zielperson: 5,5 Kontrollperson: 2,0
- Medium 2: Zielperson: 5,0 Kontrollperson: 1,5
- Medium 3: Zielperson: 5,0 Kontrollperson: 2,0
- Medium 4: Zielperson: 3,5 Kontrollperson: 2,0
- Medium 5: Zielperson: 3,5 Kontrollperson: 2,5
- Medium 6: Zielperson: 1,5 Kontrollperson: 1,0
- Medium 7: Zielperson: 3,0 Kontrollperson: 3,0
- Medium 8: Zielperson: 1,5 Kontrollperson: 1,5

Wie zu sehen ist, lag in keinem einzigen Fall die Bewertung für die Kontrollperson (die falsche Person) höher als für die Zielperson (die richtige Person) aber in zwei Fällen wurden sie gleich hoch bewertet. Speziell Medien 1-5 lieferten signifikant höhere Unterschiede zwischen beiden Readings.


1.4 Dr. Emily Williams Kelly: Eine Untersuchung medial begabter Menschen, die behaupten, Informationen von Verstorbenen liefern zu können (Journal of nervous and mental disease, Ausgabe 199, Nr.1, Januar 2011)



Download:


Autoren:

- Dr. Emily Williams Kelly, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachbereich Psychiatrie, Universität von Virginia (USA)
- Dianne Arcangel, Fachbereich Psychiatrie, Universität von Virginia (USA)


Zusammenfassung:

Zunehmendes öffentliches Interesse am Phänomen der Medialität - speziell bei Hinterbliebenen - legt die Notwendigkeit für weitere kontrollierte Studien mit medial begabten Menschen nahe. Dadurch könnten Kriterien für potentielle Kunden entwickelt werden, mit denen ein Medium bewertet werden könnte, außerdem könnten Forscher dadurch herausfinden, ob medial begabten Menschen wirklich Zugriff auf spezifische und zutreffende Informationen haben, die sie nicht auf normalem Wege erhalten haben können. Es wurden zwei Forschungsstudien durchgeführt, in denen medial begabte Menschen "Readings" durchgeführt haben (Reading = das "Lesen" im spirituellen Sinne) - in denen sie Informationen über verstorbene Personen liefern sollten. Den Angehörigen wurden die Reading-Informationen der Medien zusammen mit mehreren Kontroll-Readings-Datensätzen zugeschickt und sie mussten alle Readings danach bewerten, wie gut sie ihren verstorbenen Angehörigen beschrieben. Die erste Studie lieferte keine signifikanten Ergebnisse. Die zweite - deutlich umfangreichere Studie - lieferte hochsignifikante Ergebnisse (z=-3.89, p<0.0001, 2-tailed). Die Autoren dieser Studie diskutieren 2 mögliche Schwächen dieser erfolgreichen zweiten Studie und geben einige Hinweise in welcher Richtung in diesem Gebiet weiter geforscht werden könnte.

Ergebnisse:

An der zweiten Studie dieser Veröffentlichung waren 9 Medien und 40 Sitter beteiligt (ein Sitter ist eine Person, über deren verstorbenen Angehörigen das Medium Informationen herausfinden soll). Alle Sitter stellten hierzu nur ein Foto der verstorbenen Person zur Verfügung, die Sitter waren während der Readings selbst nicht anwesend und das Foto war die einzige Information die den Medien zugänglich war. Nachdem alle Readings durchgeführt wurden, schickte man jedem Sitter insgesamt 6 dieser Readings zu (eins davon war das Reading für ihren verstorbenen Angehörigen, die anderen 5 waren zufällig ausgewählte Readings für andere Sitter). Die Sitter mussten alle 6 Readings bewerten und in der Reihenfolge ordnen, wie sie am besten auf ihren verstorbenen Angehörigen zutrafen.

2 Sitter schickten nie ihre Bewertung zurück, weshalb nur 38 Antworten ausgewertet werden konnten. Unter diesen 38 Antworten wurde insgesamt 14 mal das richtige Reading auf den ersten Platz gesetzt. Bei weiteren 7 Readings befand sich die richtige Person auf dem zweiten Platz. Kein einziges Reading landete auf dem sechsten Platz. Eine Auswertung, wie zutreffend die Antworten der einzelnen Medien waren, ergab, dass für ein Medium - welches insgesamt 6 Readings durchgeführt hatte - alle 6 Readings jeweils auf den ersten Platz gesetzt wurden.


1.5 Prof. Dr. Eckhard Kruse - Audioanalysen zur Erforschung physikalischer Medialität (IEEE Aerospace and Electronic Systems Magazine, Volume 33 Issue 2, February 2018, pp. 52-56.)


