bootstrap html templates

Bewusstseinsforschung
Belege für Informationsaustausch mittels Gedanken/Bewusstsein


Wissenschaftliche Experimente belegen die Möglichkeit von telepathischer Informationsübertragung. Bewusstsein scheint demnach auch ohne jegliche physische Basis kommunizieren zu können.


Inhaltsübersicht:

  1. Prof. Adrian Parker: Telepathie zwischen eineiigen Zwillingen: Zusammen mit Christian Jensen von der Universität Kopenhagen hat Prof. Parker die Möglichkeit einer telepathischen Verbindung zwischen eineiigen Zwillingen untersucht. Lesen Sie hier eine kompakte Zusammenfassung seiner Studie.
  2. Dr. Leanna Standish: Beweise für korrelierte fMRT Signale zwischen zwei Gehirnen: In dieser Studie wurden erstmals mithilfe von funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) nicht-physische Verbindungen zwischen zwei Gehirnen nachgewiesen. Eine kurze Zusammenfassung dieser Studie finden Sie unter diesem Link.
  3. R. Wiseman, Dr. M. Schlitz: Einfluss des Experimentators bei Anstarr-Versuchen: Diese Studie ist besonders interessant, weil sie gemeinsam von einer Parapsychologin (Dr. Schlitz) und einem Skeptiker (Wiseman) durchgeführt wurde. Skeptiker negieren die Existenz paranormaler Phänomene und halten sie für nicht verstandene oder missverstandene physikalische Effekte.
  4. Dr. J. Bem: Wiederholbare Beweise für übersinnlichen Informationstransfer: Der bekannte Psychologe Daryl Bem hat 1994 gemeinsam mit Charles Honorton eine Studie zur Erforschung von Telepathie durchgeführt, die in der renommierten Fachzeitschrift "Psychological Bulletin Journal" erschien und für viel Wirbel sorgte...
  5. Prof. J. Grinberg-Zylberbaum: Das Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon im Gehirn: Grinberg-Zylberbaum aus Mexico ist einer der Pioniere der Erforschung von telepathischer Informationsübertragung. Neben einer Zusammenfassung seiner Studie finden Sie hier auch einen Dokumentarfilm über Amit Goswami, der an der Studie mitarbeitete und sie im Rahmen des Films auch kurz vorstellt.
  6. Weiterführende Informationen und Buchtipps

1) Prof. Adrian Parker: Telepathie zwischen eineiigen Zwillingen (EXPLORE, January/February 2013, Vol.9, No.1)

Dr. Adrian Parker ist emeritierter Psychologieprofessor, Universität von Göteborg, Schweden. Zusammen mit Christian Jensen von der Universität Kopenhagen hat er 2012 die Möglichkeit einer telepathischen Verbindung zwischen eineiigen Zwillingen untersucht. Nachstehend finden Sie eine kurze deutschsprachige Zusammenfassung der Studie sowie einen Downloadlink.

Download:


Autoren:

- Prof. Adrian Parker, Psychologieprofessor, Universität von Göteborg, Schweden
- Christian Jensen, MSc, Fachbereich Psychologie, Universität von Kopenhagen, Dänemark

Zusammenfassung:
Für diese Studie wurden 4 eineiige Zwillinge (alle weiblich und zwischen 25 und 65 Jahren alt) untersucht. Dabei befanden sie sich in getrennten Räumen während ein Zwilling mit leichten Schocks stimuliert wurde, wurden beim anderen Zwilling die physiologischen Körperreaktionen gemessen. Jeder Versuch dauerte 25 Minuten, die in fünf 5-Minuten-Blöcke aufgeteilt waren. Jeder 5-Minuten-Block wurde wiederum in acht 30-sekündige Abschnitte aufgeteilt mit jeweils einer 30-sekündigen Pause am Anfang und am Ende. Aus diesen 8 Abschnitten wurde per Zufallsgenerator einer ausgewählt und in diesem Abschnitt dann der Schock-Stimulus appliziert.
In den 5 Blöcken wurden 5 verschiedene Stimuli appliziert: 1. Ein Arm wurde in Eiswasser gehalten, 2. Porzellanteller wurden auf den Boden geworfen, 3. Luftballons wurden zum Platzen gebracht, 4. ein Arm wurde Hitze ausgesetzt und 5. ein Knie-Reflex wurde ausgelöst. Beide Zwillinge befanden sich während des Versuchs in 2 getrennten Räumen, die 32,5 Meter voneinander entfernt waren und die Rolle des "Senders/Empfängers" wurde nach dem 25-minütigen Experiment getauscht. Das gesamte Experiment wurde zusätzlich mit mehreren Videokameras aufgezeichnet.