In der Matrixwissenrunde vom 27. März 2021 hatten wir Prof. Eckhard Kruse als Gast. Eckhard Kruse ging in Braunschweig zur Schule und studierte dort Informatik. 1993/94 lebte er im Rahmen eines Auslandsstudiums für ein Jahr in Pisa, Italien. Nach dem Abschluss seines Studiums im Jahre 1995 promovierte er auf dem Gebiet der Robotik und Bildverarbeitung zum Doktor-Ingenieur (1998). Seit 2000 lebt er in Heidelberg. Dort arbeitete er acht Jahre in der industriellen IT-Forschung als Projekt- und Gruppenleiter. Seit 2008 ist er Professor für Angewandte Informatik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim.

Eckhard Kruse forscht unter anderem zum Thema der physikalischen Medialität. Bei dieser speziellen Form der Medialität werden angeblich nicht nur Informationen übermittelt, sondern auch physische Gegenstände bewegt oder "erzeugt" sowie akustisch wahrnehmbare Stimmen generiert. Mehr dazu wird im nachstehenden Vortrag Kruse's deutlich.

Ein Teil der Forschungsarbeit von Eckhard Kruse, nämlich die Analyse besagter Stimmen, wurde 2018 im IEEE Aerospace and Electronic Systems Magazine (Ausgabe 33, Nr. 2, S.52-56) veröffentlicht: https://ieeexplore.ieee.org/document/8332377
Anmerkung: Eine eigene Überprüfung von Matrixwissen.de bei einer Scéance mit Kai Mügge in Anwesenheit von Prof. Kruse am 23. Juni 2022 verlief enttäuschend, auf viele Teilnehmer aus unserern eigenen Reihen wirkten die Ereignisse gestellt und wir bleiben darum skeptisch. Schwer zu "fakende" Phänomene wie das erzeugen von Ektoplasma oder verifizierbare Ereignisse wie die Übermittlung persönliche Botschaften, deren Bedeutung außer dem Adressaten selbst niemand kennen kann, blieben zumindest an diesem Abend aus.

VIDEO: Matrixwissenrunde mit Prof. Eckhard Kruse zu seiner Forschung an "physikalischer Medialität"

127 Minuten, deutsch

0:00:00 Vortragsteil - Forschung zu physikalischer Medialität
1:27:35 Fragerunde
2:07:07 Ende der Fragerunde


1.6 Prof. Oliver Lazar: Die EREAMS Studie (Lazar, Oliver: Jenseits von Materie. Bewegende Erfahrungen eines Wissenschaftlers mit der geistigen Welt und seine Jenseitsforschung, Giger Verlag, Altendorf 2021)



Prof. Oliver S. Lazar studierte Humanmedizin bis zum ersten Staatsexamen an der Universität Essen und im Anschluss daran Informatik an der technischen Universität in Dortmund. Im Jahre 2008 promovierte er zum Doktor in den Naturwissenschaften der Medizin an der medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Seit 2012 ist er Professor für Informatik an Deutschlands größter privaten Hochschule. 

Nach dem tragischen Unfalltod einer Klassenkameradin seiner damals 13-jährigen Tochter im Jahre 2017 durchlief Oliver Lazar einen bemerkenswerten Lebenswandel in Verbindung mit tiefgreifenden persönlichen spirituellen Erlebnissen, die ihn zum Thema der Medialität führten und schließlich in die EREAMS-Studie mündeten, die er in seinem Buch "Jenseits von Materie" auszugsweise vorstellt (siehe im Abschnitt "Weiterführende Informationen und Buchtipps").
ERAMS steht für "Empirical Research of the Effectiveness and Authenticity of Messages from Spirit". Die Studie hatte bis Ende 2021 über 300 Fälle von Jenseitskontakten durch ausgewählte Medien untersucht. Diese Medien arbeiten nach der sogenannten britischen Methode, bei der das Medium vorab keinerlei Informationen über die Verstorbenen erhält. Die Hinterbliebenen sollten für die Studie mittels Fragebögen angeben, inwiefern sie den Kontakt durch das Medium als authentisch einstuften; ob und welche eindeutigen Beweise sie erhalten haben. Auch die Vorannahmen und die Haltung der Hinterbliebenen zum Theme Medialität wurde erfragt und in der Auswertung berücksichtigt.

Ergebnis: Über 90% der Teilnehmer gaben an "einen hoch spezifischen Beweis erhalten zu haben, den das Medium unmöglich hätte wissen können". Diese hohe Quote galt auch für Teilnehmer, die zuvor nicht an Medialität glaubten. Laut Fragebogen waren von den über 300 Teilnehmern im Vorfeld knapp 12% eher skeptisch eingestellt und fast 3% glaubten gar nicht an die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme (gingen aber trotzdem zu dem Medium, weil sie es zum Beispiel dem verstorbenen Angehörigen auf dessen letzten Wunsch hin versprochen hatten). Nach den Sitzungen waren nur noch 0,41% aller Teilnehmer eher skeptisch eingestellt, kein einziger gab mehr an, "keinen Glauben" zu haben.