Nachdem die Messdaten aller Zwillinge aufgezeichnet waren, erfüllten 24 Testabschnitte die Validitätskriterien für eine weitere Analyse. Ein unabhängiger Analyst erhielt die Aufgabe, in den Messdaten jeweils einen der acht 30-Sekunden-Abschnitte auszuwählen, in dem er die Applikation des Schocks vermutete. Aufgrund der Wahrscheinlichkeit von 1 aus 8 würde man bei 24 Durchläufen insgesamt 3 (24*1/8) Zufallstreffer erwarten.

Die Messergebnisse zeigten jedoch 6 Treffer wobei eins der Zwillingspaare allein bereits 4 Treffer in ihren 6 Testabschnitten erzielt hatten (ein hochsignifikantes Ergebnis). Dieses spezielle Zwillingspaar war das jüngste (25 Jahre alt) und eine der beiden Frauen war schwanger. Beide hatten bereits vor dem Experiment über Erlebnisse mit einer unerklärlichen telepathischen Verbindung berichtet - speziell seit eine der beiden schwanger wurde.

2) Dr. Leanna Standish: Beweise für korrelierte fMRT Signale zwischen zwei Gehirnen (Journal Alternative Therapies, Ausgabe 9, Nummer 1, Januar 2003)

In dieser Studie wurden erstmals mithilfe von funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) nicht-physische Verbindungen zwischen zwei Gehirnen nachgewiesen.

Download:


Autoren:

- Jeanna J. Standish, leitende Forscherin, Bastyr Universität (USA)
- Leila Kozak, Projektleiterin, Bastyr University (USA)
- L. Clark Johnson, wiss. Mitarbeiter, Universität von Washington (USA)
- Todd Richards, Radiologie-Professor, Universität von Washington (Seattle/USA)

Zusammenfassung:

Die Hypothese, dass es zu einem Informationsaustausch zwischen den Nervensystemen von Organismen (in diesem Fall zwei menschlichen Gehirnen) kommen kann, die über keinerlei physische Verbindung verfügen, wurde zwar mehrfach postuliert, jedoch nie exakt überprüft.

Der erste wissenschaftliche Bericht über das Phänomen korrelierter Signale zwischen voneinander entfernten Gehirnen (“Neurologischer Energietransfer”) wurde in der Zeitschrift Science im Jahr 1965 veröffentlicht. Duane und Behrendt untersuchten eineiige Zwillingspaare. Dabei erzeugten sie im Gehirn des einen Zwillings durch direkte Stimulation einen EEG Alpha-Rhythmus, beim zweiten Zwilling - der sich in einem 6 Meter entfernten anderen Raum befand - wurden zeitgleich die EEG Gehirnwellen gemessen. Duane und Behrendt berichten, dass "außersinnliche Anregung" - wie sie es nannten - (also dass Anregung des einen Zwillings beim zweiten Zwilling im Nebenraum die gleichen Gehirnwellenmuster auslöste) bei 2 von 15 Zwillingspaaren nachgewiesen werden konnte.

Im Jahr 1994 berichtete eine Forschergruppe um Prof. Grinberg-Zylberbaum dass optisch - durch Lichtblitze - angeregte Gehirnwellenmuster von einem Probanden zu einem anderen 14,5 Meter entfernten Probanden übertragen wurden, obwohl sich beide in elektromagnetisch abgeschirmten Räumen befanden. Diese Autoren behaupten, dass das "übertragene Potenzial" nur beobachtet werden konnte, nachdem die zwei Probanden - die sich vorher nicht kannten - 20 Minuten in gemeinsamer Meditation verbracht hatten, um einen "Sinn von Verbundenheit" herzustellen. (Anmerkung von Matrixwissen.de: Siehe hierzu den Abschnitt 5 auf dieser Artikelseite: Prof. J. Grinberg-Zylberbaum: Das Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon im Gehirn)

Die Forschungsinstitute für Bewusstsein an der Bastyr Universität und der Universität von Washington haben eine ausgeklügelte EEG Technologie entwickelt, die statistische Signalauswertung nutzt, um diese früheren Ergebnisse zu replizieren. Wir berichteten bereits in einer früheren Studie, dass korrelierte EEG Gehirnwellen bei 5 von 60 gesunden Probanden-Paaren nachgewiesen werden konnten. Dabei wurde das Gehirn eines Probanden optisch angeregt, während beim zweiten Probanden - der sich 10 Meter entfernt in einem anderen Raum befand - nur die Gehirnwellen gemessen wurden.

Im nächsten Schritt unserer Forschung wollten wir untersuchen, ob auch mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) ähnliche Messergebnisse gewonnen werden können. Wir berichten hier über das erste Ergebnis unserer Studie korrelierter metabolischer Gehirnwellensignale zwischen zwei Menschen, die sich in unterschiedlichen fMRI-Scannern im Abstand von 10 Metern befunden haben.

Auszug aus dem Fazit der Studie:

Nach unserem Wissen ist dies die erste fMRT-basierte Demonstration von korrelierten ereignis-basierten Signalen zwischen zwei menschlichen Gehirnen über eine räumliche Distanz. Die aktivieren Gehirnregionen - wie in dieser Veröffentlichung ausführlich ausgeführt - sind die selben Gehirnregionen, die aktiviert werden, wenn ein Proband direkt mit einem Schachbrettmuster optisch stimuliert wird (in diesem Fall wurde es aber bei Proband 2 gemessen obwohl nur Proband 1 im Nebenraum stimuliert wurde).

3) R. Wiseman, Dr. M. Schlitz: Einfluss des Experimentators bei Anstarr-Versuchen (The Journal of Parapsychology, Ausgabe 61, September 1997)

Diese Studie ist besonders interessant, weil sie gemeinsam von einer Parapsychologin (Dr. Schlitz) und einem Skeptiker (Wiseman) durchgeführt wurde. Skeptiker negieren die Existenz paranormaler Phänomene und halten sie für nicht verstandene oder missverstandene physikalische Effekte.

Download:


Autoren:

- Richard Wiseman - britischer Psychologe und Skeptiker
- Dr. Marilyn Schlitz - Geschäftsführerin des IONS Instituts 

Zusammenfassung:

Jeder der zwei Autoren hat kürzlich versucht Studien zu replizieren, bei denen "Empfänger" auf rein mentalem Wege herausfinden sollten, ob sie gerade von für sie nicht sichtbaren "Sendern" angestarrt werden. R.Wisemans Versuche zeigten keine signifikanten Effekte, M.Schlitz's Versuche hingegen zeigten positive Ergebnisse. Die Autoren haben sich daraufhin geeinigt eine gemeinsame Studie durchzuführen, die in dieser Veröffentlichung vorgestellt wird, um dadurch herauszufinden, wieso sie zu so unterschiedlichen Ergebnissen kamen.

Das Versuchsdesign sah vor, dass beide Autoren unabhängig voneinander Versuche durchführen, diese jedoch im selben Labor und mit den selben Messgeräten und Prozeduren durchgeführt werden und dass die Probanden aus einem gemeinsamen Pool per Zufall ausgewählt wurden. Die 32 Versuchssitzungen wurden in zwei per Zufall zugewiesene Teile aufgeteilt. Die erste Hälfte waren "Anstarr"-Versuche, während denen der Experimentator seine Aufmerksamkeit auf den Probanden richtete; die zweite Hälfte waren "Nicht-Anstarr"-Versuche (Kontrollgruppe), bei denen der Experimentator seine Aufmerksamkeit nicht auf den Probanden richtete.