VIDEO: Interview mit Prof. Lazar (Thanatos TV)

50:32 Minuten, deutsch

00:37 Prof. Lazar's Werdegang und wie er zum Thema Medialität kam
19:20 Konzeption der EREAMS Studie
32:28 Qualitätskriterien für Medien
35:51 die wichtigsten Ergebnisse der EREAMS-Studie
39:23 Wollen sich Verstorbene in der Regel mitteilen?
41:28 Philosophische Implikationen: Über Gehirn und Bewusstsein, Sterben, Liebe und den Sinn des Lebens.
49:14 Weitere Ziele und Fortsetzung der EREAMS-Studie?

2) Starke Fallbeispiele

Im Folgenden finden Sie zwei auf Video festgehaltene und mutmaßlich echte Beispiele für Jenseitskontakte. Auch Jahrzehnte nach ihrer Ausstrahlung wurde nichts über eventuelle betrügerische Inszenierungen bekannt. Im Gegenteil wirken alle Beteiligten authentisch und bezeugen bis heute hin die Echtheit der Ereignisse.


2.1 Das Medium Paul Meek: Live-Vorführung in TV-Show und weiterführende Nachberichterstattung 


Paul Meek ist ein deutsch-britisches Medium und Autor. Zunächst studierte er Musik in London und wurde Opernsänger, unter anderem in Bayreuth. Erst später beschloss er, als Medium zu arbeiten und beabsichtigte außerdem, wieder nach England zurückzukehren. Doch nach seinem Auftritt bei der TV-Show "RTL Mysteries" mit Jörg Draeger kam alles anders: Paul Meek wurde schlagartig einem Millionenpublikum bekannt und über Nacht zum gefragtesten Medium Deutschlands. So entschied er, in München zu bleiben.

Die besagte Fernsehshow fand am 31. März 1997 statt. Nachstehend finden Sie eine Video-Aufnahme der Show mitsamt weiterführender Nachberichterstattung (Interviews mit einigen Beteiligten). Anhand der Aufnahmen kann man klar erkennen, dass "Cold Reading" oder andere psychologische Tricks, mit denen Paul Meek den Studiogästen im Publikum die Informationen über ihre verstorbenen Angehörigen hätte entlocken können, ausgeschlossen sind. Dafür sind seine Angaben auch viel zu spezifisch (exakte Beschreibung von Persönlichkeitsmerkmalen und Todesumständen der Verstorbenen). 

Skeptiker mögen nun einwenden, es könne sich um eine Form von Betrug handeln mit professionellen Schauspielern im Publikum. Für diese Behauptung gibt es allerdings auch Jahrzehnte nach der Show keinerlei Anhaltspunkte - ganz im Gegenteil. Die journalistischen Nachforschungen bei den namentlich genannten Studiogästen zeugen von hoher Authentizität.

VIDEO: Paul Meek im Kontakt mit Verstorbenen während einer TV-Show

28:47 Minuten, deutsch

00:00 Anmoderation und Vorstellung von Paul Meek
05:50 Live-Jenseitskontakte mit verstorbenen Angehörigen verschiedener Studiogäste
16:26 Anmoderation der Nachberichterstattung wenige Wochen später
17:55 Interview mit den Studiogästen Paul und Maria Konvent (bzgl. verstorbenem Bruder)
19:32 Interview mit den Studiogast Gaby Koßel (bzgl. verstorbenem Freund)
23:30 Interview mit den Studiogast Doris Wiese (bzgl. verstorbener Mutter)


2.2 Instrumentelle Transkommunikation: Vorführung in TV-Show mit Rainer Holbe und wissenschaftliche Untersuchungen von Prof. Ernst Senkowski 


Instrumentelle Transkommunikation ist eine Bezeichnung für ein paranormales Phänomen, bei dem Verstorbene sich nicht über ein menschliches Medium mitteilen, sondern Stimmen, Bilder oder Textbotschaften unter Nutzung technische Geräte zur Wiedergabe von Bild und Ton generieren. Entdeckt bzw. einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde dieses Phänomen durch den schwedischen Opernsänger und Maler Friedrich Jürgenson (1903-1987), der im Frühjahr 1959 mit seinem Tonbandgerät Vogelstimmen aufzeichnen wollte und nach eigenen Angaben beim späteren Abhören der Bänder Stimmen entdeckte, die ihn mit seinem Namen ansprachen. Er glaubte zunächst an einen technischen Defekt, kam aber schließlich zum Schluss, dass offenbar Verstorbene einen Weg suchten, Kontakt zu ihm aufzunehmen.