Die elektrodermale Reaktion (Hautleitwiderstand/EDA) wurde kontinuierlich während der Versuche aufgezeichnet. Beim EDA von R.Wiseman's Probanden ergaben sich bei "Anstarr"- und "Nicht-Anstarr"-Versuchen keine signifikante Unterschiede. Der EDA von M.Schlitz's Probanden war hingegen signifikant höher bei "Anstarr"-Versuchen im Vergleich zu "Nicht-Anstarr"-Versuchen.
 
Diese Veröffentlichung untersucht die Wahrscheinlichkeit unterschiedlicher Interpretationsweisen dieses Effekts und möchte sowohl PSI-Forscher als auch PSI-Skeptiker dazu bewegen, ähnliche gemeinsame Experimente durchzuführen.

4) Dr. J. Bem: Wiederholbare Beweise für übersinnlichen Informationstransfer (Psychological Bulletin, Bd 115, Nr.1, S.4)

Der bekannte Psychologe Daryl Bem hat 1994 gemeinsam mit Charles Honorton eine Studie zur Erforschung von Telepathie durchgeführt, die in der renommierten Fachzeitschrift "Psychological Bulletin Journal" erschien und für viel Wirbel sorgte - siehe hierzu den nachstehenden Bericht des "Spiegel" vom 21.07.2006

Download:


Autoren:

- Dr. Daryl J. Bem, Sozialpsycholge, Cornell University, USA
- Dr. Charles Honorton, Psychologe, Edinburgh University, Großbritannien
Spiegel-Bericht über die Studie (Auszug aus einem Artikel des Spiegel vom 21.07.2006: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/grenzforschung-telepathie-test-mit-hightech-a-427578.html)
"1994 veröffentlichte der US-Psychologe Daryl J. Bem von der Cornell University gemeinsam mit einem notorischen Parapsychologen namens Charles Honorton im höchst renommierten "Psychological Bulletin" einen Artikel mit dem Titel "Existiert Psi? Replizierbare Belege für einen anomalen Prozess der Informationsübertragung" (Bd 115, S. 4). Dieser stellte, in solch ernstzunehmendem Rahmen bis dahin einzigartig, einen Überblick von Studien vor, mit sensationellem Ergebnis: Telepathie funktioniert.
Bem ist nicht irgendwer. Jeder Psychologiestudent kennt seinen Namen, schon seit den Sechzigern publiziert der Sozialpsychologe in den renommiertesten Blättern seiner Disziplin. Vielleicht auch "wegen eines für mich vorteilhaften Vorurteils", gestand er später selbst ein, wurde der Artikel damals überhaupt veröffentlicht. Honorton hingegen erlebte die Publikation, seinen größten Erfolg, nicht mehr.
Die Studien, die Bem und Honorton zusammenfassten, benutzten alle die gleiche Methode: Im sogenannten Ganzfeld-Verfahren soll geprüft werden, ob Gedanken von einem Raum in den nächsten übertragen werden können. Die Versuchspersonen bekommen dafür zwei halbe Pingpongbälle über die Augen, die zusätzlich mit rotem Licht bestrahlt werden, was ein völlig gleichförmiges Bild schafft, ein "Ganzfeld". Über Kopfhörer wird ein gleichmäßiges Rauschen vorgespielt, die Probanden werden weich gebettet. So wenige Sinneseindrücke wie möglich sollen sie erreichen, denn, so die Theorie, wenn es Telepathie überhaupt gibt, dann ist sie vermutlich so schwach, dass jeder andere Umweltreiz sie übertönen würde.
Eine zweite Person in einem anderen Raum sieht sich üblicherweise Bilder oder Videos an, und versucht dann durch schiere Konzentration, das Gesehene an den "Empfänger" im sensorischen Kokon zu schicken, von Geist zu Geist. Lässt man die "Empfänger" anschließend raten, welches von vier angebotenen Bildern der "Sender" gesehen hat, liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Zufallstreffer bei 25 Prozent - der Metastudie von Bem und Honorton zufolge lagen die tatsächlichen Ergebnisse aber eher bei 30 bis 40 Prozent. Das sei der Beweis, sagen die Einen, direkte Kommunikation von Geist zu Geist sei möglich. Das sei ein Ergebnis schlampiger Experimente und des Zufalls, sagen die Anderen.
Kritiker der Ganzfeld-Methode monieren etwa, es könnten doch irgendwie Informationen auf anderem als mentalem Wege von einem Raum in den anderen gelangt sein - etwa durch Fingerabdrücke auf Bildkarten oder durch verräterische Blicke oder Bewegungen des Versuchsleiters.
Auch wenn man all diese Einwände experimentell ausräumt bleibt jedoch ein Problem: "Ich kann keine Ganzfeld-Studie machen und Ergebnisse garantieren", gab Bem selbst einmal zu, in einem Gespräch mit dem "Skeptical Inquirer", der Zeitschrift der Skeptikerorganisation "Commitee for the scientific Investigation of Claims of the Paranormal". Telepathie-Resultate sind nicht jederzeit wiederholbar - das aber ist eine Grundvoraussetzung für die Anerkennung als wissenschaftlich nachgewiesenes Phänomen."

Anmerkung von Matrixwissen.de: Dass Forschungsresultate wie diese nicht jederzeit und unter allen Umständigen wiederholbar sind, mag sie in der strengen Methodik der objektiven Wissenschaften als "wissenschaftlich nicht nachgewiesen" ausweisen. Aber davon auszugehen, dass etwas, was sich mit wissenschaftlichen Methoden nicht zweifelsfrei reproduzieren lässt, nicht real sein kann, stellt philosophisch/erkenntnistheoretisch gesehen auch keine zulässige Schlussfolgerung dar (mehr hierzu in der Rubrik "Philosophie und Metawissenschaft > Woher wissen wir, was wahr ist). Bei nicht-materiellen Bewusstseinseffekten ist es im Gegenteil durchaus denkbar und sogar plausibel anzunehmen, dass die Resultate eines Experiments von der Persönlichkeit und dem mentalen Zustand bzw. den mentalen Fähigkeiten der am Experiment beteiligten Personen in die eine oder andere Richtung beeinflusst werden können (was bei der Erforschung unbelebter Materie so natürlich nicht auftritt und was materialistische Wissenschaftler darum nur schwer akzeptieren können). In verschiedenen Studien wurden entsprechende Effekte ja auch schon beobachtet und gezielt untersucht, z.B. beim unter Abschnitt 3 auf dieser Artikelseite beschriebenen Experiment von Wiseman und Schlitz: Einfluss des Experimentators bei Anstarr-Versuchen).

VIDEO: Telepathie-Experiment - Daryl Bem’s Versuchsaufbau

21:01, englisch

Dr. Bem wurde seitens der Skeptiker häufig vorgeworfen, methodisch nicht sauber gearbeitet zu haben. Dieser kurze Dokumentarfilm gibt einen Einblick in die Forschungsarbeit Daryl Bem's und verdeutlicht den Versuchsaufbau bei seinen Telepathie-Experimenten, sodass sich jeder selbst ein Bild machen kann.


5) Prof. J. Grinberg-Zylberbaum: Das Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon im Gehirn (Physics Essays, Ausgabe 7, Nummer 4, 1994)

Prof. Grinberg-Zylberbaum aus Mexico ist einer der Pioniere der Erforschung von telepathischer Informationsübertragung. Neben einer Zusammenfassung seiner Studie finden Sie hier auch einen Dokumentarfilm über Amit Goswami, der an der Studie mitarbeitete und sie im Rahmen des Films auch kurz vorstellt.