In Deutschland hat der Physiker Prof. Ernst Senkowski (1922-2015) dieses Phänomen zu reproduzieren und wissenschaftlich zu ergründen versucht (mehr dazu erfahren Sie weiter unten im Video "Interview mit Prof. Ernst Senkowski"). Seine Forschungen hat er in seinem fast 500 Seiten umfassenden Buch "Instrumentelle Transkommunikation - Dialog mit dem Unbekannten" zusammengefasst, zu dem Sie im Abschnitt 3) "Weiterführende Informationen und Buchtipps" weitere Angaben finden.

Im Rahmen einer TV-Show des Moderators, Journalisten und Autors Rainer Holbe im Jahr 1987 kam es unter Beteiligung von Prof. Senkowski zu einem Experiment zur Demonstration von Jenseitskontakten mittels technischer Geräte. Die während des Experiments generierten Stimmen sind sehr verzerrt und darum inhaltlich kaum verständlich, wohl aber laut vernehmbar. Finden Sie nachstehend die TV-Show in voller Länge, einen kurzen Ausschnitt eines Vorläufers zu diesem Experiment sowie Interviews mit Rainer Holbe und Prof. Enst Senkowski.

VIDEO: Jenseitsstimmen in TV-Sendung "Unglaubliche Geschichten" mit Rainer Holbe (ganze Sendung)

49:24 Minuten, deutsch

00:00 Anmoderation und erste Fragen an die Studiogäste Prof. Ernst Senkowski (Physiker) und Elmar Gruber (Parapsychologe)
05:34 Vorstellung der Experimentatoren Hans-Otto König (Elektro-Akustiker) und Marlene Dohrmann (Mutter einer verstorbenen Tochter und Anwenderin instrumenteller Transkommunikation)
10:43 Erläuterungen zum Ablauf und zu den Erfolgsvoraussetzungen des Experiments
13:40 Start des Experiments
18:45 Nadel an einem Messgerät schlägt aus, es folgen erste ganz leise Stimmen
19:55 Abbruch der ersten Kontaktversuche und Deutung der Kontaktschwierigkeiten durch Prof. Senkowski und Elmar Gruber
22:04 Wiederaufnahme der Kontaktversuche und interessanter Austausch zwischen Moderator Holbe und Gast Prof. Senkowski
26:40 Erneute Unterbrechung des Experiments und Einblendung eines erfolgreichen Experiments aus dem Vorjahr (dieser Ausschnitt ist im nachstehenden Video separat präsentiert)
33:15 Erneute Wiederaufnahme des Experiments
34:05 Stimmen sind sporadisch für mehrere Minuten laut hörbar (aber kaum verständlich)
40:50 Weiterführende Gedanken von Moderator und Studiogästen
45:35 Warnung vor Gefahren bei der Beschäftigung mit Transkommunikation und anderen paranormalen Phänomenen
47:45 Abmoderation

VIDEO: Jenseitsstimmen in TV-Sendung "Unglaubliche Geschichten" mit Rainer Holbe (Ausschnitt)

5:09 Minuten, deutsch

Dieser Ausschnitt stammt aus einer Sendung, die einige Monate vor dem oben im Video gezeigten TV-Experiment ausgestrahlt wurde. Auch hier sind sporadisch laut vernehmbare, aber verzerrte, kaum verständliche Stimmen hörbar, deren Herkunft technisch nicht erklärbar ist (vorausgesetzt, es liegt kein Betrug vor. Dafür gibt es aber auch nach Jahrzehnten keinen Anhaltspunkt. Der Moderator Rainer Holbe bekräftigt im Gegenteil 25 Jahre später noch einmal die Echtheit der Ereignisse - siehe nächstes Video).

VIDEO: Rückblickendes Interview mit Rainer Holbe 25 Jahre nach dem TV-Experiment

4:35 Minuten, deutsch

In diesem kurzen Interview blickt Rainer Holbe ab Minute 2:30 auf die oben präsentierten TV-Sendungen zurück. Dabei gibt er interessante Einblicke und Zusatzinformationen zu den Hintergründen der Sendungen und bekräftigt, dass es sich dabei nicht um Betrug gehandelt haben könne.

VIDEO: Interview mit Prof. Ernst Senkowski

94 Minuten, deutsch

Prof. Ernst Senkowski (1922-2015) stammt aus Hamburg und studierte Experimentalphysik. Er war Dozent für Physik und Grundlagen der Elektrotechnik an der Ingenieurschule Bingen und Professor im Fachbereich Elektrotechnik an der Fachhochschule Rheinland-Pfalz.
Seit 1976 beschäftigte er sich in freier Forschung mit dem Phänomen der Jenseitsstimmen und prägte hierfür den Begriff der "instrumentellen Transkommunikation". Dieses Interview stellt den Menschen Ernst Senkowski und seine grenzwissenschaftliche Forschung ausführlich vor.

3) Weiterführende Informationen und Buchtipps