Download:


Autoren:

- Jacobo Grinberg-Zylberbaum, Psychologieprofessor, Universität von Mexiko, Mexiko-Stadt
- M. Delaflor, Universität von Mexiko, Mexiko-Stadt
- L. Attie, Universität von Mexiko, Mexiko-Stadt
- Amit Goswami, Physikprofessor, Universität von Oregon, USA
Zusammenfassung:
Zwei Probanden (die sich vorher nicht kannten) wurden zunächst einander vorgestellt, verbrachten 20 Minuten in gemeinsamer Meditation und wurden dann voneinander getrennt in zwei elektromagnetisch und akustisch abgeschirmte Faraday-Käfige gesetzt, die 14.5 Meter voneinander entfernt waren. Die EEG Gehirnwellen beider Probanden wurden gemessen, wobei nur einer der beiden Probanden mit 100 Lichtblitzen stimuliert wurde. Beim direkt mit den Lichtblitzen angeregten Probanden war die Anregung im EEG der Gehirnwellen deutlich sichtbar. Der zweite Proband im anderen Faraday-Käfig zeigte zeitgleich "Transfer-Potentiale" in seinen EEG Gehirnwellen, die der Anregung des ersten Probanden entsprachen.

Bei einer Kontrollgruppe von Probanden (die in keiner Beziehung zueinander standen und sich nicht kannten) kam es nicht zu diesem Effekt.

Die übertragenen Potenziale zeigen eine nicht-lokale EPR (Einstein-Podolsky-Rosen)-Korrelation von Gehirn zu Gehirn, was dafür spricht, dass das menschliche Gehirn auf Makrolevel über eine Quantenkomponente verfügt.

VIDEO: Der Quanten-Aktivist - Dr. Amit Goswami

67 Minuten, deutsch synchronisiert

Dieser Dokumentarfilm stellt das Leben und Denken des Quantenphysikers Amit Goswami vor, der an der oben beschriebenen Studie mitgewirkt hat. Ab Minute 35:16 erläutert Goswami die Vorbereitung, Durchführung und Interpretation der Studie. Die dabei gezeigten Bilder vermitteln eine bessere Vorstellung vom Ablauf des Experiments.



6) Weiterführende Informationen und Buchtipps:

  • Carington, Whately: Telepathy, An Outline of its Facts, Theory and Implications, Methuen & co, London 1945, online frei abrufbar unter: https://archive.org/details/telepathy032278mbp. Whately Carington (1892-1947) war ein englischer Parapsychologe, der in diesem antiquarischen Werk frühe Experimente und Berichte zu Telepathie beschreibt, prüft und interpretiert. Mehr zu diesem interessanten, aber eher unbekannten Forscher erfahren Sie hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Whately_Carington 
  • Ryzel, Milan: PSI-Experimente, die gelingen: Telepathie, Hellsehen und Psychokinese auf dem Prüfstand, Artison Verlag, Münschen 1997. Prof. Dr. Milan Rýzl war ein tscheschich-amerikanischer Physiker und Chemiker, der sich seit seinem Studium für paranormale Phänomene interessierte und es als wichtigste Aufgabe der Parapsychologie betrachtete, die „Lücke zwischen Wissenschaft und Religion“ zu schließen. Sein oben genanntes Buch ist nur noch antiquarisch zu beziehen, z.B. hier: https://www.medimops.de/milan-ryzl-psi-experimente-die-gelingen-telepathie-hellsehen-und-psychokinese-auf-dem-pruefstand-gebundene-ausgabe-M03720513041.html
  • Da es aktuell nur wenig wissenschaftlich gehaltvolle Bücher zum Thema Telepathie gibt (weil wenig akademische Forschung diesbezüglich betrieben wird), sei hier ergänzend auf einen kurzen TV-Bericht verwiesen, in dem die Psychologin Dr. Diane Powell ein Mädchen überprüft, dass laut Aussage ihrer Mutter telepathische Fähigkeiten besitzt. Die wissenschaftliche Untersuchungsmethodik mag hier streitbar sein, der Fall ist aber interessant - und in jedem Falle erstaunlich: https://www.youtube.com/watch?v=N7dDMfSFfLY